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Im Test: Plantronics BackBeat 100

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Mai 7, 2018 veröffentlicht von

Die TREND REPORT-Redaktion hatte Gelegenheit, dass Plantronics BackBeat 100 im Langzeittest auf die Probe zu stellen. Es handelt sich um ein In-Ear-Gerät mit Nackenbügel, der sehr angenehm zu tragen ist. So viel sei jetzt schon einmal verraten. Die Verarbeitung ist ordentlich. Das Gerät gibt es nur in Schwarz und wird effektiv im Umkarton verpackt geliefert. Das Gerät beherrscht einfache Steuerungen über Tasten und leitet natürlich auch Sprachbefehle an den jeweiligen digitalen Assistenten weiter. Je nachdem, mit welchem Gerät es gekoppelt ist, beherrscht das BackBeat 100 den Standard „Headset/Freihandprofil HSP 1.2 und HFP 1.6 (Breitband-HD-Sprachübertragung)“.

Wir haben es als „Lifestyle-Headset“ hauptsächlich draußen (im Bus, beim Spazierengehen mit dem Hund sowie beim Sport) auf die Probe gestellt. Seine Noise-Cancelling-Technologie hat auf jeden Fall gut funktioniert, solange nicht wie beim Sport etwa, die Umgebungsgeräusche laut werden.

Über Restspieldauer, maximale Lautstärke und ähnliches informiert einen eine Computerstimme. Die In-Ear-Kopfhörer werden mit angenehm passenden Ohrstöpseln geliefert. Diese sind in zwei Größen in der Packung – sicher ist der Tragekomfort immer individuell; doch sind beim Tragen die Kopfhörer nie rausgefallen und fielen auch nie unangehm auf – noch musste man viel „justieren“.

Getestet wurde das Gerät an zwei Android-Smartphones, darunter ein älteres Modell um einen größeren Personenkreis zu simulieren. Das BackBeat 100 lässt sich mit zwei Smartphones gleichzeitig koppeln. Die iPhone-Koppelung und die Konnektivität unterscheiden sich nicht von der Android-Variante.

Positionierung: Plantronics positioniert das BackBeat 100 als „komfortables Headset, welches sich angenehm tragen lässt.“ Man kann „mühelos von authentischer Musikwiedergabe zu dezenten Spachansagen und simplen Steuerungen“ wechseln. Mit einem Preis von rund 60 Euro liegt es im Mittelfeld seiner Produktgattung.

Akku: Der Akku ist ein Lithium-Ion-Polymer, wiederaufladbar, nicht austauschbar, ca. 8 Stunden Spielzeit. Die Angaben hinsichtlich der Spielzeit konnte das BackBeat 100 immer wieder erfüllen. Allerdings wäre es wünschenswert, die Entwickler hätten insbesondere bei geringerem Akkustand vielleicht noch eine weitere Ansage einprogrammiert. Das Gerät teilt einem eine Restspielzeit von weniger als zwei Stunden mit – das könnte optimiert werden (z.B. weniger als eine Stunde, eine halbe Stunde oder ähnliches) Die Aufladezeit – Plantronics gibt 90 Minuten für eine volle Ladung an – geht aber vollkommen in Ordnung.

Klang: Wie oben schon angedeutet, ist das BackBeat 100 im Mittelfeld positioniert. Genau da kommt es auch an. Gerade draußen bei ruhigen Aktivitäten geht der Klang vollkommen in Ordnung. Auch auf maximaler Lautstärke kam es zu keinerlei Verzerrungen – der Klang war druckvoll aber nicht unangenehm. Aber die Bässe könnten – persönliche Meinung – tiefer sein. Beim Sport verliert sich der gute Klang etwas und die Umgebungsgeräusche sind etwas zu präsent. Andererseits: so hört man wenigstens noch das Klingeln, wenn ein E-Biker an einem vorbeiziehen will. Hier und da kam es beim älteren Handy beim Sport zu Verbindungsproblemen. Das machte sich dann in Form von kurzen Aussetzern bemerkbar. Da dies mit dem jüngeren Smartphone nicht auftrat, schreiben das mal nicht dem Headset zu.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist vollkommen in Ordnung und wurde so auch schon bei deutlich teureren Geräten beobachtet. Plantronics kann hier sicherlich den großen Erfahrungsschatz aus der Business-Welt mit einfließen lassen. Das Gewicht ist mit knapp 30 Gramm auch nicht zu hoch. Die Kopfhörer fallen eher gar nicht auf. Das Tragen des Bügels im Nacken ist ein großer Fortschritt, da so kein Zug auf den Kopfhörern selbst liegt und diese dadurch auch quasi gar nicht rausfallen.
Beim Sport muss man allerdings hinsichtlich der Noise-Cancellation Abstriche machen – aber auch diese bewegen sich auf dem Niveau des Wettbewerbs. Das Pairing und Einrichten war super einfach – und mit einem modernen Handy ist das Headset quasi direkt nach Einschalten verbunden. Mit einem etwas älteren Android-Gerät dauert dieser Vorgang länger – aber das liegt wohl auch am Handy selbst. Die Reichweite des Headsets gibt Plantronics mit 10 m an. Das kommt hin, da im Garten immernoch die Wiedergabe möglich war.

Fazit: Das BackBeat 100 ist eine gute Wahl zu dem Preis. Es gibt auf jeden Fall Headsets deren Klang in jeder Situation quasi Erhaben ist – allerdings sind diese dann auch direkt mindestens um ein Drittel teurer. Wir können das BackBeat 100 guten Gewissens empfehlen, wenn man ein Solides Headset sucht, was den Sport verträgt und auch mal nass werden können soll. Den genau das wurde es am ersten Testtag gehörig. Für den Preis geht die Leistung vollkommen in Ordnung.

Preis: Aktuell kostet das BackBeat 100 zwischen rund 50 Euro bis knapp 90 Euro je nach Händler. Sollte man es für den Preis von ca. 60 Euro erwischen, lohnt sich die Investition.

 

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