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Die virtuelle Plastikkarte

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Oktober 26, 2016 veröffentlicht von

David Klemm berichtet über die Kreditkarten der nächsten Ge­neration und die Vorteile beim Bezahlen per Selfie.

Sie gilt gemeinhin als Statussymbol: die individualisierte Kreditkarte, vor­zugsweise in Gold- oder Platin-Ausführung. Doch Firmen wie Mastercard stellen angesichts Online-Shoppings und mobilem Bezahlens die Weichen längst Richtung Zukunft. Mit David Klemm, Head of Acceptance Development Germany bei Mastercard, sprach die TREND-REPORT-Redaktion darüber, wohin die Reise im Bezahlen vor dem Hintergrund der digitalen Transformation geht.

Kreditkarten der nächsten Generation werden vor allem digitale Versionen in Smart Devices sein. Dessen ist sich David Klemm sicher: „Momentan zeich­nen sich zwei Szenarien ab“, erklärt er. „Der Kunde bezahlt über die App eines der Giganten Google, Apple & Co. Oder er setzt mobile Apps seiner Bank bzw. seines Kartenemittenten ein. Mas­tercard-Lösungen unterstützen beide Varianten.“

Das Technologieunternehmen ermög­licht Unternehmen, mehr digitale Services anzubieten und die Digitalisierung aktiv und attraktiv zu gestalten. Verbraucher fragten verstärkt digitale Lösungen nach, beobachtet Klemm; ihnen will Mastercard dabei helfen, dass diese einfach zu nutzen sind und dabei ein Höchstmaß an Sicherheit ge­währleisten. Die Zukunft des Bezahlens sei demnach auch nicht mehr zu trennen von der Zukunft des Einkaufserlebnisses. Die Automatisierung z. B. täglicher Versorgungseinkäufe werde zu einem neuen Bezahlverhalten führen – für das der Technologieführer die geeigneten Methoden bereitstellt.

David Klemm berichtet über die Kreditkarten der nächsten Ge­neration und die Vorteile beim Bezahlen per Selfie.

Mastercard sitzt im Zentrum der Abwicklung von Online-Transaktionen im Han­del. Als solches treibt das Unternehmen die Forschung voran, um einerseits die Akzeptanz von Kartenzah­lungen zu erhöhen und andererseits den angeschlossenen Händlern neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen. In eigens geschaffenen weltweiten „Mas­tercard-Labs“ werden für regional diver­gierende Gebräuche und Vorlieben beim Bezahlen unterschiedliche Methoden und Technologien entwickelt. Chief In­novation Officer Garry Lyons hat im ge­samten Unternehmen einen wahren Innovationsschub etabliert und macht Mastercard damit zu einem Vorreiter der digitalen Transformation. Die Qkr-Plattform ist eine solche neu entwickelte Möglichkeit des mobilen Bezahlens. Mit ihr kann der Kunde etwa im Fußballstadion seine Bratwurst bequem auf der Tribüne bestellen, anstatt sich in der kurzen Pause in eine lange Schlange einzureihen. Das System ist häufig in der Systemgastronomie anzutreffen, in Europa besonders in England, wo der Kunde am Tisch selbststän­dig seine Bestellung über eine App tätigen und auch gleich bezahlen kann.

Bequemlichkeit und Sicherheit

Das Thema Sicherheit steht im Kontext mobiler Anwendungen und Zahlungs­verfahren ganz oben auf der Agen­da. Hier haben diese Verfahren gegenüber der Karte mit Unterschrift oder Geheim­zahl sogar noch einen Vorteil, denn es kann dabei umfänglich Biometrie zum Einsatz kommen. Geschieht die Authen­tifizierung per Selfie oder Fingerabdruck, ist dies zum einen einfacher und auch der Sicherheitsgrad ist höher. Innerhalb von Millisekunden werden Hun­derte einzigartiger Variablen ab­ge­glichen. Hierzu hat Mastercard erst An­fang Oktober sein Angebot einer App für biometrische Bezahlverfahren ohne Passworteingabe beim Online-Shopping vorgestellt, die die Banken ihren Karteninhabern anbieten können, um eine sichere, einfachere und bequemere Alternative zu Passwörtern zu haben, die man entweder ständig vergisst oder die unsicher sind, weil zu häufig die gleichen benutzt werden.

Weitere Informationen unter:
www.mastercard.de

 

lesen Sie mehr: Das ausführliche Interview mit Herrn David Klemm

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3 Kommentare »

  1. […] Geht man nach Prof. Dr. Wippermann befinden wir uns im Jahr 2036 zwischen Dash-Button und Robo-Shopping. „Shopping wird zukünftig geprägt sein von spielerischen Elementen und digitalen Assistenten, die heute bereits beginnen unseren Alltag zu erobern“, sagt der Hamburger Trend­forscher in einer aktuellen Studie von QVC voraus. Dank neuer technischer Möglichkeiten müssen Freunde und Familie 2036 jedoch nicht mehr zwangsläufig live dabei sein. Jeder fünfte Deutsche (19 Prozent) kann sich (sehr) gut vorstellen, künftig „gemeinsam im Online-Chat oder in der virtuellen Realität shoppen zu gehen.“ Automatisierung und vernetzte Prozesse also, wohin man blickt. Das skizzierte Szenario ist in seiner Gesamtheit sicher noch Zukunftsmusik, doch die einzelnen Komponenten sind längst von der Industrie entwickelt und immer öfter bereits im Einsatz. Das „Internet der Dinge“ – es ist also keine reine Angelegenheit von Industrie (4.0), sondern … […]

  2. […] zum exklusiven Beitrag: Die virtuelle Plastikkarte […]

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