Der Vorsprung beginnt im Fundament

Der Büroneubau MONACO im gefragten Münchner Werksviertel zeigt, dass Zukunft nicht entsteht, sondern bestenfalls rechtzeitig gedacht und gestaltet wird.

Im Augenblick ist an diesem kalten Wintertag im Münchner Osten nur eine Baugrube zu sehen. Mit der Fertigstellung des Fundaments beginnt nun jedoch die entscheidende Phase des Projekts. Hier entsteht bis Jahresende die Objekt gewordene Vision, wie New Work für die Zukunft gedacht werden muss.

Trends zu beschreiben ist leicht. Sie zu erkennen, bevor sie sichtbar werden, ist die eigentliche Herausforderung. Und sie so umzusetzen, dass sie in fünf oder zehn Jahren Realität sind – das ist die Königsdisziplin der Immobilienentwicklung.

Genau hier setzt die Rock Capital Group mit dem Bürogebäude MONACO im Münchner Werksviertel an. Während viele Projekte erst reagieren, wenn Marktanforderungen etabliert sind, verfolgen die Bauherren einen anderen Ansatz: Sie antizipieren, was Unternehmen, Mitarbeiter und Städte künftig brauchen. Mit dem Neubauvorhaben übersetzen sie diese Erwartungen in Architektur, Materialität und Nutzungskonzepte.

Nachhaltigkeit als Haltung für die Welt von morgen

Ein sichtbares Symbol dafür wird die künftige Fassade aus recycelten Kunststoffschindeln des niederländischen Unternehmens Pretty Plastic. „Die farbenfrohen Kunststoffschindeln kommen erstmals überhaupt in Deutschland und in dieser Gebäudeklasse zum Einsatz“, sagt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer der Rock Capital Group. In dieser Gebäudeklasse ist ihr Einsatz in Deutschland ein Novum. Die Schindeln bestehen aus alten Fensterrahmen, Rohren und PVC-Reststoffen von Baustellen – Materialien, die bisher als Abfall galten. Der Weg dahin war kein Selbstläufer. Die Fassade verursacht rund 20 Prozent Mehrkosten und stellte Planer und Genehmigungsbehörden vor neue Fragen. Doch genau darin liegt die Logik des Projekts: Innovation entsteht nicht durch Komfortzonen, sondern durch Entscheidungen für das Ungewohnte und Neue.

 

 

„Mit dem MONACO schaffen wir ein Gebäude, das eine Geschichte erzählt und in der Zukunft funktioniert“, erläutert Andreas Wißmeier, Geschäftsführer der Rock Capital Group.

 

Architektur als Identitätsangebot

Das MONACO versteht zudem Architektur als Haltung. Wiederverwendete Klinker, recycelte Schindeln, organische Farbigkeit: Das Gebäude will Charakter zeigen. Eine Referenz an den Namensgeber Monaco Franze aus der gleichnamigen Münchner Kultserie. „Ein Gebäude braucht heute mehr als eine Adresse“, sagt Wißmeier. Es müsse Identität stiften und sich klar von der Masse abheben. Auch Peter G. Neumann, geschäftsführender Gesellschafter der Rock Capital Group, beschreibt das MONACO als bewussten Gegenentwurf zu standardisierten Glas-Stahl-Büros: „Das übliche Office-Design erschien uns für diesen Ort einfach nicht die richtige Lösung. Deshalb wollten wir neue Wege gehen.“

Damit reagiert das Projekt auf einen Trend, der weit über Architektur hinausgeht: Unternehmen suchen zunehmend Orte, die ihre Kultur spiegeln. Bürogebäude werden zu Markenräumen und zu Plattformen für Identifikation, Austausch und Kreativität.

 

New Work braucht neue Räume

Die Arbeitswelt befindet sich in einem fundamentalen Wandel. Digitalisierung, hybride Arbeitsmodelle und Künstliche Intelligenz verändern Erwartungen an Arbeitsorte.

Das MONACO übersetzt diese Entwicklung in Raumstrukturen wie flexible Flächen, Rückzugsorte, kommunikative Zonen, Terrassen und Pocket Gardens. Das Gebäude bietet rund 4.000 Quadratmeter Bürofläche und zusätzlich etwa 580 Quadratmeter begrünte Außenflächen. „Mit dem MONACO schaffen wir ein Gebäude, das eine Geschichte erzählt und in der Zukunft funktioniert“, sagt Wißmeier. Es verbinde moderne Arbeitswelten mit nachhaltigen Materialien und einer Architektur, die Begegnung fördert.

Dabei spielt auch das sogenannte Immune-Office-Konzept eine zentrale Rolle. Es stellt Gesundheit und Wohlbefinden der Nutzer in den Mittelpunkt – mit hochentwickelten Lüftungs- und Filtrationssystemen sowie einer Architektur, die Natur bewusst integriert. „Seit dem ersten Corona-Lockdown hat sich die Arbeitswelt nachhaltig verändert. Mitarbeitern sind Gesundheit und Wohlbefinden viel wichtiger geworden“, erklärt Andreas Wißmeier.

