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Alle Risiken im Griff?

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Juni 25, 2018 veröffentlicht von

„Der Name ‚Decision Engineering‘ ist für uns Programm. Unser gesamtes Tun ist darauf aufgebaut, Unternehmen zu unterstützen und nachhaltige Entscheidungen effizient zu treffen“, bringen es Günther Angerbauer (li.) und Markus Müller (re.) auf den Punkt.

Über neue Trends beim Thema „Enter­prise Risk Management“ (ERM) sprach die TREND-REPORT-Redaktion mit Günther Angerbauer und Markus Müller, Geschäftsführer calpana business consulting, dem Hersteller von Crisam.

Ob Überschuldung oder fehlende liquide Finanzmittel, im heutigen Geschäftsalltag ist Risiko zentraler Bestandteil aller Tätigkeiten eines Unternehmens. Es sind Chancen und Risiken, die die Entwicklung der Unternehmen mitbeeinflussen, was nahezu täglich im internationalen Wirtschaftsleben zu beobachten ist. Doch wie können Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung solchen Gefahren und Chancen begegnen? Diese und weitere Fragen konnten wir mit Günther Angerbauer und Markus Müller im Interview klären. Auf unsere erste Frage hin, welche Trends denn momentan ausgemacht werden könnten im Enterprise Risk Management, betonte Günther Angerbauer: „Aus unserer Erfahrung gehen immer mehr Unternehmen weg vom Silodenken und wollen die unterschiedlichen ‚Risk & Compliance‘-Themen in einer Gesamt­lösung behandelt sehen. Das Bewusst­sein steigt, dass quantitatives Risikomanagement einen großen Mehrwert für die Entscheidungsfindung der Ge­schäftsleitung in Bezug auf die Aussa­gekraft der Ergebnisse leistet.“ Anger­bauer fährt fort: „Nicht zuletzt gewinnen automatisierte Risi­ko­­identifi­ka­tions­prozesse immer mehr an Bedeutung, d. h., dass stärker zusätzliche Informationsquellen neben den Expertenschätzungen aus den Fachbereichen einbezogen werden.“

Doch Risiken müssen auch im Kontext einer Bestandsgefährdung des Unter­nehmens bewertet und entsprechend gesteuert werden. Eine zeitgemäße ERM-Lösung muss heute auf verschie­denste Szenarien reagieren können. „Sie muss frei definierbare Modelle und Aggregationslogiken unterstützen, muss an die Unter­nehmensplanung anbindbar sein und effiziente Workflows zur Beteiligung der Risikoverantwortlichen ermöglichen. Darüber hinaus muss sie über flexible Standardprozesse ‚out of the box‘ sofort einsetzbar sein, ohne monatelanges Customizing. Gleiches gilt für die unterstützten Bewertungs- und Aggregationsmethoden. Moderne Risk-Ma­nagement-Lösungen unterstüt­zen ein umfangreiches Paket an qualitativen und quantitativen Methoden und erlauben es, mittels Risikoaggregationsmethoden die Gesamtrisikoposition für ein Unternehmen zu berechnen“, er­klärte uns dazu Günther Angerbauer.

„Der Name ‚Decision Engineering‘ ist für uns Programm. Unser gesamtes Tun ist darauf aufgebaut, Unternehmen zu unterstützen und nachhaltige Entscheidungen effizient zu treffen“, bringen es Günther Angerbauer (li.) und Markus Müller (re.) auf den Punkt.

Aber sollte eine Gesamtlösung nicht auch angrenzende „Risk & Com­plian­ce“-Disziplinen wie Infor­ma­tions­sicher­heit, Datenschutz, IKS, Qualitäts-, Audit- und Policy-Management so un­ter­stützen, dass jeder Beteiligte in „sei­ner“ Sprache angesprochen wird? Angerbauer gab dazu zu bedenken: „Ja, aber auch hier gilt der Grundsatz, dass die Inhalte und Referenzen zu den Compliancevorgaben Teil der Lösung sein sollen, damit der Einführungs- und Betreuungsaufwand für den Kunden auf ein Minimum reduziert werden kann.“ Aber nicht nur die Features einer Lösung sind von Bedeutung, sondern auch die Implementierung und der reibungslose Betrieb. Ohne Management-Commitment und gute Kenntnis über die Wertschöpfungsprozesse, die kritischen Unternehmensbereiche und das Identifizie­ren der Key-Stakeholder sind eine erfolgreiche Implementierung und der anschließende Betrieb eines Risk-Management-Systems kaum möglich. Markus Müller erklärte uns dazu: „Der Einsatz einer methodengestützten und simulationsunterstützenden Risk-Management-Lösung, die eine optimale Datenbasis für die Entscheidungen der Key-Stakeholder liefert, komplettiert die Basis für eine effektive und langfristig funktionierende Lösung. Im laufenden Betrieb sind die zyklische Aktualisierung der Risikowerte unter Betrachtung ihrer Einflussgrößen und aussagekräftiges Reporting entscheidend.“

Der Name „Decision Engineering“ ist für Calpana Programm und Philosophie zugleich, gab uns Markus Müller zum Schluss mit auf den Weg: „Unser gesamtes Tun ist darauf aufgebaut, Unternehmen zu helfen, nachhaltige Entscheidungen effizient zu treffen. Dies gelingt durch systematische und methodisch saubere Vorgangsweisen und Berechnungsmethoden, die Teil unserer Lösung Crisam sind.“

Weitere Informationen unter:
www.calpana.com
www.crisam.net

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