Digitale Souveränität statt Microsoft?

Warum Mecklenburg-Vorpommern bei der Verwaltung auf Open Source setzt

Microsoft Office, Teams, SharePoint oder Azure gehören heute zum digitalen Standard in Unternehmen und Behörden. Umso bemerkenswerter ist der Kurs, den Mecklenburg-Vorpommern jetzt einschlägt. Das Bundesland reduziert schrittweise seine Abhängigkeit von Microsoft und anderen großen US-Technologiekonzernen und setzt stattdessen auf Open-Source-Lösungen sowie europäische Technologien. Ziel ist nicht nur mehr Datenschutz oder geringere Lizenzkosten. Dahinter steht ein grundlegender Strategiewechsel hin zu digitaler Souveränität. Damit gehört Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit Schleswig-Holstein zu den Vorreitern einer Entwicklung, die künftig auch für Unternehmen in Deutschland und Europa an Bedeutung gewinnen dürfte.

Wenn Software zur geopolitischen Frage wird

Noch vor wenigen Jahren wäre die Entscheidung vieler Verwaltungen vermutlich allein anhand von Funktionsumfang, Preis und Benutzerfreundlichkeit gefallen. Heute spielen jedoch ganz andere Faktoren eine Rolle. Internationale Krisen, geopolitische Spannungen und die wachsende Abhängigkeit Europas von wenigen globalen Technologieanbietern haben die Diskussion verändert.

Viele Behörden arbeiten seit Jahrzehnten mit Produkten amerikanischer Softwarekonzerne. Dokumente entstehen in Microsoft Word, Tabellen in Excel, Besprechungen finden über Teams statt und Dateien liegen häufig in Cloud-Diensten internationaler Anbieter. Diese Lösungen gelten zwar als leistungsfähig und etabliert, gleichzeitig wächst jedoch die Sorge, dass zentrale digitale Infrastrukturen außerhalb der eigenen Kontrolle liegen.

Gerade öffentliche Verwaltungen verwalten sensible Daten von Bürgern, Unternehmen und staatlichen Einrichtungen. Deshalb gewinnt die Frage an Bedeutung, wer letztlich die Kontrolle über Software, Daten und digitale Kommunikationsplattformen besitzt. Unter dem Begriff „digitale Souveränität“ verstehen Bund, Länder und die Europäische Union die Fähigkeit, digitale Schlüsseltechnologien unabhängig betreiben und weiterentwickeln zu können. Ziel ist es, kritische Abhängigkeiten zu reduzieren und langfristig mehr Kontrolle über die eigene IT-Infrastruktur zu gewinnen.

Mecklenburg-Vorpommern verfolgt einen neuen Ansatz

Genau an diesem Punkt setzt Mecklenburg-Vorpommern an. Das Land baut derzeit eine eigene digitale Arbeitsumgebung auf Basis quelloffener Software auf. Im Mittelpunkt steht dabei die Open-Source-Plattform Nextcloud. Sie ermöglicht das Speichern und gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten ebenso wie Chats, Videokonferenzen und die Zusammenarbeit in Teams. Anders als bei klassischen Cloud-Angeboten verbleiben die Daten dabei auf einer eigenen Infrastruktur des landeseigenen IT-Dienstleisters DVZ Mecklenburg-Vorpommern.

Nach Angaben des Landes wurde die Migration der ersten rund 5.000 Beschäftigten bereits erfolgreich abgeschlossen. Perspektivisch sollen mehr als 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesverwaltung sowie kommunaler Einrichtungen mit der neuen Plattform arbeiten. Die Umstellung erfolgt bewusst schrittweise, damit bestehende Fachverfahren weiter betrieben und Mitarbeitende ausreichend geschult werden können.

Kein radikaler Schnitt, sondern ein schrittweiser Umbau

Entgegen mancher Schlagzeilen bedeutet der Strategiewechsel allerdings keinen vollständigen Abschied von Microsoft. Die vorhandenen Windows-Arbeitsplätze bleiben zunächst bestehen. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf der Ablösung einzelner Cloud- und Kollaborationsdienste sowie auf dem Aufbau einer unabhängigen Infrastruktur. Ein kompletter Wechsel des Betriebssystems hätte deutlich größere technische und organisatorische Folgen und steht derzeit nicht im Vordergrund.

Gerade dieser pragmatische Ansatz dürfte den Unterschied ausmachen. Statt sämtliche Systeme gleichzeitig auszutauschen, ersetzt das Land zunächst diejenigen Komponenten, bei denen sich offene Standards vergleichsweise unkompliziert einsetzen lassen. Dadurch sinken sowohl technische Risiken als auch der Schulungsaufwand für die Beschäftigten.

