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Umweltbewusst und sicher in der Flotte

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Juni 9, 2015 veröffentlicht von

TomTom Axel Backof

TomTom Axel Backof

Die TREND-REPORT-Redaktion im Gespräch mit Axel Backof, Sales Director DACH+EE bei
TomTom Telematics, zum Thema „Innovationen für Fuhrparkmanager“.

Welchen Nutzwert kann TomTom Telematics dem Fuhrparkleiter bieten?
TomTom Telematics ist der Geschäftsbereich von TomTom für Flottenmanagement und Fahrzeugtelematik. Mit unserer Flottenmanagement-Plattform Webfleet verbessern kleine und große Unternehmen die Fahrzeugleistung, spa­ren Kraftstoff, unterstützen ihre Fahrer und steigern die gesamte Flotteneffizienz. Wir haben dabei eine sehr große Bandbreite. In der einfachsten Version ist das Webfleet Lite, das im Zusammenspiel mit dem Link-200-Fahrzeug­ortungsgerät „Track and Trace“ ermöglicht. Damit sieht der Fuhrparkmanager jederzeit, wo sich seine Fahrzeuge gerade befinden. Das Gerät ist ein Plug-and-Play-Produkt. Somit fallen auch kei­ne Einbaukosten an. Einmal angesteckt, sieht der Fuhrparkmanager neben dem Standort auch die Kilometerleistung. Die großen Brüder des Link 200, die fest eingebauten Fahrzeugortungsgeräte Link 410 und Link 510, sind kombinierbar mit einem Navigationssystem. Und dort beginnt es dann schon, dass Fuhrpark­manager auch Aufträge übermitteln, Touren planen und Arbeits­zeiten erfassen können. Unsere Navigationssysteme, unsere TomTom PRO Driver Terminals, sind übrigens alles Profi-Geräte, die robuster sind, mehr Speicherkapazität haben und auch über andere Akkubetriebszeiten verfügen als das, was es für Endkunden zu kaufen gibt. Unsere große Flotten­ma­nage­ment-Lösung Webfleet ist dann ein komplettes System, mit dem ganze Arbeitsabläufe und Prozesse abgebildet werden können. Hier ist ebenfalls ein elek­tronisches Fahrtenbuch enthalten. Dies hilft Unternehmen auch dabei, der teuren Ein-Prozent-Regelung für die Versteuerung des Dienstwagens zu entgehen. Unser System wird von den meisten Finanzämtern problemlos akzeptiert.

Aus welchen Branchen kommen Ihre typischen Kunden?
Neben dem Schwerlastbereich konzentrieren wir uns auch auf das Segment der leichten Nutzfahrzeuge. Das sind beispielsweise ganz klassisch die Handwerker – eine sehr große und dynamische Kundengruppe, bei der auch sehr schnell die Effekte einer Telematiklösung finanziell spürbar sind. Wir haben natürlich auch große Unternehmen mit Servicefahrzeugen als Kunden, die mit unseren Geräten ihre SLAs abbilden wollen. Unser System dokumentiert exakt, wann ein Servicemitarbeiter wo ist, so dass Diskussionen und Beschwerden im Nachhinein ausgeschlossen sind. Seit einigen Jahren besteht auch der Trend, die eigene Umweltfreundlichkeit über die Telematik darzustellen. Hier geht es um Kraftstoffeinsparungen und eine möglichst positive CO2-Bilanz. Ein weiterer Schwer­punkt für uns ist die Baubranche. Hier unterstützt Telematik oft dabei, das vorhandene Personal optimal einzusetzen. Das rechnet sich dann für Baufirmen auch sehr schnell.

Ab wie viel Fahrzeugen lohnt sich denn so ein System?
Webfleet bringt jedem Unternehmen mit mobilen Mitarbeitern eine Reihe von Vorteilen. Bei der Unternehmensgröße zum Beispiel reicht die Palette unserer Kunden von Einzelunternehmen mit einer Fahrtenbuchlösung bis hin zu sehr namhaften DAX-Unternehmen mit einer vollständigen Integration des angeschlossenen ERP-Systems.

 

 

Wie sieht es denn mit Schnittstellen Ihrer Geräte zu den Fuhrparkmanagement-Systemen aus, die ein Anwender vielleicht bereits im Einsatz hat?
Mit unserer offenen Schnittstelle Webfleet.connect können alle Flottendaten in Unternehmenssoftware wie zum Bei­spiel in SAP oder beliebige andere Programme übermittelt werden – von Kilometerständen über Arbeitszeiten bis hin zu Sensormessdaten mittels Integration (wichtig zum Beispiel zur Dokumentation der Einhaltung der Kühlkette). Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Und die Schnittstelle ist bidirektional: Sie können also aus der in Ihrem Unternehmen verwendeten Soft­ware Informationen, wie zum Bei­spiel Aufträge, an Webfleet und damit auch an den Fahrer über das angeschlossene Dri­ver-Terminal weitergeben. Der Fah­rer kann den Auftragsstatus dann direkt am Gerät in die Zentrale zurückmelden.

Durch welche konkreten Maßnahmen werden die Einspa­rungen in den Unternehmen erzielt?
Das sind viele verschiedene Faktoren. Das beginnt schon beim Fahrzeug, wo wir mit dem Link 105 aus Messdaten zum Fahrstil den OptiDrive-Score entwickeln. Dadurch sieht der Fuhrparkleiter über eine einzige Kennzahl, wer ein „wilder Fahrer“ ist und wer einen ökologischen und sicheren Fahrstil hat. Viele Unternehmen beteiligen Mitarbeiter mit besonders gutem Opti­Drive-Score auch in Form von Boni an den eingesparten Spritkosten. So werden die Fahrer für effizientes und sicheres Fahrverhalten belohnt. Darüber hinaus können Auftragsreports erstellt werden, die dem Fuhrparkleiter auf einen Blick zeigen, ob seine Fahrer pünktlich am Ziel waren und was für Tätigkeiten ausgeführt wurden. Das alles inklusive kompletter Arbeitsnachweise. Nicht vergessen sollte man dabei auch die positive Wirkung der Fuhrpark-Steuerung an sich. Der Fuhrparkmanager oder die Einsatzzentrale haben die Fahrzeuge jederzeit im Blick und wissen, wo diese stehen und wer am schnellsten beim nächsten Auftrag sein kann. Nicht nur von der Entfernung her, sondern auch weil die Zentrale weiß, wer voraussichtlich noch wie lange beschäftigt ist, bevor er wieder verfügbar ist. Gerade bei Serviceunternehmen sind die Effizienzsteigerungen enorm. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Fahrer seine Routen und Aufträge in Echtzeit auf sein Driver-Terminal übertragen bekommt: Er muss nur noch einen „Knopf“ drücken und losfahren. Das alles sind übrigens nicht nur spürbare Einsparungen für die Unternehmen, sondern auch massive Wettbewerbsvorteile. Schließlich wirken sich die dadurch eingesparten Kosten und die oftmals durch optimierte Prozesse gesteigerte Kundenzufriedenheit direkt und positiv auf das Unternehmensergebnis aus.

Weitere Informationen unter:
TomTom OptiDrive 360

https://www.youtube.com/channel/UCeahLAfuyucUVeoZBjGWm3A

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