Digitalisierte Gesundheitsför­derung mit in­telligent vernetzter Healthmanagement-App

Per App zum gesünderen Unternehmen

Die TREND-REPORT-Redaktion sprach mit Dr. Roman Schenk, Gründer und CEO von inCare über seine APP und damit verbundene neue Möglichkeiten bei der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Herr Dr. Schenk, auf welchem Weg sollten heute Unternehmen im Kontext ihrer betrieblichen Gesundheitsförderung Mitarbeitende erreichen und unterstützen?

Viele Unternehmen bieten und setzen BGF schon ein. Die Erreichbarkeit und Nutzung der BGM-Maßnahmen war und ist immer noch ein Thema. Durch eine App, die rund um die Uhr zur Verfügung steht und leicht bedient werden kann, sind diese Angebote für alle Mitarbeiter besser zugänglich und auch für diejenigen Unternehmen geeignet, die an mehreren Standorten vertreten sind und Mitarbeiter im Schichtdienst, im Außendienst oder an Heimarbeitsplätzen beschäftigen.

Auf welche Erfahrungen konnten Sie bei der Entwicklung zurückgreifen? 

Wir haben mehr als zehn Jahre Erfahrung in der betrieblichen Gesundheitsförderung und hatten bereits vor fünf Jahren webbasierte Maßnahmen für Unternehmen und Ihre Mitarbeiter umgesetzt. Dies hat uns bei InCare in der zielgerichteten Entwicklung der App-Plattform sehr geholfen.

Wie unterscheidet sich Ihre Gesundheits-App von bisherigen Lösungen? 

Die meisten Gesundheits-Apps erheben nur Gesundheitsdaten. Im Unterschied dazu kann inCare die mit diesen Apps erfassten Daten integrieren und mit dafür speziell entwickelten Algorithmen sowohl analysieren als auch strukturieren. Dabei spielt die App persönliche Empfehlungen an den Nutzer zurück – wissenschaftlich fundiert, mit intuitiver Nutzerführung in zeitgemäßem Design. Durch diese Personalisierung und das laufende Tracking ist eine kontinuierliche Interaktion für den Nutzer möglich – unter Integration der Module Check, Coaching, Tracking, Communities, Gamification und Events. Die gesamte Plattform wird auch als „White Label“-Lösung angeboten und kann damit individuell auf die Bedürfnisse der Nutzer und die Ziele des Unternehmens zugeschnitten werden. Sie ist in mehreren Sprachen und damit auch für multinationale Unternehmen verfügbar.

Welche Zielgruppen sprechen Sie mit Ihren digitalen Gesundheitsprogrammen an? 

Alle die sich mit dem Thema Gesundheit befassen, das heißt nicht nur Unternehmen, sondern auch Krankenkassen, Versicherungen, Kliniken, Fitness-Studios und andere Organisationen können die App  als Service anbieten. Auch für Versicherungsunternehmen bieten wir spezielle digitale Gesundheitsprogramme an, die zur Neukunden-Akquise und als digitaler Nachweis für eine fallbezogene Bonifikation für gesundheitsbewusstes Verhalten eingesetzt werden können. Im Leistungsbereich werden digitale Gesundheitsprogramme per App zunehmend auch den Kunden in der Kranken-, Leben- oder Berufsunfähigkeits-Versicherung als Initiative zur Kundenbindung angeboten. Durch die dadurch verfügbaren digitalen Nachweise ist auch eine fallbezogene  Beitragsrückerstattung  in der Krankenversicherung möglich. Bei modernen Online-Krankenversicherungen sind und werden digitale Gesundheitsprogramme ein zentraler Bestandteil des Leistungsangebotes und der Neukundengewinnung sein. Sie überzeugen durch Ihre Einfachheit und Usability, sprechen internetaffine Kundengruppen an und können neue und bestehende Kundenbeziehungen festigen.

Auf welche Art und Weise motiviert die Lösung Mitarbeitende, um auch wirklich benutzt zu werden?

Neben der Breite des Angebots und der Interaktion bietet die App hierzu eine Community an: Mitarbeiter können sich mit Kollegen oder auch Freunden messen und Wettbewerbe, sogenannte „Challenges“, austragen, wer bestimmte Aufgaben oder Ziele am schnellsten erreicht. Dieser gemeinschaftliche Ansatz in der betrieblichen Gesundheitsförderung per App erhöht die Eigenmotivation der Mitarbeiter und bringt ein spielerisches Element in ein Thema, das besonders von den Risikogruppen in der Belegschaft oft mit negativen Assoziationen verbunden wird, zum Beispiel weil vorangegangene Versuche eines gesünderen Lebensstils an mangelnder Selbstdisziplin scheiterten: Die regelmäßigen Erinnerungen und Anregungen der App, Wettbewerbe mit Kollegen und die völlige Unabhängigkeit von zeitlichen oder örtlichen Einschränkungen senken die Schwellenangst gerade derjenigen Mitarbeiter, die ansonsten eine große Distanz zu sportlichen Aktivitäten oder Gesundheitsthemen haben.

 

Weitere Informationen:

Internet: https://www.in-care.eu

 

Bildlizenzen: inCare

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