Der Wert der Anonymität

TREND REPORT sprach mit Harry Sidiropoulos von CloakCoin über die Idee hinter dem Projekt und die Möglichkeiten, mit der Kryptowährung Gewinne zu erzielen.

„Anonymität im Zahlungsverkehr ist weit mehr als ein Grundrecht“, betont Sidiropoulos, das Sprachrohr der schon seit 2013 im Markt aktiven Krypto-Enthusiasten. „Verschlüsselte Adressen und Transaktionen schützen vor unbefugten Zugriffen.“ Hacker könnten sich sonst nicht nur digitale Coins aneignen, sondern erhielten auch Zugriff auf sensible Transaktionsdaten. Daten, mit denen im Zuge der PSD2-Richtlinie ohnehin viel zu leichtfertig umgegangen werde.

Nach dreijähriger Entwicklungsphase veröffentlichte das Team das Transaktionssystem Enigma unter einer Open-Source-Lizenz. „Dabei wurde das Cloak-Projekt all die Jahre und wird auch heute noch aus eigenen Mitteln finanziert“, beteuert Sidiropoulos. Eine Enig­ma-Transaktion kann nicht zurückverfolgt, Absender und Empfänger nicht identifiziert werden. Daten werden weder protokolliert noch online gespeichert. „Sobald eine Enigma-Transaktion durchgeführt wird“, erläutert Sidiropoulos, „werden per Zufall andere Teilnehmer, sogenannte Nodes, aus dem Netzwerk ausgewählt. Über diese wird die Transaktionssumme vermischt, ehe sie der Empfänger erhält. Die Verbindung zwischen Versender und Nodes ist verschlüsselt und wird innerhalb eines Peer-to-Peer-Netzwerks durchgeführt. Für das Versenden einer Enigma-Transaktion fällt eine Gebühr in Abhängigkeit von der Transaktionssumme an. Sie dient als Belohnung der Nodes, verteilt sich zufällig unter diesen und beträgt zwischen 0,2 und einem Prozent der gesendeten Coins. Je mehr transferiert wird, desto geringer die prozentuale Enigma-Gebühr.

CloakCoin ist dabei die erste Krypto­währung, die durch Cognosec ein externes Audit eines NASDAQ-gelisteten Cyber-Security-Unternehmens durch­führen ließ. „Aus der Prüfung konnten Korrekturmaßnahmen abgeleitet und Prozessänderungen umgesetzt werden“, so Sidiropoulos. „Enigma wurde dadurch optimiert und Schwachstellen beseitigt.“

Bei der Coins-Generierung wird das ressourcenschonende Proof-of-Stake-Verfahren eingesetzt. Dabei wird der Besitzer allein für das Halten der Coins mit einer Verzinsung von jährlich sechs Prozent belohnt. Neben möglichen Kursgewinnen und der Gebühreneinnahme in der Funktion als Node einer Enigma-Transaktion ist dies die dritte Einnahmemöglichkeit der Kryptowährung.

Erwerben lassen sich die Coins über verschiedene Kryptobörsen. Das neuste CloakCoin-Wallet ist dabei sehr benutzerfreundlich und spezielles Know-how ist nicht erforderlich. Fragen werden jederzeit im Chat beantwortet oder vom 5./6. April auf der C3 Crypto Conference in Berlin, wo man als Aussteller und Sponsor tätig ist.

 


www.cloakcoin.com

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  1. […] Zu guter Letzt versprechen Kryptowährungen eine gewisse Anonymität. „Zwar ist in der Bitcoin-Blockchain jede jemals getätigte Transaktion nachverfolgbar, aber wenn man nicht weiß, wer hinter den verwendeten Bitcoin-Adressen steckt, bleiben die Teilnehmer im Dunkeln. In diesem Sinne ist der Bitcoin pseudonym, während andere Kryptos sogar völlig anonyme Transfers ermöglichen.“ Eine dieser völlig anonymen Währungen ist der CloakCoin. Kritik, dass Kryptowährungen vor allem d… […]

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