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Im Juni wird TREND REPORT wieder das HANDELSBLATT begleiten. Die Gesamtauflage beträgt 120.000 Exemplare.

Folgende Themen und Reportagen bearbeiten wir….

Deutschland 2.0 – Standort im Wandel Nachhaltig durchstarten
Logistik: Standorte für Europa Start frei für den digitalen Zehnkampf

 

 

 

 

 

 

 

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Erklärungen des Begriffs…

Standort Deutschland

Die Wortkombination „Standort Deutschland“ ist ein politisches Schlagwort, das die Bundesrepublik Deutschland als Standort für wirtschaftliche Betätigung beschreiben soll. Der Ausdruck wird meistens in wertenden oder vergleichenden Zusammenhängen gebraucht, also um auszudrücken, dass Deutschland gute oder schlechte Standortfaktoren für solche Betätigung besitze oder dass solche Betätigung bessere oder schlechtere Bedingungen als in anderen Ländern vorfinde.

Das Forbes Magazine stufte im Frühling 2004 Deutschland als drittbesten Wirtschaftsstandort der Welt hinter den USA und der Volksrepublik China und mit Abstand vor anderen EU-Staaten ein. Gründe dafür waren unter anderem hochqualifizierte Arbeitskräfte sowie eine gut ausgebaute Infrastruktur.

Mehrere Indices bescheinigen Deutschland eine hohe Standortqualität und internationale Wettbewerbsfähigkeit:[1]

  • Ernst & Young European Attractiveness Survey (2013): Rang 1 in Europa, Rang 6 weltweit
  • A.T. Kearney FDI Confidence Index (2013): Rang 1 in Europa, Platz 7 weltweit
  • UNCTAD World Investment Prospects Survey (2013): Rang 1 in Europa, Rang 3 weltweit
  • Deloitte Global Manufacturing Competitiveness Index (2013): Rang 1 in Europa, Rang 2 weltweit
  • Institut der deutschen Wirtschaft: Ranking der industriellen Standortqualität: Rang 4 in Europa, Rang 5 weltweit

Der Industrieanteil an der deutschen Wirtschaft nimmt zu: 2012 lag der Anteil der Industrie an der Bruttowertschöpfung in Deutschland bei 25,8 Prozent. Im Jahr 2000 waren es 25,2 Prozent. EU-weit ist der Anteil im gleichen Zeitraum hingegen von 22 auf 19,1 Prozent gefallen. Im „Atomstromland“ Frankreich kommt die Industrie nur auf einen Anteil von 12,5 Prozent. In Finnland ist der Industrieanteil trotz äußerst niedriger Industriestrompreise am stärksten gefallen, zwischen 2000 und 2012 von 28 auf 19 Prozent.[2]

Literatur

  • Stefan Müller, Martin Kornmeier: Internationale Wettbewerbsfähigkeit: Irrungen und Wirrungen der Standort-Diskussion, München 2000, ISBN 3-8006-2570-9.
  • Ulrich van Suntum: Masterplan Deutschland. Mit dem Prinzip Einfachheit zurück zum Erfolg. Beck Juristischer Verlag, 2006. ISBN 3-423-50901-5
  • Manfred Wittenstein: Geschäftsmodell Deutschland – Warum die Globalisierung gut für uns ist, Murmann Verlag 2010, ISBN 978-3-86774-096-8

Siehe auch

Referenzen

 

 

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