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E-Commerce in einer idealen Welt… Teil 2

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Juli 21, 2015 veröffentlicht von

Klassisches Responsive Web Design ist nicht mehr zeitgemäß

Responsive Web Design bezeichnet ein Konzept, dass die Darstellung von Inhalten einer Webseite abhängig vom Endgerät bzw. Browser anpasst. Dabei werden jedoch alle Inhalte übertragen. Der Browser verarbeitet anschließend die Daten und stellt sie so da, dass die Inhalte auf dem jeweiligen Bildschirm Platz finden. Der Nutzer muss deshalb nicht horizontal scrollen oder wiederholt rein- und rauszoomen.  Dabei werden Bilder vom Browser skaliert, da diese meistens in der Auflösung für Desktop-Rechner bzw. deren Bildschirme ausgeliefert werden. Die Belastung des Browsers mit Verarbeitungs- und Anpassungsprozessen ist der größte Nachteil des responsiven Designs.

Ohne RESS-Server

Ohne RESS Server (oben): Ohne Geräteerkennung ist keine Anpassung an einzelne Geräte möglich.

RESS (Responsive webdesign with server side components)

Bei RESS (Responsive webdesign with server side components) handelt es sich um eine Weiterentwicklung des klassischen Konzeptes für Responsive Webdesign (RWD) hin zu einer RWD-Lösung mit serverseitigen Komponenten.

Jan Webering, Geschäftsführer Sevenval Technologies GmbH

„Am Nutzerverhalten sollte sich die gesamte IT eines Unternehmens orientieren. Wir nennen das ‚vom Front-End aus denken‘.“

Hier werden bestimmte, rechenintensive Prozesse vom Server übernommen und damit der Browser entlastet. Dazu gehören eine Clienterkennung, Aufbereitung und Modifikation von Bildern und die Anpassung der Inhalte. Durch diese serverseitigen Komponenten wird eine Client-Server-Kommunikation abgebildet, welche die spezifischen Eigenschaften des Endgeräts mit Hilfe einer Device-Database ermittelt und mit dem Server austauscht. Somit ist der Server in der Lage die angefragten Inhalte endgerätespezifisch auszuliefern. Frontend- und Backendprozesse können sauber gekapselt werden – wodurch eine kontextabhängige Auslieferung an das Endgerät ermöglicht wird.
Bei der RESS-Architektur wird in der Regel ein Progressive Enhancement-Ansatz gewählt, um eine Basisversion für alle Endgeräte zu definieren. Aufbauend auf dieser Version wird mittels der Device und Feature Detection der Delivery Context ermittelt. Der Delivery Context setzt sich aus den folgenden Parametern zusammen: Hardwarehersteller, Betriebssystem und Browser inkl. der entsprechenden Version. Ausgehend vom jeweiligen Delivery Context kann der Server alle Features für das Endgerät unterstützen.

RESS Chart Illustration B

Mit RESS Server – Inhalte werden endgerätespezifisch ausgeliefert.

Weitere Informationen unter:
www.sevenval.com

Lesen Sie auch:
Das (mobile) Web gehört den Nutzern

Die Sevenval Technologies GmbH ist ein Unternehmen für Mo­bile- und Webtechnologien. Un­­ter der Führung von Jan Webering re­alisierte Sevenval mehr als 2 000 Mobile- und Web-Projekte. Dabei kommt die Software Sevenval FIT als Front-End-Server zum Einsatz.
Kunden sind Großkonzerne wie z. B. Mercedes-Benz, Dou­glas, die Deutsche Post und Bosch.
Teil 2 der Serie: E-Commerce in einer idealen Welt
Teil 3 der Serie: E-Commerce in einer idealen Welt
Gastbeitrag von Jan Webering in TREND REPORT im Juni im HANDELSBLATT: Das (mobile) Web gehört den Nutzern
Bildquelle / Urheber und Lizenz:
www.flickr.com
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2 Kommentare »

  1. […] Post und Bosch. Teil 1 der Serie: E-Commerce in einer idealen Welt – Teil 1 Teil 2 der Serie: E-Commerce in einer idealen Welt – Teil 2 Gastbeitrag von Jan Webering in TREND REPORT im Juni im HANDELSBLATT: Das (mobile) Web gehört den […]

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