Konsummodelle der Zukunft

Traditionelle Konsummodelle befinden sich im Wandel.

Im aktuellen „Consumer Barometer“ der KPMG steht das Thema Sharing bzw. „Mieten statt kaufen“ und flexible Abomodelle im Fokus.

Wenn es nach dem Willen der Konsumenten geht, haben Unternehmen der Konsumgüterbranche in Sachen Sharing Economy Nachholbedarf.

So lautet ein Ergebnis des aktuellen Consumer Barometers, demzufolge sich 41 Prozent der Befragten für die Zukunft mehr Abo- und Mietmodelle für Produkte der Konsumgüterbranche wünschen. Dabei ist der Preis für 84 Prozent der Befragten das wichtigste Kriterium gefolgt von Fragen der Sicherheit mit 75 Prozent und Flexibilität mit 71 Prozent.

Kurzstudie

Für die Kurzstudie wurden circa 500 Konsumenten repräsentativ über ein Online-Panel in Kooperation mit dem IFH – Institut für Handelsforschung Köln befragt.

 

Eruiert werden kommerzielle Sharing- bzw. Miet- und Abomodelle aus Sicht der Konsumenten.

Inwieweit nutzen Kunden sie bereits?
Wünschen sie sich solche Optionen für die Zukunft verstärkt?
In welchen Warengruppen sind derartige Angebote besonders gefragt?
Welche Faktoren sind den Konsumenten beim Mieten und bei flexiblen Abonnements besonders wichtig?

 

Bei Gebrauchsgütern geht es den Konsumenten immer stärker um Nutzen und Komfort statt klassischen Besitz. Dieser Trend ist in vielen Branchen schon heute fest verankert und das Schlagwort Sharing Economy ist vielen ein Begriff. Bekannte Beispiele gibt es schon in der Automobilbranche mit Carsharing-Angeboten sowie Carsharing-Plattformen, über die Privatpersonen Autos mieten und vermieten können.

Parallel zu der Entwicklung bei den Gebrauchsgütern gibt es auch für Verbrauchsgüter immer mehr innovative Konsummodelle wie zum Beispiel in Form von Abonnements:
HelloFresh bei Lebensmitteln und Glossybox im Bereich Kosmetik sind hier vielen ein Begriff.

 

 

Ist also Mieten das neue Kaufen?

Lediglich ein Viertel der Befragten ist der Meinung, dass der unmittelbare Besitz von Produkten und Konsumgütern für sie selbst künftig unwichtiger als noch heute sein wird. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass Mieten und Abonnieren für den Großteil der Verbraucher künftig als zusätzliche Option bedeutsamer werden wird, das Interesse am Besitz aber nicht komplett verschwinden wird.

Für Handel und Hersteller ist eine Ausweitung der Sharing Economy daher am ehesten eine zusätzliche Option, dem Kundeninteresse stärker als bisher zu entsprechen.

 

 

Die ausführlichen Ergebnisse können Sie hier downloaden:

Consumer Barometer 3/2017: Sharing Economy und Konsummodelle der Zukunft


Das Consumer Barometer

Das Consumer Barometer von KPMG beleuchtet alle drei Monate Entwicklungen, Trends und Treiber im Handel und Konsumgütermarkt. Auf Basis vierteljährlicher, gemeinsamer Konsumentenbefragungen von KPMG und dem Kölner Institut für Handelsforschung werden Trends im Handel und Konsumentenverhalten analysiert. Die repräsentative Kurzstudie stützt sich dabei auf die Online-Befragung von rund 500 Konsumenten

 

weiterführende Informationen:
KPMG – Konsumgüter

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