Stephan Rahn: „Innovationen ent­stehen nicht in den Laboren, sondern in den Köpfen der Kunden.“

Die Kreativität der Kunden nutzen

Ohne ständige Innovationen verlieren Unternehmen am Markt rasch den Anschluss. Ideal ist, wenn kreative Wege beschritten werden, um neue Ideen zu entwickeln. Ein gutes Beispiel hierfür ist 3M.

„Innovationen entstehen nicht in den Laboren, sondern in den Köpfen der Kunden“, ist Stephan Rahn, Manager Corporate Innovation Marketing bei 3M, überzeugt. Nur: Wie kommt man an die klugen und kreativen Ideen der Kundschaft heran? Der Multi-Technologiekonzern 3M, Erfinder der Post-it-Haftnotizen, verfolgt daher konsequent den Ansatz der „Customer Inspired Innovation“ (CII).

„Das ist für uns ein Weg, zu erfolg­reichen, innovativen Neuprodukten, Dienst­leistungen oder Geschäftsmodellen zu kommen“, erklärt Rahn. Nach diesem Konzept werden wichtige Impulse für Produktneuentwicklungen direkt beim Kunden gehoben. „Kundenprobleme sind der Zündstoff für Innovationsideen“, ist Rahns Motto. CII ist der Gegenpol zu „Technology-Push“-Innovationen, bei denen aus den Laboren durch Einsatz von Technologiekompetenz neue Produkte am Reißbrett entstehen. CII entfaltet seine ganze Kraft, wenn die Integration von Kunden nicht nur theoretische Absicht bleibt, sondern im Unternehmen konkret gelebt wird, ist Rahns Erfahrung.

Stephan Rahn: „Innovationen ent­stehen nicht in den Laboren, sondern in den Köpfen der Kunden.“

„Grundvoraussetzung hierfür ist allerdings das nutzenorientierte Erleben von Innovationsbeispielen und technologisch Möglichem“, erklärt Rahn.
Deshalb unterhält 3M weltweit mehr als 50 „Customer Technical Center“. Orte, an denen Kunden mit Forschern und Entwicklern zusammentreffen. Alleine in der deutschen 3M-Zentrale in Neuss sind jährlich mehr als 6 000 Kunden zu Gast. Rahn: „Dort können sie aktuellste Innovationen und Technolo­gien begreifen.“

In elf „Demo-Labs“ können sie unter anderem Innovationen bei der Oberflächenbearbeitung, bei Folientechnologien, Energielösungen und Medizin erleben. „Die Anwender der 3M-Produkte sollen neue Entwicklungen als Erste testen, bewerten und verbessern können“, erklärt Rahn. Die Zusammenarbeit mit den Kunden im realistischen Anwendungskontext macht sie weitaus offener, Verbesserungsvorschläge und Anwendungsprobleme zu äußern. So wird das Unternehmen – das jährlich 1 000 neue Produkte auf den Markt bringt, 100 000 Patente angemeldet hat, 7 000 Forscher beschäftigt und 35 Prozent des Umsatzes mit Produkten erwirtschaftet, die es vor fünf Jahren noch gar nicht gab – Innovationsführer bleiben.

Weitere Informationen unter:
www.3m.de

Bildquelle / Lizenz: 3M Deutschland GmbH

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