Teil 2:

Open Source statt Microsoft 365 – So funktioniert die neue IT-Strategie

Der Wechsel Mecklenburg-Vorpommerns ist weit mehr als der Austausch einzelner Programme. Ziel ist der Aufbau einer möglichst unabhängigen digitalen Arbeitsumgebung, bei der Daten, Kommunikation und Dokumente unter eigener Kontrolle bleiben. Dabei setzt das Land konsequent auf offene Standards und Software, deren Quellcode öffentlich einsehbar und weiterentwickelbar ist.

Statt sämtliche Microsoft-Produkte auf einen Schlag zu ersetzen, erfolgt die Umstellung schrittweise. Dadurch bleiben bestehende Fachverfahren zunächst funktionsfähig, während neue Lösungen nach und nach eingeführt werden.

Nextcloud wird zum digitalen Arbeitsplatz

Das Herzstück der neuen Infrastruktur bildet Nextcloud. Die Open-Source-Plattform vereint zahlreiche Funktionen, die bislang auf verschiedene Microsoft-Produkte verteilt waren.

Mitarbeiter können Dokumente speichern und gemeinsam bearbeiten, Dateien sicher austauschen, Kalender verwalten sowie Chat- und Videokonferenzen durchführen. Gleichzeitig bleiben sämtliche Daten auf Servern, die unter der Kontrolle des Landes beziehungsweise seines IT-Dienstleisters betrieben werden.

Für viele Anwender unterscheidet sich die tägliche Arbeit kaum von den bekannten Cloud-Plattformen. Dokumente lassen sich gemeinsam bearbeiten, Dateien versionieren und Arbeitsgruppen zentral organisieren. Der entscheidende Unterschied liegt im Hintergrund: Die Infrastruktur gehört dem Land selbst und nicht einem internationalen Cloud-Anbieter. (nextcloud.com)

Microsoft Office wird nicht von heute auf morgen ersetzt

Besonders aufmerksam beobachten viele Unternehmen die Frage nach den Office-Anwendungen. Schließlich gehören Word, Excel und PowerPoint seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Arbeitswerkzeugen.

Auch hier geht Mecklenburg-Vorpommern pragmatisch vor. Bestehende Office-Anwendungen bleiben zunächst dort erhalten, wo sie für Fachverfahren oder den Datenaustausch notwendig sind. Parallel sollen zunehmend Open-Source-Lösungen wie LibreOffice oder browserbasierte Office-Anwendungen auf Basis offener Dateiformate eingesetzt werden.

Der Wechsel erfolgt bewusst schrittweise. Zahlreiche Fachverfahren der öffentlichen Verwaltung sind eng mit Microsoft Office verknüpft. Ein sofortiger Austausch würde erhebliche technische Risiken verursachen und umfangreiche Anpassungen erfordern.

Diese Vorgehensweise gilt inzwischen als Best Practice vieler großer IT-Migrationen: Zunächst werden Cloud- und Kollaborationsdienste ersetzt, anschließend folgen einzelne Fachanwendungen und Bürosoftware.

Auch bei künstlicher Intelligenz setzt das Land auf Europa

Bemerkenswert ist, dass Mecklenburg-Vorpommern den Gedanken der digitalen Souveränität inzwischen auch auf künstliche Intelligenz ausdehnt.

Während viele Unternehmen derzeit auf US-Dienste wie Microsoft Copilot, ChatGPT oder Google Gemini setzen, prüft das Land verstärkt europäische KI-Modelle. Dazu zählen unter anderem die Modelle des französischen Unternehmens Mistral AI.

Der Hintergrund ist nachvollziehbar: Werden KI-Systeme direkt in Verwaltungsprozesse eingebunden, verarbeitet die Software häufig sensible Informationen. Viele Behörden möchten deshalb möglichst genau kontrollieren können, wo Daten verarbeitet werden und welche Modelle eingesetzt werden.

Gleichzeitig entwickelt sich der europäische KI-Markt zunehmend zu einer ernstzunehmenden Alternative zu amerikanischen Anbietern. Immer mehr leistungsfähige Open-Source-Modelle lassen sich auf eigener Infrastruktur betreiben, ohne vertrauliche Informationen an externe Cloud-Dienste übertragen zu müssen. (nextcloud.com)

Schleswig-Holstein liefert wichtige Erfahrungen

Mecklenburg-Vorpommern beginnt seine Transformation nicht bei null. Als wichtiger Partner gilt Schleswig-Holstein, das bereits vor einigen Jahren den Ausstieg aus großen Teilen der Microsoft-Infrastruktur angekündigt hatte.

