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Next Level Digital Workplace

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Mai 18, 2018 veröffentlicht von

In einer aktuellen Studie hat das IT-Research- und Beratungsunternehmen Crisp Research im Auftrag von Samsung IT- und Business-Entscheider zu Work 4.0-Konzepten befragt. Im Zentrum der Studie stand die Frage, welche Auswirkungen die Digitalisierung des Arbeitsplatzes für Unternehmen, Mitarbeiter und die Wirtschaft in Zukunft hat. Die Ergebnisse der Studie zeigen: Die effiziente Digitalisierung der Geschäftsprozesse benötigt neben der technologischen Ausstattung auch einen Wandel in Organisation, Führung und Unternehmenskultur.

Unternehmen sind heute mit immer schnelleren technologischen Entwicklungszyklen und einem veränderten Grundverständnis von Arbeit und Wertschöpfung konfrontiert. Vor dem Hintergrund einer zunehmend offeneren und mobileren Wirtschaft werden zukünftig nur diejenigen Unternehmen langfristig erfolgreich sein, die schnell auf Veränderungen reagieren können. 20 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland haben diesen Trend frühzeitig erkannt und den Wechsel in eine moderne Organisationskultur bereits in weiten Teilen vollzogen. Die Mehrheit der Unternehmen (47 Prozent) befindet sich aktuell noch im Übergang zu einer agilen und interaktiven Unternehmenskultur. „Dabei ist es nicht allein damit getan, Mitarbeiter mit digitalen Technologien auszustatten. Nur intelligent vernetzt und richtig angewendet, bietet die Technologie letztendlich einen Mehrwert“, betont Studienleiter Maximilian Hille, Senior Analyst bei Crisp Research.

Technologie-Landschaft legt die Basis

Ohne eine angemessene technologische Architektur kann der digitale Arbeitsplatz nicht erfolgreich sein. Für die Neuausrichtung der mobilen Endgeräte, der Anwendungslandschaft und der Cloud-Infrastruktur erhöhen derzeit über 50 Prozent der Unternehmen ihre Budgets. Leistungsstarke mobile Endgeräte und die zugehörige Business Software sowie Collaboration Tools gehören ebenso dazu wie Backend-Services und Anwendungen für Management sowie Security.

60 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass bestehende Technologien auch weiterhin einen essentiellen Unternehmenswert darstellen. Das klassische Telefon, das heute bereits durch Mobilgeräte und unzählige internetbasierte Kommunikationslösungen angegriffen wird, wird laut Studienergebnissen auch zukünftig mit 71 Prozent noch ein tragendes Element der Arbeitsplatzausstattung darstellen. Dennoch zeichnet sich vor allem der Siegeszug mobiler Endgeräte ab: das Smartphone gehört heute schon bei 71 Prozent der Unternehmen zum Standard und wird zukünftig mit 78 Prozent das Endgerät der Wahl sein. Beim Tablet sind sich 46 Prozent der Entscheider einig, dass es in Zukunft elementar für den digitalen Arbeitsplatz
sein wird.

Wenn es nach den befragten IT-Entscheidern geht, werden mobile Geräte den Kampf gegen den Desktop-PC gewinnen. Während heute der Desktop-PC und ein Notebook noch etwa gleichauf in der Nutzung sind (PC 77 Prozent, Notebook 74 Prozent), wird das Notebook für 72 Prozent der Befragten dank seiner Mobilität langfristig als High-Performance-Device überleben.

50 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass der PC gerade für mobil arbeitende Mitarbeiter langfristig durch mobile Endgeräte, zum Beispiel auch Premium-Tablets, ersetzt werden wird.
Steigende Relevanz prognostiziert die Studie besonders für neue Gerätetypen, wie Augmented oder Mixed Reality-Brillen (mit einer Steigerung von 6 auf 13 Prozent), Wearables (7 auf 13 Prozent), digitale Whiteboards und Flipcharts (11 auf 16 Prozent) oder auch spezielle Video-Walls (9 auf 14 Prozent).

Datensicherheit als höchste Priorität

Die technologische Ausgestaltung und User Experience stehen bei der Ausgestaltung des Digital Workplace nicht selten im Spannungsverhältnis mit der notwendigen Datensicherheit. „Das Thema Datenschutz gehört zu unseren Kernthemen bei Samsung. Gerade im Hinblick auf die reformierte europäische Datenschutzgrundverordnung, die im Mai in Kraft tritt, ist es für uns
enorm wichtig, Unternehmen mit unseren Produkten bei der Umsetzung der neuen Richtlinien zu unterstützen“, erklärt Sascha Lekic, Director IM B2B bei Samsung Electronics. Auch unter den Befragten geben fast zwei Drittel der Entscheider an, dem Thema Datenschutz im Vergleich zur User Experience und Umsetzungsgeschwindigkeit den Vorrang einzuräumen.

