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Innovativ: Vermögensverwaltung 2.0

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Oktober 26, 2016 veröffentlicht von

Salome Preiswerk, Whitebox, spricht im Interview mit der TREND-REPORT-Redaktion über Robo-Advisors als aktive Portfolio-Manager.

Sehr geehrte Frau Preiswerk, Verbraucherschützer nennen Honorarberater oft als beste Option, wenn es um Geldanlage geht. Kann ein Robo-Advisor da mithalten?
Seit klar wurde, dass der typische Bankberater meist nur als Verkäufer der hauseigenen Produkte agiert und somit nicht im Sinne des Kunden, ist das Modell Honorarberater aktuell. Durchgesetzt hat es sich allerdings nie. Einerseits sind viele noch nicht gewillt, für eine Beratung zu bezahlen. Andererseits: Die Unabhängigkeit ist zwar eine Bedingung, jedoch keine Garantie für Qualität. Man kauft also eine (teure) Katze im Sack und muss sich auch noch selbst um die Umsetzung kümmern. Die meisten Robos kann man als digitale Weiterent­wicklung eines Honorarberaters sehen – bloß kostengünstiger, da automatisiert, sowie einfach in der Hand­­ha­bung. Bankunabhängige Robos mit BaFin-Lizenz bieten dazu noch ein Risikomanagement sowie die vollständige Übernahme aller Anlageentscheidungen und deren Umsetzung.

Robo-Advisors nutzen passive oder aktive Anlagestrategien. Warum ist aus Ihrer Sicht die aktive für Anleger sinnvoller?
(Fast) allen Robos ist gemein, dass sie mit passiven Produkten arbeiten. Anders sieht es auf der eigentlich wichtigeren Ebene der Assetallokation aus. Es gibt derzeit nur zwei Anbieter, inkl. Whitebox, die aktives Risikomanagement betreiben. Hierzu bedienen sie sich zwar völlig unterschiedlicher Ansätze, doch das Ziel ist identisch: Sie wollen ihren Kunden bessere risikoadjustierte Renditen und damit einen Mehrwert bieten. Das unterscheidet sie erheblich von den Anbietern der ersten Generation, den reinen Produktvermittlern ohne BaFin-Lizenz. Bei diesen geschieht nach der Erstellung ihrer Modellportfolios außer einem simplen Rebalancing konkret: nichts. Angesichts dessen, dass die Kosten aller Robos, egal ob mit oder ohne Risikomanagement, in etwa gleich hoch sind, bekommt man bei ersteren mehr fürs gleiche Geld.

Ein nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen verwal­tetes Portfolio mit ausgeklügeltem Risikomanagement ist nicht mehr nur institutionellen Kunden vorbehalten, sagt Salome Preiswerk von Whitebox.

Was unterscheidet Whitebox sonst noch von anderen Angeboten auf dem Markt?
Produktqualität, Einfachheit und Kosten. Wir bieten ein nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ver­wal­tetes Portfolio mit ausgeklügeltem Risikomanagement. Das war bislang ins­titutionellen Kunden vorbehalten. Dabei ist der Aufwand, den der Kunde für seine Anlage betreiben muss, äußerst gering. Als Ver­mögensverwalter überwachen und op­timieren wir die Anlage rund um die Uhr. Je nach An­lage­volu­men beträgt unsere Pauschal­­gebühr, die neben der Vermögensverwaltung auch Konto- und Depot­füh­rung sowie Wertpapiertransaktionen beinhaltet, nur zwischen 0,95 Prozent  und 0,35 Prozent p. a.

Weitere Informationen unter:
www.whitebox.eu

Bildquelle / Lizenz: Whitebox GmbH

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1 Kommentar »

  1. […] moderner Software und Computerisierung erlangten Wissensvorsprung für sich selbst nutzen konnten. Der Digitalisierungsprozess in der Finanzbranche laufe letztlich auch auf eine Demokratisierung des … Doch die Entwicklung von Robo-Advisory und kognitiven Systemen steht erst am Anfang. Die Fachleute […]

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