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Intelligente Heizungssteuerung dank Wetterprognose

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November 30, 2017 veröffentlicht von

Energie- und CO2-Einsparung sind absolute Mega-Themen und entscheiden über die Zukunft ganzer Branchen. Dabei ist es nicht der zuletzt im Fokus stehende Verkehr, der den größten Anteil am Energieverbrauch aufweist, sondern der Immobiliensektor. Gleichzeitig bieten sich hier auch die größten Einsparpotenziale. Wie man mit geringem Kostenaufwand dabei nachhaltige Erfolge erzielen kann, zeigt die Smart Building-Lösung eGain forecasting.

30 % des Energieverbrauchs in Deutschland entfallen auf den Immobiliensektor, wie aktuelle Zahlen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie – BMWI – zeigen. In der Europäischen Union sind es sogar 40 %. Der Immobiliensektor steht für etwa ein Drittel aller CO2-Emissionen. Dabei liegt die Energieeffizienz von Gebäuden laut EU »Green Paper on Energy Efficiency« lediglich bei »rund 50 Prozent«. Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie – BDH – hat errechnet, dass in Deutschland »allein durch eine 30-prozentige Einsparung des Endenergieverbrauchs im Gebäudebestand rund 184 TWh an Energie (…) eingespart werden könnten.« Das entspricht 80 Prozent der Leistung aller aktuell noch am Netz befindlichen deutschen Atomkraftwerke.

Abbildung: Grafik Energieverbrauch

Abbildung: Grafik Energieverbrauch

Energetische Sanierung stößt an ihre Grenzen

Dabei sind bereits viele Gebäude energetisch gedämmt und bei Investitionskosten von 300,00 bis 500,00 EUR/qm stößt man mittlerweile nicht nur an die finanziell noch tragbaren Grenzen, sondern auch an die Grenzen des technisch Möglichen. Ein Ausweg aus diesem Dilemma sind Smart Building-Lösungen wie sie der schwedische Energiedienstleister eGain bereits in Ländern wie Schweden, Österreich und der Schweiz in über 250.000 Wohnungen erfolgreich betreibt und mittlerweile auch in Deutschland anbietet.

10 bis 20 % Energieeinsparung dank eGain forecasting

Üblicherweise werden Heizungsanlagen lediglich über die Messung der momentanen Außentemperatur gesteuert. Auf sich ändernde Temperaturen reagieren Heizungsanlagen daher träge – mit dem Ergebnis, dass Wärme oft nicht dann erzeugt wird, wenn sie gebraucht wird und umgekehrt. Die Folge: hoher Energieverbrauch und natürlich hohe Heizkosten. Abhilfe schafft die Smart Building-Lösung eGain forecasting. Das Prinzip, das dahintersteht, ist dabei so einfach wie genial: Mit eGain forecasting hat das schwedische Unternehmen eGain ein intelligentes System entwickelt, dass deutlich mehr Faktoren als Grundlage der Heizungssteuerung heranzieht als herkömmlicherweise. Neben der Außentemperatur sind dies individuelle Gebäudemerkmale wie Dämmung, Lage zur Sonne oder Verschattung und vor allem eine genaue Wetterprognose. Zusammen mit der in einzelnen Wohnungen gemessenen Temperatur und Luftfeuchtigkeit ergibt sich so eine umfassende Datengrundlage zur optimalen und bedarfsgerechten Steuerung der Heizung. Das Ergebnis: Die jährliche Energieeinsparung – und damit auch des Klimakillers CO2 – beträgt je nach Gebäudezustand nachweisbar 10 bis 20 %. Dies gilt übrigens auch für bereits energetisch sanierte Gebäude.

Immer alles im Blick dank eGain-App

Dank der modernen Smart Building-Lösung hat der Nutzer auch jederzeit einen Überblick über die wichtigsten Daten zur Heizungsanlage. Dies ist insbesondere für die Hausverwaltung von Vorteil, entfallen doch so die sonst nötigen Vor-Ort-Besuche, um Einstellungen an der Heizung vorzunehmen. Auch Fehlfunktionen, die in der Vergangenheit meist nur bei den jährlichen Routinechecks oder dem Ausfall der Heizung auffielen, können dank der App, die Bestandteil von eGain forecasting ist, schnell entdeckt und ggf. behoben werden.

Smartphone und Temperaturfühler spielen bei der eGain-Lösung eng zusammen.

Smartphone und Temperaturfühler spielen bei der eGain-Lösung eng zusammen.

Investitionskosten äußerst gering

Und die Kosten? Die sind mit Investitionskosten von 0,50 EUR/qm äußerst gering. Denn um eGain forecasting nutzen zu können, wird lediglich in einigen Wohnungen des Gebäudes ein kleiner kabelloser Messfühler installiert sowie ein Transponder, der die Daten sammelt und an eGain weiterleitet. Dann wird der alte Außentemperaturfühler durch einen Empfänger ersetzt, der eine auf Grundlage der Daten ermittelte simulierte Außentemperatur an die Heizung übermittelt und sie so steuert. Die umlagefähigen Kosten amortisieren sich in der Regel bereits nach einem Jahr.

Weitere Informationen unter:
www.egain.de

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