Neuerscheinung: „Die erfundene Bedrohung“
Deutschland altert und trotzdem wächst der Wohlstand. Warum also hält sich die Erzählung des demografischen Niedergangs so hartnäckig?
Der diplomierte Volkswirt und Wirtschaftsjournalist Andreas Hoffmann weiß: „Nicht die Demografie gefährdet Rente, Pflege oder Wirtschaft, sondern politische Fehlentscheidungen, ineffiziente Systeme und eine Lust an der Apokalypse. Seit über 100 Jahren wird vor dem demografischen Kollaps gewarnt, eingetroffen ist er jedoch nie.“
In seinem neuen Buch „Die erfundene Bedrohung“ zeigt er, dass die Angst vor der alternden Gesellschaft historisch falsch, statistisch übertrieben und politisch bequem ist. Er plädiert für einen nüchternen Blick auf die Situation und gibt Lösungsvorschläge für unsere Politik. Alter sei kein Makel, sondern eine gesellschaftliche Ressource, die es zu nutzen gilt, und Produktivität, Bildung und Organisation entscheidender als Geburtenzahlen. „Es wird Zeit, dass wir den Wandel vernünftig gestalten und uns nicht mehr selbst erschrecken.“, so Hoffmann.
Das Buch erscheint am Samstag, den 7. Februar.
Der Autor:
Andreas Hoffmann ist Journalist mit über 25 Jahren Erfahrung im politischen Berlin. Er hat unter anderem für die Frankfurter Rundschau, den Tagesspiegel, die Süddeutsche Zeitung und seit 2008 über 15 Jahre lang aus Berlin für den stern berichtet. Als diplomierter Volkswirt und profilierter Wirtschaftsjournalist berichtet über Sozial-, Gesundheits- und Wirtschaftspolitik.
Das Buch:
„Die Gesellschaft vergreist, die wenigen Jungen können das Sozialsystem nicht länger stemmen, es mangelt an Kindern und jetzt verschwinden auch noch die Babyboomer massenhaft in den Ruhestand.“ Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir nicht vom Horrorszenario unserer alternden Gesellschaft lesen müssen. Deutschland steht also kurz vor dem Abgrund, der demografische Wandel lässt den Generationenvertrag scheitern. Aber stimmt das wirklich? Die Deutschen werden schon seit vielen Jahrzehnten immer älter und zeugen gleichzeitig weniger Nachwuchs, ohne dass es dem Land bisher geschadet hätte. stern-Journalist Andreas Hoffmann hat Archive durchstöbert, Statistiken ausgewertet, mit Experten diskutiert und zeigt, warum die Angst vor der alternden Gesellschaft stark übertrieben ist.
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