Factoring: Liquidität ist Trumpf

Gastbeitrag von Thorsten Klindworth, Gründer und Vorstandsvorsitzender der A.B.S. Global Factoring AG

Factoring hat im vergangenen Jahr einen Aufschwung erfahren, wie kaum zuvor. Allein im ersten Halbjahr 2015 wurde in Deutschland ein Rekord-Forderungsvolumen von 100,5 Milliarden Euro bewegt, was einer Steigerung um elf Prozent zum Vorjahreszeitraum entspricht.

Die Gründe hierfür sind vielfältig: Zum einen wird es für den Mittelstand immer schwieriger, liquide Mittel auf dem klassischen Weg, also per Bankkredit, zu erhalten. Zum anderen sehen sich große Teile des Mittelstands aktuell mit einem erhöhten Finanzierungsbedarf konfrontiert, um ihre Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuerhalten oder gar steigern zu können.
Flexibel auf Marktgegebenheiten reagieren, Wachstum und Innovation finanzieren
Um nachhaltigen Erfolg sicherzustellen, ist kontinuierliches Wachstum durch mehr Umsatz Grundvoraussetzung. Neben anstehenden Ablösungen und Refinanzierungen von ausgelaufenen Mezzanine-Programmen erschweren zudem fällige Anleihen die Finanzierung desselbigen. Strengere Liquiditätsanforderungen der Banken, die Basel III mit sich bringt, verschärfen die Situation weiter. Das Risiko von Forderungsausfällen und damit die Angst vor Liquiditätsengpässen lassen den Mittelstand vor höheren Investitionen zurückschrecken. Factoring, also der laufende Verkauf offener Forderungen an einen Factor, bietet eine interessante Finanzierungsalternative. Denn Factoring sichert Unternehmen nicht nur sofortige Liquidität, sondern schützt sie auch vor Zahlungsausfällen. Dadurch können mittelständische Unternehmen Wachstumspotenziale kurzfristig realisieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig steigern.

Alternative Finanzierungskonzepte für Handel und Industrie

Der mittelständische Großhandel ist von einem hohen Wettbewerbsdruck geprägt. Hinzu kommen langfristige Zahlungsziele sowie die hohe Gefahr von Zahlungsausfällen insbesondere beim Export. Durch den Forderungsverkauf erhalten Händler notwendige Liquidität, die sie sofort wirtschaftlich handlungsfähig macht. Auch ein Blick auf die mittelständische Industrie zeigt: Gerade dort, wo Industrie-4.0-Konzepte Einzug halten, sind liquide Mittel gefragter denn je. Wenn nämlich die Großunternehmen auf Industrie 4.0 umstellen, wird der beteiligte Mittelstand passiv mitziehen müssen, da sich das Konzept der digitalen Vernetzung über die gesamte Wertschöpfungskette erstreckt.

Wachstum durch Internationalisierung

Laut aktuellen Prognosen erachten zu­dem die meisten Mittelständler die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit nur in Kombination mit einer verstärkten internationalen Ausrichtung als realisier­bar. Das ist nicht weiter verwunderlich, geht doch mit der Globalisierung ein hoher Anpassungsdruck einher, der den Mittelstand zur Steigerung der Produk­tivität und zu einem Strukturwandel treibt, um dem erhöhten Wettbewerbs­druck standhalten zu können. Hier punk­ten Factoring-Anbieter, die frühzeitig mit einer wachstumsorientierten Internationalisierung begonnen haben.
www.abs-global-factoring.de

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