Studie: Wir nutzen KI intensiv, aber mit Bedacht
Die Redaktion im Gespräch mit Mateusz Witjes, Country Manager DACH bei Factorial, über seinen aktuellen KI-Report, der die Nutzungsgewohnheiten von europäischen Fachkräften im Kontext von KI untersucht hat.
Herr Witjes, was sind die wichtigsten Erkenntnisse aus Ihrem aktuellen KI-Report 2025?
Unsere Umfrage zeigt: KI ist in deutschen Unternehmen angekommen. Bereits 76 % der Fachkräfte nutzen KI-Tools – fast so viele wie im internationalen Schnitt (78 %). 74 % berichten von höherer Produktivität, über ein Viertel sogar von deutlicher Steigerung. Damit liegt Deutschland zwar hinter Spanien und Frankreich (je 81 %), doch KI ist hierzulande längst zu einer festen Säule moderner Arbeit geworden.
Wie groß ist das Vertrauen in KI?
Das Vertrauen in KI wächst, bleibt aber von Vorsicht geprägt. In Deutschland fürchten 32 % der Befragten, dass KI ihre Arbeit ersetzen könnte – mehr als im internationalen Schnitt (26 %). Über die Hälfte vertraut KI zwar, prüft Ergebnisse aber nach. Genau so arbeitet auch die KI von Factorial: Sie liefert fundierte Daten für bessere Entscheidungen, nimmt sie dir aber nie ab.

Mateusz Witjes betont: „KI ist hierzulande längst zu einer festen Säule moderner Arbeit geworden.“
OK, KI ist angekommen in den Betrieben, aber was muss jetzt folgen?
Jetzt gilt es, KI verantwortungsvoll einzusetzen. Über ChatGPT hinaus sollten Unternehmen spezialisierte Tools wie Factorial nutzen: Hier lässt sich genau steuern, wer auf welche Daten zugreift – die KI arbeitet nur mit diesen Infos und halluziniert nicht. KI ist angekommen, doch Vertrauen entsteht erst durch Transparenz, Schulung und Mitbestimmung.
Inwieweit und wie tief haben Sie bereits „KI“ in Ihre HR-Lösungen implementiert?
KI ist bei Factorial kein Zusatz, sondern zentraler Bestandteil. Herzstück ist One, ein KI-Agent, der das Unternehmen wirklich kennt. Er beantwortet Fragen unter Einhaltung höchster Datenschutzstandards und individueller Berechtigungen. Oder kurz gesagt: Wenn Sie wissen wollen, wann Muttertag ist, fragen Sie Google. Wenn Sie wissen wollen, wie viele Urlaubstage Ihr Team hat, fragen Sie One.
Wenn Sie einen Blick nach vorne werfen: Welche Rolle wird KI in zwei bis drei Jahren im deutschen Mittelstand spielen?
In zwei bis drei Jahren wird KI fester Bestandteil des deutschen Mittelstands sein. Die Frage ist nicht mehr, ob oder wann, sondern wie sie eingesetzt wird. Erfolgreiche Unternehmen werden jene sein, die KI flexibel und verantwortungsvoll integrieren – mit Fokus auf Sicherheit, Datenschutz und Resilienz gegenüber technologischem Wandel. Wer KI klug nutzt, stärkt Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und langfristige Zukunftsfähigkeit.
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