Dort wurden zunächst E-Mail-Systeme modernisiert, offene Dateiformate eingeführt und zahlreiche Verwaltungsarbeitsplätze auf alternative Software vorbereitet. Die Erfahrungen aus diesem Projekt fließen nun in die Umsetzung in Mecklenburg-Vorpommern ein.

Durch diese Zusammenarbeit müssen viele technische und organisatorische Fragen nicht erneut gelöst werden. Gleichzeitig entsteht eine stärkere Zusammenarbeit der Länder bei der Entwicklung gemeinsamer Open-Source-Lösungen.

Warum der vollständige Umstieg trotzdem Jahre dauern dürfte

Trotz aller Fortschritte wird der Wandel Zeit benötigen.

In vielen Behörden existieren mehrere hundert Fachverfahren, die teilweise seit Jahrzehnten im Einsatz sind. Einige Anwendungen setzen Microsoft-Komponenten voraus oder wurden speziell für Windows entwickelt. Hinzu kommen Schnittstellen zu SAP-Systemen, Archivlösungen und zahlreichen Fachanwendungen, die nicht kurzfristig ersetzt werden können.

Auch die Mitarbeiter müssen mit den neuen Werkzeugen vertraut gemacht werden. Schulungen, Anpassungen bestehender Arbeitsabläufe und die schrittweise Migration großer Datenbestände gehören deshalb ebenso zum Projekt wie die eigentliche Softwareumstellung.

Genau deshalb sprechen Experten weniger von einer klassischen Softwaremigration als von einem langfristigen Modernisierungsprogramm der gesamten digitalen Verwaltung.

Am Ende geht es nicht darum, Microsoft möglichst schnell zu ersetzen. Entscheidend ist vielmehr, kritische Abhängigkeiten zu reduzieren und dort eigene Alternativen aufzubauen, wo dies technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Teil 3:

Was Unternehmen aus dem Projekt lernen können

Die Entscheidung Mecklenburg-Vorpommerns dürfte weit über die öffentliche Verwaltung hinaus Aufmerksamkeit erregen. Denn viele Unternehmen stehen vor ähnlichen Fragen wie Behörden: Wie abhängig möchte man von einzelnen Softwareanbietern sein? Wo sollen sensible Unternehmensdaten gespeichert werden? Und welche Rolle spielen europäische Alternativen in einer zunehmend geopolitisch geprägten Welt?

Noch vor wenigen Jahren standen bei der Auswahl von Unternehmenssoftware vor allem Funktionsumfang und Preis im Mittelpunkt. Heute kommen weitere Aspekte hinzu: Datensouveränität, Resilienz, Lieferkettenrisiken und die langfristige Kontrolle über die eigene IT-Infrastruktur.

Der Preis der Bequemlichkeit

Microsoft 365 hat sich in den vergangenen Jahren zum De-facto-Standard in vielen Unternehmen entwickelt. E-Mail, Videokonferenzen, Dokumentenverwaltung, Cloud-Speicher und inzwischen auch KI-Funktionen wie Copilot greifen nahtlos ineinander. Genau diese Integration macht einen Wechsel jedoch schwierig.

Je mehr Prozesse auf eine Plattform zugeschnitten sind, desto größer wird der sogenannte Lock-in-Effekt. Unternehmen investieren in Schulungen, individuelle Anpassungen und Schnittstellen. Mit jedem weiteren Dienst steigt die Abhängigkeit vom jeweiligen Anbieter.

Diese Entwicklung betrifft längst nicht nur Microsoft. Auch Cloud-Plattformen von Amazon, Google oder Oracle verfolgen ähnliche Strategien, indem sie Unternehmen möglichst viele Dienste aus einer Hand anbieten.

Für viele Organisationen ist das wirtschaftlich sinnvoll. Gleichzeitig wächst jedoch das Risiko, dass Preisänderungen, Lizenzmodelle oder technische Vorgaben künftig kaum noch beeinflusst werden können.

Open Source ist erwachsen geworden

Open-Source-Software wurde lange Zeit vor allem mit Linux-Servern oder spezialisierten Entwicklerwerkzeugen verbunden. Dieses Bild hat sich grundlegend verändert.

Heute existieren leistungsfähige Alternativen für nahezu alle klassischen Büroanwendungen. Nextcloud entwickelt sich kontinuierlich zu einer umfassenden Kollaborationsplattform. LibreOffice unterstützt die wichtigsten Office-Dateiformate. Videokonferenzen, Messenger, Passwortverwaltung oder Projektmanagement lassen sich ebenfalls mit offenen Lösungen realisieren.

Hinzu kommt ein weiterer Vorteil: Unternehmen können selbst entscheiden, ob sie die Software im eigenen Rechenzentrum, bei einem regionalen IT-Dienstleister oder in einer europäischen Cloud betreiben möchten.

