Führen mit Skill-Management

Über künstliche Intelligenz und skillbasierte Kapazitätsplanung unterhielt sich die TREND-REPORT-Redaktion mit Thomas Schlereth, CEO und Founder von Can Do.

Durch Menschen mit Fähigkeiten kann ein Unternehmen mehr wert sein, als es die schlichten Zahlen widerspiegeln. Wäre das nicht auch eine wichtige und zeitgemäße Perspektive der Unternehmensbewertung? Abseits von Ertragskraft, Umsatz oder Liquidität sollte auch das Know-how der Firma und damit das der Mitarbeitenden bewertet werden. Dieses Leitgedankens hat sich Thomas Schlereth angenommen und eine Lösung mit skill-basierter Kapazitätsplanung entwickelt. „Eine zukunftsfähige Ressourcenmanagement-Lösung muss zwei Dinge erfüllen: Sie muss die quantitative Kapazitätsplanung um die Kategorie Skills erweitern, also um Fähigkeiten der Mitarbeiter. Zusätzlich benötigt wird eine Art künstlicher Intelligenz, die mit innovativer Algorithmik die Komplexität dieser ganzen Verhältnisse darstellen kann“, betont Schlereth. „Wenn Sie nun an Skill-Kombinationen denken, die in der Planung Millionen von Kombinationen erzeugen, kann ein Mensch diese unmöglich überblicken. Künstliche Intelligenz hilft hier, Ordnung und Übersicht in diese Situationen zu bringen.“

Nachdem das Management seine Zukunftsstrategie formuliert hat und die Vorhaben definiert sind, können die zur Umsetzung benötigten Skills nach und nach erfasst, besetzt oder aufgebaut werden. Dafür brauchen Unternehmen eine zentrale, gepflegte Skill-Bibliothek, die auf Knopfdruck Aussagen zum Skill-Bestand, Skill-Bedarf und möglichen Qualifizierungslücken liefert. Thomas Schlereth ergänzt dazu: „Das erleichtert die strategische Personalplanung und bietet beispielsweise die Möglichkeit, Skill-Profile mit Stellenanzeigen zu verknüpfen, die im Bedarfsfall automatisch geschaltet werden.“ Charmant sei auch ein mögliches Skill-Scoring: Da bestimmte Skills stärker gefragt sind als andere, können diese bewertet werden. Zur Identifikation der geeigneten Projektmitarbeiter greifen Planer idealerweise auf eine zentrale Skill-Bibliothek zu, wo diese angelegt und verwaltet werden. Den Mitarbeitern sind entsprechende Skills zugeordnet. Planer können sich dadurch den Bestand an Skills im gesamten Unternehmen und bei einzelnen Mitarbeitern ansehen.

Der Planer orientiert sich in seiner Ressourcenplanung nicht mehr an einzelnen Mitarbeitern oder an Abteilungen, sondern plant direkt mit den Skills bzw. deren Kombination plus dem geschätzten Aufwand. Die Software analysiert in Echtzeit, ob es jemanden im Unternehmen mit dieser Kombination gibt, der zum angeforderten Zeitraum mit dem hinterlegten Aufwand verfügbar ist.

„Eine zukunftsfähige Ressourcenmanagement-Lösung muss die Fähigkeiten der Mitarbeiter berücksichtigen“, betont Thomas Schlereth.

„Eine zukunftsfähige Ressourcenmanagement-Lösung muss die Fähigkeiten der Mitarbeiter berücksichtigen“, betont Thomas Schlereth.

Die People-Management-Lösung von Can Do errechnet grundsätzlich die vorhandene Kapazität der Skill-Kombination. Dabei werden sogar Teams berücksichtigt, die gemeinsam die Aufgabe lösen können. In dieser strategischen Planungsphase geht es also noch nicht um die tatsächliche Person, sondern nur um die grundsätzliche Kapazität. Danach schlägt die Software die am besten geeigneten verfügbaren Mitarbeiter vor, aus denen dann gewählt werden kann. Schlereth betont: „Daher ist es wichtig, Skills und Verfügbarkeiten miteinander verknüpft und bezogen auf die gesamte Organisation im Blick zu haben und den Mitarbeiter idealerweise aus der 360°-Perspektive zu planen.“

Ziel der Can-Do-Lösung ist es auch, bei der Erledigung von Aufgaben niemanden zu über- oder unterfordern, weil immer der richtige Mitarbeiter auf Basis seiner Fähigkeiten für das richtige Projekt gefunden wird. Wenn man laut Thomas Schlereth die Skills und Skill-Kombinationen mit Kapazitäten verknüpft, könne insgesamt ein realistisches Bild dessen entstehen, was eine Organisation zu leisten vermag. Eine elementare Information, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Schlereth erklärt abschließend weiter: „Gleichzeitig identifiziert die Software Bedarfslücken in puncto Skills und Kapazitäten. Mit diesem Wissen können Unternehmen einem zu erwartenden Fachkräftemangel rechtzeitig entgegenwirken. Im Rahmen der strategischen Personalplanung werden die eigenen Mitarbeiter exakt so fortgebildet, dass sie die künftigen Aufgaben erfüllen können. Sollten mehr Mitarbeiter erforderlich sein, können diese bedarfsorientiert eingestellt werden. Unternehmen wissen so, was und wen sie brauchen.“

Weitere Informationen unter:
www.can-do.de

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