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Die vernetzte Gesellschaft

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September 27, 2014 veröffentlicht von

"Leaving the opera in the year 2000"

Der Trend hin zur Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft ist ungebrochen. Wir berichten über eine stille Evolution, die seit Jahren Märkte und Macher treibt.

Alles ist im Wandel, alles im Fluss. Eine Binsenweisheit, die derzeit aber auf nichts besser zutrifft als auf die gestalterischen Prozesse, denen sich unsere Gesellschaft gegenübersieht. Die Digitalisierung, das In­ternet und die Vernetzung beeinflussen unsere Welt in noch ungeahntem Maße und werden sie verändern. Kaum ein Bereich unseres Lebens bleibt von der digitalen Entwicklung unberührt.

Bergrutschartig ändern sich die Gepflogenheiten und Gewohnheiten in Gesellschaft und Wirtschaft. Die Art, wie wir leben, arbeiten, kommunizieren, die Freizeit verbringen – alles. Nicht immer für jeden sichtbar, aber mit einer Geschwindigkeit, bei der es mitunter schwerfällt mitzuhalten. Starre Strukturen sind da wenig hilfreich. So wundert es auch nicht, dass die neue digitale, vernetzte Welt zuerst von der kleinsten gesellschaftlichen Zelle, dem Menschen selbst, akzeptiert und angenommen wurde. Hier war nur die ein oder andere Barriere in einem Kopf zu überwinden.


 

Trend: Interaktion im Video-Player

Der neue Perform-Player lie­­fert Ad und Content in einem Stream und unterstützt client-seitige Interaktivität wie z.B. „client side beaconing“ und „click-throughs“. Das Ziel ist, dass die Kunden nicht nur Online-Videos konsumieren, sondern reagieren und interagieren können. Durch diese Engagement-Möglichkeiten sollen Interesse, Verweildauer und Markenbindung gestärkt werden.

www.brightcove.com


 

de Maiziere

Mit der Digitalen Agenda der Bundesregierung hat Thomas de Maiziere eine „Herkulesaufgabe“ übernommen.

War es anfangs noch so, dass die Technologie die Anwendungen trieb, sind es heute die Anwendungen und Wünsche von Menschen, Wirtschaft und Politik, die die Technologien herausfordern. Einmal ausgesprochene Ziele genügen in kurzer Zeit den Anforderungen nicht mehr. Nehmen wir nur die Breitbandziele der Bundes­regierung. Selbst aus heutiger Sicht mutet die für 2018 anvisierte und in der Digitalen Agenda festgeschrie­be­ne Datenrate von 50 Mbit / s für den Großteil der Internetnutzer in Deutschland schon als zu langsam an. Experten fordern schon mindestens das Doppelte. Teilweise reagiert die Industrie bereits. Die Vodafone-Toch­ter Kabel Deutschland gab vor kurzem 200 Mbit / s als Standard aus. Und Vodafone selbst will demnächst in großen Teilen seines Mobilfunknetzes Datenraten von bis zu 225 Mbit / s ermöglichen.

Schwieriger wird es, verlässt man das Reich des Persönlichen. Probleme und Auseinandersetzungen sind vorprogrammiert, wenn fortschrittliches Den­ken auf althergebrachte Strukturen trifft, Geschäftsmodelle auf den Prüfstand gestellt werden und sich den technischen und gesellschaftlichen Ver­änderungen anpassen sollen. Doch wer das nicht macht, verliert. Man kann sich zwar eine Zeit lang einer Entwicklung entgegenstellen, doch aufhalten kann man sie nicht. Besser ist es, schon jetzt nach Lösungen zu suchen, die die neuen Möglichkeiten mit einbinden. So fordert derzeit der Wunsch nach sogenannten Open Educational Resources (OER), also die Bereitstellung freier Lern- und Lehrinhalte im Internet, die alteingesessenen Schulbuchverlage heraus, die sich natürlich in ihrer Existenz bedroht fühlen. Und wie den Schulbuchverlagen geht es auch anderen Unternehmen, die ihre Felle davonschwimmen sehen.

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2 Kommentare »

  1. Herzlichen Dank, Frau Kasper für die interessante Reportage!

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