Pop-up – Die Zukunft des Einzelhandels

Gastbeitrag von Martin Bressem, Geschäftsführer der Brick Spaces GmbH

Trotz des E-Commerce steigen die Umsatzzahlen im stationären Handel. Die Einkaufsstraßen sind gefüllt und der Erlebnisdrang des Menschen ist gegeben, jedoch hat sich das Kaufverhalten des Kunden verändert.

Menschen bekommen alles online – zum besten Preis und sofort. Kunden suchen in der realen Welt also etwas anderes. Sie wollen testen, fühlen, schmecken, riechen. Nur sind heutzutage die meisten stationären Shops so überholt, dass sie auf die Sinneswahrnehmung nicht einzahlen. Auch der Kundenservice lässt häufig zu wünschen übrig. Der Pop-up-Gedanke bringt hingegen genau das mit sich, was die Menschen vermissen. Es steht nicht der Verkauf, sondern das Erlebnis im Vordergrund. Es werden bei Pop-up-Konzepten oft Event-Komponenten integriert, wie z. B. digitale Installationen, Atmosphäre und Gastronomie. Ladenbausysteme werden so flexibel gehalten, dass die Warenpräsentation agil bleibt. Es wird mit Limitierung gearbeitet.

„Es entsteht bei Pop-ups eine Erlebniswelt, wo der Abverkauf das positive Beiprodukt ist“

Martin Bressem, Brick Spaces

Influencer werden eingebunden. Eigene Mitarbeiter werden rekrutiert. Es entsteht schließlich bei Pop-ups eine Erlebniswelt, wo der Abverkauf das positive Beiprodukt ist. Unsere Hypothese: je besser das Erlebnis, desto besser der Verkauf. Genau an der Stelle setzen wir ein und helfen Kunden bei der Realisation von Pop-up-Projekten. Diesen Sommer 2019 launchen wir unter Betracht der o. g. Punkte sogar unseren eigenen Store „blaenk“ mit 20 Marken in Düsseldorf und pilotisieren zugleich unsere KI-gestützte Tracking-Lösung, die den Online-üblichen Sales-Funnel des Einzelhandels darstellt. Unser Credo: Die Zukunft des Einzelhandels muss innovativer und erlebnisorientierter werden. Diese Zukunft wollen wir mitgestalten!

Weitere Informationen unter:
www.brickspaces.de

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