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Industrie 4.0 braucht eine neue Sicherheitskultur

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Juni 27, 2016 veröffentlicht von

Gastbeitrag von Anton Kreuzer, Vice President CEE von HEAT Software

Von der Versorgung abgeschnittene Krankenhäuser, die Kontrolle über Kern­kraftwerke – die denkbaren Szenarien der Cyberkriminalität sind so vielfältig wie erschreckend. Angesichts digitaler Transformation, Industrie 4.0 und IoT potenzieren sie sich noch ein­mal.

Anton Kreuzer wirbt für eine ganzheitliche Sicherheitskultur, die Wett­bewerbsvorteile erhalten hilft.

Anton Kreuzer wirbt für eine ganzheitliche Sicherheitskultur, die Wett­bewerbsvorteile erhalten hilft.

Virusattacken auf vernetzte Maschinen und Bauteile können für Fertigungsunternehmen exis­tenzgefähr­dend sein. Nötig ist daher ein ganzheitliches Sicherheitsdenken.
Die meisten Firmen halten ihren Rechner-Pool und mobile Endgeräte inzwischen mit Patches und Antivirus-Sicherheitsupdates auf aktuellem Stand. Durch Industrie 4.0 wächst nun die Anzahl und Heterogenität der im Firmennetzwerk verbundenen Endgeräte immer stärker an; auch Maschinen, Produktionsanlagen und -teile müs­sen entsprechend geschützt werden.  Zwar sieht aktuellen Studien zufolge eine große Mehrheit der Unternehmen Industrie 4.0 als strategisch wichtigen Trend für ihre Zukunft an. Doch das Thema IT-Sicherheit ist für sie bislang eines der größten Hindernisse bei der Umsetzung. Ein Grund dafür: Die Auswahl entsprechender Lösungen ist noch relativ klein.

Unser Unternehmen hat deshalb ein ganzheitliches Sicherheitskonzept für die automatisierte Verwaltung und Sicherung in modernen Industrie-4.0-Um­gebungen entwickelt. Das Uni­fied-Endpoint-Management von Heat Software vereint klassisches Client- und Lifecycle-Management mit Mobile-De­vice-Management und Endpoint-Security. Endpoint-Management bedeutet in diesem Fall: Bisher un­abhängige End-to-End-Prozesse zur Kon­trolle und Sicherung traditioneller, mobiler und vir­tueller Endpunkte werden über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg konsolidiert und automatisiert. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz vermeiden Unternehmen Integrations­kosten und Kompatibilitätsprobleme. Über die drei Säulen Patch-Management, Application-Control und Device-Manage­ment schützt die Lösung die unterschiedlichen Endgeräte und Maschinen im Industrie-4.0-Umfeld.

Patch-Management minimiert Risiken auf Betriebssystem- und Applikationsebene, indem es alle kritischen Systeme mit den neuesten Patches versorgt. Application-Control ermöglicht die Nut­zungsbeschränkung für Applikationen durch gezielte Richtlinien und über Device-Management können Unternehmen Nutzungsrichtlinien für Endgeräte und Ports festlegen und eine Datenverschlüsselung für mobile Medien einrichten.

Diese Aktivitäten erfolgen automatisiert, was fehleranfällige manuelle Prozesse vermeidet. Das Resultat: Unternehmen schützen sich wirksam gegen Cyberattacken, eine Manipulation von Steuerungsprogrammen der Produktionsanlagen wird verhindert. Mittels einer ganzheitlichen Sicherheitskultur gelingt es, die Wertschöpfungspotenziale zu heben, die Industrie 4.0 und IoT bieten, und damit die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Weitere Informationen unter:
www.heatsoftware.com/de

Bildquelle / Lizenz: Heat Software

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