Warenlager digitalisieren – und Bilanz aufbessern

In vielen Unternehmen gibt es einen Bereich, in dem das Digitalisierungspotenzial zwar besonders groß ist, doch in dem die Modernisierung oftmals stockt: das Warenlager.
Hier will die Deutsche Warenlager GmbH (DWLG) aus Garmisch-Par­tenkirchen Abhilfe schaffen. Ihr Geschäfts­führer Mario Springer bietet jedoch noch mehr als Smart Warehousing an: Seine Kunden können mit der DWLG auch die eigene Bilanz aufbessern. Wie das geht, erklärt er im Interview.

Herr Springer, wie kamen Sie zum Smart Warehousing?
Deutschland hinkt bei der Digitalisierung hinterher, das belegen zahlreiche Studien. Kein Wunder, schließlich kostet die Integration neuer ERP-Systeme viel Zeit und Geld. Wir haben also beschlossen, uns mit der DWLG auf die vielen Mittelständler zu konzentrieren, die sich noch nicht an die Digitalisierung herangetraut haben und die extern nach Hilfe suchen.

Wie funktionieren die von Ihnen abgebildeten ERP-Systeme?
Sie unterstützen das Lagermanagement und die kaufmännischen Prozesse von der Einlagerung über die Entnahme und die Fakturierung bis zum Versand der E-Rechnung. Die Systeme sind multilagerfähig, das heißt, sie können die Lagerarchitekturen einer unbegrenzten Anzahl von Kunden mit einer beliebigen Anzahl von Lagern und damit verbundenen Lagerorten in Echtzeit abbilden. Wir analysieren durch unser Warenwirtschaftssystem permanent die Bestände und die Lagerbewegungen. Ein umfangreiches Reporting sichert den Kunden den Überblick.

Wie unterscheiden sich Ihre ERP-Systeme von denen der Konkurrenz?
Viele Systeme geben wieder, wann ein Lager geleert wird. Aber wir identifizieren nicht nur Spitzenzeiten. Unser ERP-System erkennt vorher, dass die Nachfrage anzieht und dass bald ein Mini­mal­stand erreicht sein wird. Das ist ein echter Wettbewerbsvorteil, denn wir ermöglichen auf diese Weise einen kos­tengünstigen Wareneinkauf – außerhalb der Spitzenzeiten, wenn die Ware billiger ist. So können wir den Be­stell­rhythmus unserer Kunden verbessern.

Sie bieten Ihren Kunden auch an, deren Lagerbestände aufzukaufen. Was hat es damit auf sich?
Ganz einfach: Wir verbessern die Bilanz unserer Kunden. Denn durch den Verkauf ihrer Bestände an uns generieren sie nicht nur Umsatz und Ertrag, sondern entfernen den Lagerbestand aus ihren wirtschaftlichen Kennzahlen. Unser Unternehmen sichert zudem ihre Lieferfähigkeit, denn die Kunden können den Lagerbestand im eigenen Lager dann als Konsignationslager für die DWLG führen und dadurch jederzeit verfügbar halten. Durch den Aufkauf der Lagerbestände stehen die Waren unseren Kunden wie immer jederzeit zur Verfügung – doch sie haben zugleich ihre Liquidität verbessert.

Weitere Informationen unter:
www.dwlg.de

0 Kommentare

Einen Kommentar hinterlassen

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.