Diese Auffassung schlägt sich auch in der budgetären Ausrichtung nieder: Ganze 64 Prozent der Unternehmen erhalten für neue Security-Software höhere Budgets, um dauerhafte Sicherheit ermöglichen zu können. Management- und Sicherheitsplattformen werden darüber hinaus zum zentralen Gestaltungsparameter des digitalen Arbeitsplatzes. „Die Balance zwischen umfassender Sicherheit und Datenschutz sowie einer gleichzeitig hohen User Experience gilt aktuell als eine der größten Herausforderungen in der digitalen Transformation von Unternehmen“, so Hille.

Kultur- und Organisationswandel als Voraussetzung

Ortsunabhängiges Arbeiten ist mittlerweile zu einem Synonym für New Work geworden. Aus diesem Grund beschäftigt sich die Mehrheit der Unternehmen aktiv mit diesem Thema. Nur neun Prozent der Entscheider geben an, dass ihr Unternehmen auch langfristig keine Home Office Lösungen anbieten wird. Der Trend geht dabei heute schon über das klassische Home
Office hinaus in Richtung freie Ortswahl. Coworking Spaces werden in Zukunft ebenso als Arbeitsplätze dienen können wie auch Cafés. Während es heute mit 24 Prozent eher ausgewählte Unternehmen sind, die diese Möglichkeiten einräumen, werden es zukünftig knapp 51 Prozent der Unternehmen sein, die den Ansatz des ortsunabhängigen Arbeitens
flächendeckend ausweiten.

Mit diesem Wandel geht auch eine Veränderung der Arbeitszeitstruktur einher. Geben heute noch fast zwei Drittel der Unternehmen (63 Prozent) an, im klassischen 9-to-5-Rhythmus zu arbeiten, werden in Zukunft nur etwa 39 Prozent der Unternehmen einen solchen Arbeitsrhythmus voraussetzen. Dagegen wird die Vertrauensarbeitszeit, die heute schon bei etwa 40 Prozent der Unternehmen gewährt wird, einen weiteren Aufschwung erhalten und bei über 52 Prozent der Unternehmen Anwendung finden.
Die flexible Gestaltung von Arbeitszeit geht unmittelbar einher mit einem höheren Maß an Eigenverantwortung der Mitarbeiter. Diese Art zu arbeiten kann nur mit flachen Hierarchien und genauen Vorgaben bzw. Befugnissen gelingen. Drei Viertel aller Unternehmen wollen zukünftig mit flachen Hierarchien und einer agilen Unternehmenskultur das eigene Geschäft vorantreiben.

„Entscheidungsträger haben in restrukturierten Organisationen viel mehr die Rolle eines Antreibers und Visionärs, der seine Mitarbeiter zur Mitgestaltung der neuen Kultur motiviert. Trainings und neue Aufgabenbereiche für die Mitarbeiter sind daher besonders wichtig, um die Berührungspunkte mit den neuen Technologien abwechslungsreich und die Adaption zügig zu gestalten“, erläutert Hille. Aktuell sehen 33 Prozent der befragten Entscheider Herausforderungen im Skill-Set der IT-Mitarbeiter. Insbesondere Schulungen rund um das
sensible Thema Datenschutz sehen 56 Prozent der Entscheider als zwingend notwendig.
„Unsere gemeinsame Studie bringt die Diskussion um den Digital Workplace auf eine sachliche und konstruktive Ebene. Zielvorgaben und Sicherheitsanforderungen müssen in keiner Weise im Wiederspruch zu Innovation und User Experience stehen“, erklärt Sascha Lekic, Director IM B2B bei Samsung Electronics. „Vielmehr geht es darum, dass Unternehmen sich technisch, organisatorisch und kulturell neu aufstellen müssen. Erst in der Kombination aus Organisation, Leadership & Kultur sowie der Technologie-Ausstattung können die spannenden Projekte realisiert und damit Geschäftsprozesse und -modelle digitalisiert und modernisiert werden.“

Weitere Informationen unter:
www.samsung.de
www.crisp-research.com

 

Bildquelle / Lizenz: Samsung

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