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Projektmanagement 4.0

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März 27, 2017 veröffentlicht von

Till H. Balser erläutert das Thema Projektmanagement 4.0 als adaptiven Ansatz, der sich aus situativen Kombinationen ergibt.qTill H. Balser erläutert das Thema Projektmanagement 4.0 als adaptiven Ansatz, der sich aus situativen Kombinationen ergibt.

Gastbeitrag von Till H. Balser, Geschäftsführer und Inhaber der Tiba Managementberatung GmbH

Industrie 4.0, digitale Transformation und Agilität sind in aller Munde. Wie wirken sich diese Veränderungen auf die Projektarbeit und auf die Anforderungen an das Projektmanagement (PM) in Unternehmen und Organisationen aus?

Die „vierte industrielle Revolution“ ergibt sich aus dem Zusammenspiel intelligenter, vernetzter Systeme und demzufolge integrierter Hard- und Softwareentwicklung. Bisher funktional separat organisierte Arbeitsbereiche und Organisationseinheiten müssen in Projekten und Projektteams eng und erfolgreich verknüpft werden. Hierbei treffen unterschiedliche Arbeitskulturen und -strukturen aufeinander. In Projekten muss zum einen die zunehmende Komplexität gemanagt werden, zum anderen verlangt der Anspruch an Agilität schnelle dezentrale Entscheidungen an den fachlich verantwortlichen Schnittstellen.

Till H. Balser erläutert das Thema Projektmanagement 4.0 als adaptiven Ansatz, der sich aus situativen Kombinationen ergibt.

Till H. Balser erläutert das Thema Projektmanagement 4.0 als adaptiven Ansatz, der sich aus situativen Kombinationen ergibt.

Zielsetzung der Disziplin PM ist von jeher, Komplexität zu managen. Mit steigender Komplexität der Projekte haben sich auch die Konzepte und Methoden des PMs in den letzten 30 Jahren evolutionär weiterentwickelt. War PM vor 30 Jahren noch reduziert auf die Anwendung der „Netzplantechnik“, so ist es heute eine Meta-Disziplin. Der heute vielfach dogmatisch geführte Streit zwischen „klassischem“ und „agilem“ PM widerspricht einer sol­chen evolutionären Betrachtung und ist auch nicht zielführend. Die Disziplin PM ist immer im Fluss und wird in den letzten fünf Jahren – zu Recht – mit agilen Techniken ergänzt, insbesondere bei Forschungs- und Technologieprojekten. Allerdings gewährleistet agiles PM nicht die notwendige Planungssicherheit für Großprojekte, vor allem bei Investitionsprojekten in der Industrie und im öffentlichen Sektor.Till H. Balser erläutert das Thema Projektmanagement 4.0 als adaptiven Ansatz, der sich aus situativen Kombinationen ergibt.

Was nun? Wir sind der Meinung: Es geht nicht um „klassisch“ oder „agil“, vielmehr ist es sinnvoll, das in den Unternehmen bestehende PM mit ausreichend „Agilität“ anzureichern, um dort Agilität zu fordern, wo sie sinnvoll ist, aber gleichzeitig den gesamten Planungshorizont des Projektportfolios eines Unternehmens im Auge zu behalten. Die hohe Kunst modernen und erfolgreichen PMs wird darin bestehen, die Methoden des agilen PMs wie SCRUM oder Design Thinking mit den im Unternehmen vorhandenen Instrumenten und Konzepten zu verknüpfen – auch unter Berücksichtigung der kulturellen und organisationalen Schranken, denn agiles PM verlangt eine offene und dezentrale Unternehmenskultur und -struktur.

Mit dem von Tiba entwickelten Ansatz des „adaptiven Projektmanagements“ oder auch „Projektmanagement 4.0“ bilden wir die notwendige Brücke zwischen „klassischem“ und „agilem“ PM und befähigen Unternehmen dadurch, das für sie und ihre Projekte passende Konzept zu finden und „adaptiv“ anzuwenden.

Klingt zunächst einfach, ist für Unternehmen eine echte Challenge, macht aber viel Spaß und ist in jedem Falle erfolgreich.

Weitere Informationen unter:
www.tiba.de

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