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Kollektive Intelligenz einer agilen Organisation

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März 27, 2017 veröffentlicht von

Gastbeitrag von Jörg Staff, Vorstand Personal, Facilities und Transformation, Fiducia & GAD IT AG

Schon an drei Standorten hat die Fiducia & GAD IT AG zukunftsorientierte Arbeitsumgebungen für ihre Mitarbeiter etabliert: Das Innovationsforum in Münster, die Innovationswerkstatt in München sowie zuletzt die Pilotfläche „Future Work Place“ für den künftigen Karlsruher Campus.

Die drei Office-Areale orientieren sich an erfolgreichen Vorbildern aus der Kreativ- und Gründerszene. Ausgestattet mit neuester Video- und Netzwerktechnik bieten die offen gestalteten Flächen sowohl kollaborative Zonen für spontane Projekt- und Teamaktivitäten als auch kreative Lounge-Bereiche, die sich ideal für ein Brainstorming in kleiner Runde eignen.

Mit dem neuen Office-Konzept will die Fiducia & GAD experimentelle Arbeitsformen losgelöst von der Routine des Tagesgeschäfts fördern. Denn für den IT-Dienstleister der genossenschaftlichen Finanzgruppe steht fest: Echte Innovationskraft kann nur aus der Mitte der eigenen Belegschaft kommen. Tatsächlich ist das unkonventionelle Office-Ambiente nur ein äußerlich sicht­bares Zeichen für einen tiefgreifenden Kulturwandel, der dem interdisziplinären Austausch von Wissen und Ideen unternehmensweit zum Durchbruch verhilft. Ein Baustein dafür ist unter anderem auch die Social-Collaboration-Lösung IBM Connections: Die Plattform erweist sich dabei als ein Katalysator, der bei den Mitarbeitern altes Silodenken aufbricht. Denn aktuelle Informationen zu Markttrends oder laufenden Projekten bleiben nicht länger in irgend­welchen Dokumenten auf den Laptops einzelner Mitarbeiter versteckt, sondern sind in einer abgesicherten Cloud stand­ort- und abteilungsübergreifend jeder­zeit abrufbar. Mitarbeiter arbei­ten in digita­len Communitys zusammen an Prä­sentationen, Tabellen oder Doku­men­ten, können in Blogs und Foren diskutieren oder in Wikis Wissen austauschen. Dies ist übrigens auch ein unschätzbarer Vorzug für das schnelle Zusammen­wachsen zwischen der Fiducia und GAD nach dem Zusammenschluss.

Auf lange Sicht verändert der Social-Network-Gedanke grundlegend die Art und Weise, wie die Mitarbeiter der Fiducia & GAD im Alltag miteinander interagieren. Die gesamte Organisation gewinnt dadurch das, was man als kollektive Intelligenz bezeichnet. Genaugenommen machen Tools wie die Social-Collaboration-Lösung und die neuen Office-Konzepte den Weg dafür frei, dass Mitarbeiter ganz ähnlich agieren können wie die vielen kleinen digitalen Ökosysteme draußen im Social Web. Dort nehmen immer mehr Menschen aktiv an der Wertschöpfung teil, sodass die Grenzen zwischen Konsument und Produzent zusehends verschwimmen – quasi ein digitales Revival der ursprünglichen Genossenschaftsidee, die Produzenten und Konsumenten ja ebenfalls enger zusammenbringt. Intern vollzieht der genossenschaftliche IT-Dienstleister ganz bewusst diese Transformation zu einer „Genossenschaft 2.0“, weil nur so lebendige Innovationen für das Bankgeschäft von morgen entstehen.

Weitere Informationen unter:
www.fiduciagad.de

 

Nachgefragt bei Jörg Staff

Welche Attribute verbinden Sie mit einem „Future Workplace“?

Unser „Future Workplace“ kombiniert eine flexible Arbeitsorganisation mit technisch modernster Infrastruktur. Viele unserer Mitarbeiter werden in Zukunft an allen Standorten losgelöst vom Schreibtisch im Büro und von zu Hause arbeiten, weil sie immer mehr Aufgabe digital erledigen können. Gleichzeitig erhalten sie mehr Freiraum für kreativen Austausch.
Die Digitalisierung schreitet immer schneller voran – das ist unsere tägliche Erfahrung als IT-Dienstleister der Volksbanken Raiffeisenbanken. Dies stellt an unseren Arbeitsalltag hohe Anforderungen, auf die wir jedoch mit unserem neu entwickelten Arbeitsplatz-Konzept gut vorbereitet sind.

Wie sieht das Konzept aus – und welche Überlegungen haben dahin geführt?

Am Standort Karlsruhe fällt Ende des Jahres der Startschuss für den Baubeginn des neuen Campus. Er wird sowohl allgemeine Arbeitstrends als auch die spezifischen und individuellen Bedürfnisse unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berücksichtigen. Die hohe Flexibilität und Agilität unserer Organisation kann sich dort gut entfalten. Wir werden eine transparente Arbeitswelt verwirklichen und Flächen für spontane und formelle Kommunikation schaffen. Der gesamte Campus wird unsere und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit noch weiter fördern.

Wie haben Sie die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter ermittelt und sie „mit auf Reise genommen“?

Unsere Mitarbeiter haben sich in den letzten Monaten intensiv mit unserer Arbeitswelt und der eigenen Wahrnehmung der Arbeitskultur beschäftigt. Sie haben sich in verschiedenen Projekten zur neuen Arbeitswelt aktiv eingebracht, sie konnten aber auch selbst Hand anlegen. Zum Beispiel im Rahmen kreativer Arbeitstechniken wie Lego Serious Play haben sie Ihre Ideen für unser Unternehmen entwickelt. In solchen Projekten entstanden viele kreative Ansätze. Diese versuchen wir langfristig im Arbeitsalltag umzusetzen.

Welche Strategien verfolgen Sie mit dem Campus langfristig im „War for Talents“?
Der Campus zeigt unsere Anpassungsfähigkeit an die Herausforderungen einer veränderten Arbeitswelt. Er bietet eine herausragende Arbeitsatmosphäre, optimale Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und ein einzigartiges Arbeitsumfeld. Durch die Ideen unserer Mitarbeiter spiegelt der neue Campus unsere Unternehmenskultur wider. Er bietet räumlich und technisch das optimale Umfeld für die individuelle Entwicklung unserer Mitarbeiter. Damit geben wir jedem den nötigen Freiraum, um sich optimal zu entfalten.

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1 Kommentar »

  1. […] Ziel war es, für den „Future Workspace“ eine Kombination für die flexible Arbeitsorganisation … […]

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