Damit gewinnen sie deutlich mehr Kontrolle über ihre Daten und ihre langfristige IT-Strategie.

Digitale Souveränität bedeutet nicht Isolation

Die Entscheidung Mecklenburg-Vorpommerns zeigt allerdings auch, dass digitale Souveränität nicht bedeutet, amerikanische Software grundsätzlich abzulehnen.

Vielmehr geht es darum, dort Alternativen aufzubauen, wo sie technisch sinnvoll und wirtschaftlich tragfähig sind.

Microsoft-Produkte werden auch künftig in zahlreichen Bereichen eingesetzt werden. Viele spezialisierte Fachverfahren, Entwicklungsumgebungen oder branchenspezifische Anwendungen sind auf diese Plattformen angewiesen. Ein vollständiger Verzicht wäre für die meisten Unternehmen weder praktikabel noch wirtschaftlich.

Stattdessen zeichnet sich ein hybrider Ansatz ab: Unternehmen kombinieren bewährte Standardsoftware mit offenen Technologien und behalten dadurch mehr Handlungsspielraum.

Europa investiert massiv in eigene Technologien

Der Strategiewechsel einzelner Bundesländer passt zu einer Entwicklung auf europäischer Ebene.

Die Europäische Union investiert Milliardenbeträge in den Aufbau eigener Cloud-Infrastrukturen, leistungsfähiger Rechenzentren und europäischer KI-Modelle. Programme wie IPCEI, EuroHPC oder Gaia-X verfolgen das Ziel, digitale Schlüsseltechnologien stärker in Europa zu entwickeln und zu betreiben.

Parallel entstehen immer mehr europäische Softwareunternehmen, die gezielt Alternativen zu etablierten US-Plattformen anbieten. Gerade im Bereich künstliche Intelligenz wächst die Zahl leistungsfähiger Modelle aus Europa kontinuierlich.

Diese Entwicklung dürfte den Wettbewerb beleben und Unternehmen künftig eine größere Auswahl bieten.

Ein Projekt mit Signalwirkung

Ob Mecklenburg-Vorpommern sein ambitioniertes Vorhaben vollständig umsetzen kann, wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen. Große IT-Projekte dieser Größenordnung verlaufen selten ohne technische Herausforderungen, organisatorische Anpassungen oder Verzögerungen.

Dennoch besitzt das Projekt bereits heute Signalwirkung. Erstmals zeigt ein Bundesland, dass sich eine moderne digitale Arbeitsumgebung weitgehend auf Basis offener Technologien aufbauen lässt, ohne den laufenden Verwaltungsbetrieb grundlegend zu gefährden.

Sollte das Vorhaben erfolgreich verlaufen, könnte es als Blaupause für weitere Bundesländer, Kommunen und öffentliche Einrichtungen dienen. Auch viele mittelständische Unternehmen dürften die Entwicklung aufmerksam verfolgen.

Fazit

Die Diskussion über digitale Souveränität wird in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Künstliche Intelligenz, Cloud-Computing und geopolitische Spannungen verändern die Anforderungen an moderne IT-Landschaften grundlegend.

Mecklenburg-Vorpommern setzt deshalb nicht auf einen radikalen Bruch mit Microsoft, sondern auf eine schrittweise Diversifizierung seiner digitalen Infrastruktur. Offene Standards, Open-Source-Software und europäische Technologien sollen dort eingesetzt werden, wo sie einen echten Mehrwert bieten und die Abhängigkeit von einzelnen Plattformen verringern.

Für Unternehmen liegt darin eine wichtige Erkenntnis: Digitale Souveränität bedeutet nicht, bestehende Systeme über Bord zu werfen. Vielmehr geht es darum, eigene Gestaltungsspielräume zu erhalten und technologische Entscheidungen langfristig selbst bestimmen zu können. Gerade in einer zunehmend vernetzten Wirtschaft könnte diese Fähigkeit zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor werden.

 

Quellen:
Nextcloud: Mecklenburg-Vorpommern baut einen souveränen digitalen Arbeitsplatz mit Nextcloud.
n-tv: „Was wir gerade machen, ist einzigartig“ (Interview zur Open-Source-Strategie der Landesverwaltung).
Welt: Bericht zur Open-Source-Strategie Mecklenburg-Vorpommerns.
Europäische Kommission: Digitale Dekade, EuroHPC und Gaia-X.
Bundesministerium des Innern: Digitale Souveränität in der öffentlichen Verwaltung.
Lizenzhinweis (CC BY-ND 4.0)

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion TREND REPORT auf Grundlage öffentlich zugänglicher Informationen eigenständig journalistisch erstellt.

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