 

 

„Ein Gebäude braucht heute mehr als eine Adresse“, betont Andreas Wißmeier.

 

 

Natur und KI als Teil des Arbeitstags

Ein weiteres Zukunftsthema, das das MONACO vorwegnimmt, ist die Integration von Natur in urbane Arbeitswelten. Begrünte Dächer, Terrassen, Pocket Gardens und Klimabäume schaffen nicht nur Aufenthaltsqualität, sondern wirken klimatisch und psychologisch. Denn: Grünflächen steigerten nachweislich Lebensqualität und reduzierten Stress. Vielen Studien bestätigen dies. Menschen bleiben länger in Gebäuden, zu denen sie emotional eine Beziehung aufbauen- Neben Architektur, Nachhaltigkeit und Aufenthaltsqualität hat die Rock Capital Group die digitale Infrastruktur von morgen schon heute berücksichtigt. Bürogebäude werden längst nicht mehr nur als physische Räume bewertet, sondern als technologische Plattformen. Das MONACO trägt diesem Wandel Rechnung – mit einer Infrastruktur, die auf maximale Konnektivität ausgelegt ist. Ziel ist eine WiredScore-Zertifizierung in Platin, also die höchste Stufe für digitale Gebäudekonnektivität. Damit reagiert das Projekt auf eine zentrale Entwicklung der Arbeitswelt: Datenströme, Cloud-Anwendungen, hybride Arbeitsmodelle und KI-basierte Prozesse stellen immer höhere Anforderungen an Netzwerke, Sicherheit und Resilienz. Ein Bürogebäude muss heute und morgen nicht nur flexibel nutzbar, sondern digital belastbar sein. Dazu gehören redundante Systeme, hoher Ausfallsicherheit und eine Infrastruktur, die zukünftige Technologien antizipiert.

 

 

Über MONACO

Mit dem MONACO entsteht im Werksviertel ein einzigartiges, architektonisches Highlight, das im Hinblick auf Design und Nachhaltigkeit neue Maßstäbe setzt. Mitte 2027 soll das Bürogebäude bezugsfertig sein. Mit rund 4.000 Quadratmetern Bürofläche – teilbar ab etwa 600 Quadratmeter – auf sieben Etagen, etwa 580 Quadratmeter begrünter Terrassen inklusive Pocket Garden sowie dem innovativen Immune Office-Konzept setzt das Gebäude Maßstäbe in Gesundheit, New Work und Nachhaltigkeit. Die charakteristische Fassade aus wiederverwendeten Klinkersteinen und recycelten Kunststoffschindeln stiftet Identität und setzt im städtischen Raum ein Statement für die Zukunft. Neben der bereits erzielten WiredScore Zertifizierung strebt die Rock Capital Group für das MONACO weitere höchste Auszeichnungen im Bereich Nachhaltigkeit und Digitalisierung an: LEED Platinum und WELL Platinum. Das MONACO, vom renommierten Rotterdamer Architekturbüro MVRDV entworfen, wurde bereits vor dem Spatenstich mit dem German Design Award 2025 ausgezeichnet. Die zentrale Lage des Büroneubaus in unmittelbarer Nähe des Ostbahnhofs bindet die Mitarbeiter vor Ort nicht nur bestens an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr an, sondern auch an den Mittleren Ring, die Autobahnen sowie die Messe München und den Flughafen München. Entwickelt wird das Projekt von der Rock Capital Group, einem der führenden Projektentwickler für zukunftsfähige Stadtquartiere in München und Frankfurt. Weitere Informationen sind unter www.monacooffice.de

Über Rock Capital Group

Die Rock Capital Group ist eines der führenden deutschen Projektentwicklungsunternehmen im Bereich Wohn- und Gewerbebau, das von den Geschäftsführern Peter G. Neumann und Christian Lealahabumrung gegründet wurde. Durch die umfangreiche Erfahrung der Rock Capital Group in der Entwicklung von Wohn- und Gewerbeflächen sowie Stadtquartieren ist man derzeit sehr engagiert in der Schaffung neuer Wohn-, Büro-, Gewerbe-, Labor, Hotel- und Einzelhandelsflächen in bestehenden Bestandsstrukturen durch kreative Konzeptionen und Planungen. Derzeit befindet man sich in der Entwicklung von ca. 1.000.000 m² an Büro-, Gewerbe-, Wohn-, Biotech- und LifeScience, Einzelhandels- und Hotelflächen sowie über 6.000 neuen Wohneinheiten mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 8,0 Milliarden Euro im Raum München und Frankfurt. Weitere Informationen sind unter www.rock-capital.de

Über WiredScore:
WiredScore ist das führende internationale Zertifizierungssystem für digitale Konnektivität in Büro- und Wohnimmobilien. Weltweit sind über 4.000 Gebäude in mehr als 160 Städten zertifiziert, in denen über 8 Millionen Menschen arbeiten und leben. Die Zertifizierung ermöglicht es Bestandshaltern und Projektentwicklern, die digitale Infrastruktur ihrer Gebäude zu verstehen, zu verbessern und zu vermarkten.

Trend Report Redaktion 22.01.2026