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Lebensmittel online – immer mehr folgen dem Trend

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Januar 30, 2017 veröffentlicht von

Rund jeder vierte Deutsche hat im vergangenen Jahr mindestens einmal Lebensmittel online bestellt, wie eine aktuelle Bitkom-Umfrage belegt. Mehr als 15 Millionen Menschen haben also von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, bequem zuhause vom Computer aus nicht nur Handelswaren, sondern auch Lebensmittel zu bestellen und sich so den Gang zum Supermarkt zu ersparen. Doch hat der Online-Einkauf für den täglichen Gebrauch Zukunft? Kann alles schon bequem vor die Haustür geliefert werden? Und kann man auch frische Lebensmittel wie Gemüse oder Fleisch risikolos online bestellen?

Zahlreiche Angebote

Anbieter wie Allyouneed Fresh bieten mittlerweile ein umfangreiches Angebot im Online-Supermarkt an. Die Waren werden dabei zeitnah nach Hause geliefert, können aber auch nach der Online-Bestellung direkt im Markt abgeholt werden. Gerade für Berufstätige ein verlockendes Angebot. Denn wer will schon nach einem arbeitsreichen Tag noch alles, was man braucht, im Markt zusammensuchen, um sich dann lange nach Feierabend an der Supermarktkasse anzustellen. Sowohl das Liefer- als auch das Abholservice sparen wertvolle Freizeit und bringen ein deutliches Mehr an Lebensqualität. Wohl einer der ganz wichtigen Gründe, warum die Onlinekäufe nicht nur bei Technik und Mode, sondern mittlerweile auch bei Lebensmitteln boomen.

Lieferzeit und Frische

Dabei stellt sich aber natürlich die Frage: Wann bekomme ich meine bestellten Lebensmittel? Kann ich auch Frischeprodukte, wie Milch, Fleisch, Obst, Wurst, Käse oder Gemüse sicher liefern lassen? Dafür haben die Anbieter schon eine optimale Antwort: Die Kühlbox. In der isolierenden Styropor-Verpackung bleiben Lebensmittel bis zu 24 Stunden frisch und erfüllen alle gesetzlichen Vorschriften zur Kühlkette und Hygiene. Dennoch kann diese Art der Lieferung außerhalb der Ballungszentren problematisch werden – oft wird da nämlich die 24-Stunden-Frist überschritten. Die Waren kommen zwar gesundheitstechnisch einwandfrei, aber oft unansehnlich an – besonders betrifft das frisches Obst und Gemüse.

Spezialangebote wie Bio und vegan

Besonders attraktiv ist die Möglichkeit der Online-Bestellung für Kunden, die spezielle Interessen oder Bedürfnisse haben. Gluten- oder laktosefreie Produkte etwa ebenso wie eine rein vegane Produktpalette. Hier steht dem Käufer oft eine wahre Supermarkt-Odyssee bevor, bis alle notwendigen Produkte in der gewünschten Qualität gefunden sind. Online gibt es hier keine Probleme. Gerade Spartenanbieter wie regionale Bio-Erzeuger oder auf Veganer spezialisierte Händler liefern vorzugsweise online. Was natürlich gerade bei Trockenprodukten wie Mehl, Soja, Nudeln oder Müsli kein Problem darstellt. Man kann sich hier bequem einen Monatsvorrat online bestellen und nach Hause liefern lassen. Bei Obst und Gemüse oder gar Fleisch sei aber der regionale Händler empfohlen, der zeitnah und zum gewünschten Zeitpunkt liefern kann, um eine Unterbrechung der Kühlkette zu vermeiden.

Online-Anteil beim Lebensmittelkauf soll sich verdoppeln

Trotz einer breit vorhandenen Skepsis gegenüber dem Onlinekauf von Lebensmitteln – vor allem von Frischware – prognostiziert eine Studie der GfK eine Verdoppelung des Anteils von Food- und Drogerieartikeln am Onlinehandel von heute acht auf 16 % bis ins Jahr 2025. Die stationären Märkte selbst wird das nicht treffen. Denn der Onlinehandel ist nur ein Zusatzangebot etwa für Berufstätige. Diese begeben sich am Wochenende aber auch sehr gerne selbst in die Märkte, um entspannt zu shoppen.

Bildquelle / Lizenz:

Apples by Svadilfari, on Flickr
Apples“ (CC BY-ND 2.0) by Svadilfari
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