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3D-Drucker-Police

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Mai 15, 2018 veröffentlicht von

Gastbeitrag

Rundum-Absicherung für eine innovative Fertigungstechnologie

 

1988 kam der erste 3D-Drucker auf den Markt. Seitdem hat sich sehr viel getan. Zu Beginn nur für die Herstellung von Prototypen oder Modellen eingesetzt, haben es die 3D-Drucker mittlerweile in vielen industriellen Bereichen in die Serienfertigung geschafft.

Ganz kann der 3D-Druck die etablierten „traditionellen“ Fertigungsmethoden nicht ersetzen, nichtsdestotrotz nimmt er einen wachsenden Part in der industriellen Fertigung ein.

Mit hoher Geschwindigkeit können nicht nur einfache Objekte, sondern auch komplexe Werkstücke hergestellt werden. Prozesse, die vorher Tage gedauert haben, nehmen jetzt nur noch einen Bruchteil davon in Anspruch. Ein Grund für die Schnelligkeit ist natürlich die Änderung des Entwicklungsprozesses, es werden z.B. keine Formen oder Werkzeuge mehr benötigt. Alleine der verkürzte Prozess sorgt schon für eine Verringerung der Produktions- und Entwicklungskosten.

Weiterhin verursachen bereits kleine Veränderungen einer Form im Gussverfahren erhebliche Mehrkosten. Beim 3-D-Druck können diese Veränderungen schnell und kosteneffizient umgesetzt werden.

Auch das Thema „Nachhaltigkeit“ ist hier nicht ganz unbedeutend. Das verwendete Material wird komplett für das zu fertigende Teil eingesetzt, übrig gebliebenes Material kann für das nächste Druckstück wiederverwendet werden, damit fällt wesentlich weniger Abfall gegenüber den traditionellen Herstellungsverfahren an.

Vormarsch“ der 3-D-Drucker

Mit dem „Vormarsch“ der 3-D-Drucker haben wir uns als Versicherung beschäftigt.

Die Basler Versicherungen sind einer der Top-10-Versicherer im Bereich der Technischen Versicherungen in Deutschland. Als erster Versicherer auf dem deutschen Markt bieten wir mit der 3D-Drucker-Police jetzt eine Rundum-Absicherung für diese innovative Fertigungstechnologie an.

Die spezielle 3D-Drucker Versicherung setzt sich aus einer Elektronikversicherung inklusive Sondervereinbarungen zusammen. Dies hat – im Vergleich zu einer reinen Maschinenversicherung – zahlreiche Vorteile.

Das Produkt beinhaltet eine Neuwertentschädigung sowie die Mitversicherung aller Sachgefahren (Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl, Sturm) – was über eine Maschinenversicherung so nicht mit abgedeckt wäre.

Außerdem sind schadhafte Druckerzeugnisse mitversichert, d.h. der Teil des Druckauftrages, der durch die Beschädigung eines 3D-Druckers oder aufgrund eines Stromausfalls nicht korrekt gefertigt werden konnte und daher unbrauchbar wurde.

Auch beschädigtes Rohmaterial ist abgesichert: Mitversichert sind hier Rohmaterialien und Werkzeuge die infolge eines ersatzpflichtigen Schadens oder eines Stromausfalls nicht mehr verwertbar oder zu gebrauchen sind.

Mehrkosten, die im Schadenfall aufgewendet werden müssten, um eine Betriebsunterbrechung zu vermeiden, wie Umprogrammierung und Umrüstung oder Inanspruchnahme von Lohn- und Dienstleistungen sind ebenfalls eingeschlossen.

Generell ist der Versicherungsschutz für alle Fertigungsunternehmen interessant, die 3-D-Druck verwenden. Insbesondere ist dies in den Branchen des Metall- und kunststoffverarbeitenden Gewerbes, der Verpackungsindustrie, der Nahrungsmittelindustrie aber auch in Ingenieurbüros sowie der Medizin- und Zahntechnik der Fall.

 

Weitere Informationen unter:
Basler Versicherungen

 

 

Unsere Autorin Meike Horst

Meike Horst ist Abteilungsleiterin Technische Versicherungen / Engineering Lines
Seit über 10 Jahren ist Meike Horst im Bereich der Technischen Versicherungen tätig. Seit dem 01.01.2018 verantwortliche Abteilungsleiterin für die Technischen Versicherungen der Basler Versicherungen mit 12 Mitarbeitern.

 

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Bilder & Medien unterliegen gesonderten Urheberrechten

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