Cloudbasierte Datensicherung: Komfort und Sicherheit vereint

Cloudbasierte Datensicherung: Komfort und Sicherheit vereint

Vor wenigen Jahren waren die Dinge noch ganz einfach gelagert: Digitale Daten waren auf der Festplatte des PCs gespeichert, wo sie auch erstellt und bearbeitet wurde. Heute wird – neben Desktop-Rechner, Laptop oder beidem auch noch ein Smartphone oder Tablet genutzt. Sollen die Dateien nicht manuell übertragen werden, was insgesamt kaum praktikabel wäre, ist eine zentrale Speicherung die beste Variante. Durch die Cloud ist eine solche Datensicherung einfach und unkompliziert möglich. Worauf sollte bei der Wahl des Cloud-Anbieters geachtet werden?

Cloudspeicher schützt Daten

Ein Foto wird mit dem Smartphone aufgenommen, mithilfe des PCs bearbeitet und auf dem Tablet betrachtet – jedes Endgerät hat dabei seine individuellen Stärken und Schwächen. Dabei durch den automatischen Upload muss der Nutzer selbst nicht aktiv werden, um das Bild zu übertragen. Doch damit enden die Vorteile noch nicht: Wird das Smartphone einmal gestohlen oder geht verloren, sind die Daten nicht verschwunden. Nach der Anschaffung eines neuen Gerätes kann einfach die Synchronisation gestartet werden, und alle Dateien lassen sich wieder herstellen. Kontakte, Telefonnummern und sogar Einstellungen im Betriebssystem – alles lässt sich heute in der Cloud sichern. Zudem ist es nicht mehr notwendig, die Daten lokal auf dem Endgerät zu sichern. Dadurch wird es leichter, auch mit geringem internem Speicherplatz auszukommen. Im Unternehmen wird es einfacher, Projektarbeiten zu organisieren. Jeder kann an einem Dokument mitarbeiten – selbst wenn er gar nicht vor Ort ist. Durch einen gemeinsamen Ordner sind immer alle Teammitglieder auf einem Stand, doppelte Arbeit und lange Absprachen werden vermieden.

Die Cloud als sichere „Datenwolke“?

Doch wenn von der Cloud oder einer „Datenwolke“ die Rede ist, dann versuchen die Marketingabteilungen der Cloudanbieter lediglich, die Datensicherung zu verbildlichen, um ein einfaches Verständnis zu schaffen. Tatsächlich handelt es sich um die Synchronisation mit einem Server. Weil dieser immer aktiv ist, kann der Nutzer ständig auf die Dateien zugreifen. Natürlich bedeutet die Datensicherung auch, dass die Dateien in fremde Hände gegeben werden. Der Kunde muss dem Cloud-Unternehmen also vertrauen können. Im Zweifel sollten die AGBs studiert werden – was in einigen Fällen offenbart, dass Datenschutz in vielen Unternehmen ganz offensichtlich keinen hohen Stellenwert genießt. Branchenprimus Dropbox speichert die Dateien auf Servern in den USA. Damit gilt nicht nur deutscher Datenschutz nicht, es wurde in der Vergangenheit amerikanischen Behörden auch bereitwillig Zugang verschafft. Einige Datenlecks sorgten zudem dafür, dass das Image gelitten hat. Andere Anbieter, insbesondere im Business-Bereich, haben sehr wohl verstanden, dass das Vertrauen der Kunden eine zunehmend wichtigere Währung wird. Mit entsprechenden Zertifizierungen und deutschen Rechenzentren möchte beispielsweise Microsoft Vertrauen schaffen.

Mobile App Voraussetzung für komfortable Nutzung

Weiterhin sollte auch auf die Nutzbarkeit geachtet werden: Der Cloud-Dienst sollte über eine App für das jeweilige Betriebssystem verfügen – sonst ist die mobile Verwendung mit großem Aufwand verbunden. Einige Angebote sind kostenlos, für umfangreichere Datenmengen muss aber gezahlt werden, was einen Vergleich der Cloudanbieter ebenso sinnvoll macht. Es zeigt sich also: Die Cloud bietet viele Vorteile, sollte aber kritisch ausgewählt werden, wenn nur die positiven Seiten der Technik zum Tragen kommen sollen.

 

 

Aufmacherbild / Lizenz / Quelle

Circuit – Computer Chip – Cloud Security“ (CC BY-SA 2.0) by perspec_photo88

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