Diese IT-Berufe sind zukunftssicher
München, 20. Oktober 2025. Die Digitalisierung bleibt der Jobmotor der Zukunft: Laut dem neuen Future of Jobs Report des Weltwirtschaftsforums (WEF) entstehen weltweit in den kommenden fünf Jahren rund 170 Millionen neue Arbeitsplätze, während rund 92 Millionen wegfallen.
Besonders stark wächst laut dem WEF-Report der Bedarf an Fachkräften in der IT; etwa an Big-Data-Scientists, UI/UX-Designer und DevOps-Experten. Mit anderen Worten Big Data Analysten, Webdesigner mit Spezialisierung auf Nutzeroberfläche und -erfahrung sowie Software- und IT-Ingenieure – diese Berufe sind zukunftssicher und erleben in den kommenden fünf Jahren einen regelrechten Boom .
Auch Deutschland wird von dieser Entwicklung maßgeblich betroffen sein. Gemäß den vom WEF befragten Unternehmen entstehen hierzulande vor allem neue Stellen in den Bereichen Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen (plus 71 Prozent) sowie Datenanalyse (plus 34 Prozent). Gleichzeitig prognostizieren deutsche Unternehmen einen starken Rückgang bei Jobs in der Assistenz und Verwaltung (minus 18 Prozent). Auf diese Veränderungen im Arbeitsmarkt werden sich die Arbeitnehmer einstellen müssen.
Neue Chancen für Quereinsteiger
Doch wie gelingt der Einstieg in diese zukunftssicheren Jobs auch ohne klassischen Werdegang? „Eine Umschulung zum Fachinformatiker ist der Schlüssel, um in diesen Berufen durchstarten zu können“, erklärt Manuel Thaler, der an der Developer Akademie lehrt, einer zertifizierten Bildungseinrichtung mit Spezialisierung auf IT-Berufe. Die Umschulung zum Fachinformatiker öffne die Türen für unterschiedlichste Berufe im IT-Sektor. Das Spektrum reiche von Software-Ingenieur bis Web-Entwickler und bilde auch die Grundlage für eine Spezialisierung auf DevOps-Entwicklung, Big Data oder maschinelles Lernen ab.
Thaler hat die Zeichen der Zeit erkannt und die Lehrprogramme seiner Akademie gezielt an die künftigen Anforderungen im Arbeitsmarkt angepasst. „Ab Dezember anerkannten Fachinformatiker an“, sagt Thaler. Hierfür habe seine Bildungseinrichtung extra ein Zertifizierungsverfahren durchlaufen müssen. Der Beruf des Fachinformatikers ist laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Entsprechend dürfen nur Bildungsträger und Betriebe ausbilden, die von der Industrie- und Handelskammer (IHK) dafür zugelassen sind.
„Unser Ausbildungsangebot konzentriert sich dabei auf Quereinsteiger und Arbeitssuchende. Denn die Transformation im Arbeitsmarkt wird vielen Menschen den Job kosten; diesen Menschen möchten wir durch einen offiziell anerkannten Abschluss im IT-Bereich den Zugang zu einem Berufsfeld mit Zukunft ermöglichen.“ Laut Thaler können auch Menschen ohne Vorkenntnisse oder Hochschulabschluss den Sprung in die IT-Welt schaffen, entscheidend sei allein der Wille: „IT ist kein Hexenwerk. Da kommt man rein. Vor allem Computeraffine, wie Gamer, finden schnell Zugang zu den Lehrinhalten.“ Die Ausbildung daure in verkürzter Form lediglich zwei Jahre und werde von der Agentur für Arbeit gefördert, der notwendige Praktikumsplatzes sei zudem garantiert.
Gute Verdienstchancen auch für Quereinsteiger
Neben den guten Aussichten auf einen sicheren Arbeitsplatz locken in der IT-Branche zudem attraktive Gehälter. „Fachinformatik-Einsteiger verdienen im Schnitt zwischen 40.000 und 50.000 Euro jährlich“, sagt Thaler. „Für DevOps-Spezialisten liegt das durchschnittliche Jahresgehalt bereits bei rund 60.000 Euro – mit Erfahrung sind sogar 100.000 Euro realistisch.“ Aufgrund der vom WEF prognostizieren steigenden Nachfrage rechnet der Experte in vielen IT-Berufen sogar noch mit einem deutlich steigenden Lohnniveau. Allerdings warnt er, dass durch die zunehmende Automatisierung auch im IT-Bereich Jobs wegfallen würden. Es sei daher wichtig, sich früh auf die richtigen Gebiete zu spezialisieren.
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