Interim Management in Deutschland 2018

1.000 Interim Manager berichten über Marktentwicklung in Deutschland

 

Highlights:

Interim Manager (IM) bewerten 2017 mit Top Note – erstmals schlägt der Rückblick die Prognose
IM-Provider vergrößern Marktanteil deutlich, Auslandsgeschäft sehr rege
IM schätzen Digitalisierungsdruck für ihre jeweiligen Schwerpunktbranchen sehr unterschiedlich ein

 

Die Studie „Interim Management in Deutschland 2018“ zeigt eine sehr positive Stimmung im Markt. 2,04, das ist die Schulnote, die die an der Umfrage teilnehmenden 997 Interim Manager dem Jahr 2017 geben.

Für 2018 sieht es noch rosiger aus, erstmalig erwarten die IM eine 1A-Entwicklung, 1,99 ist der ermittelte Durchschnittswert. „Im Interim Management-Markt ist derzeit mächtig Feuer im Ofen“, so Ludwig Heuse, Inhaber und Geschäftsführer der gleichnamigen GmbH.

Zur Studie:

Berichtet wurde zu 834 in 2017 abgeschlossenen Projekten.
Die Studie teilt sich in drei Bereiche: Zunächst auf den Seiten 4 bis 7 die Einschätzung der Interim Manager zur Marktentwicklung; unter den jeweiligen Charts werden die Ergebnisse kommentiert. Seite 8 zeigt die Erwartungen bezüglich der künftigen Entwicklung der unterschiedlichen Akquisitionsschienen; in diesem einen Chart steckt eine Menge wertvoller Informationen.
Auf Seite 9 beurteilen die IM die Bedeutung der Digitalisierung in ihren jeweiligen Schwerpunktbranchen. Die anschließende Analyse, zeigt wo sich hier Chancen für das Interim Management ergeben. Zum Thema Digitalisierung schallt es zurzeit auf allen Kanälen, allerdings, wenn das Urteil von gut 900 aktiven Interim Managern in ein Chart einfließt, dann lohnt es sich, genau hinzuschauen.
Zuletzt, die Seiten 12 bis 16 zeigen Trends und Entwicklungen in der IM-Projektarbeit einschließlich der Bedeutung der Auslandsmärkte.

IM-Provider vergrößern deutlich ihren Marktanteil, Interim Manager-Eigenakquise auf historischem Tiefstand, „Robo-Direktvermittler“ stagnieren.

Seit fünf Jahren steigern die Provider kontinuierlich ihren Marktanteil – von 31 % in 2013 auf 43 % in 2017 –, ein klares Zeichen für die zunehmende Professionalisierung des IM-Geschäftes. Parallel fiel der Anteil der Eigenakquise durch die Interim Manager (proaktiv und passiv) von 33 % auf nur noch 25 %, Ursache hierfür auch die gut laufende Konjunktur, in der Projekte qualifizierten Interim Managern eher „angetragen“ als mühsam im Markt „erjagt“ werden müssen.

Die Voraussagen über die zunehmende Verdrängung der Provider durch digitale Robo-Direktvermittler und Online-Jobbörsen haben sich nicht erfüllt. Deren Marktanteile stagnieren seit Jahren und lagen in 2017 zusammen bei nur 4 %. „Der Trend in Richtung Provider bei der Vermittlung qualifizierter Interim Manager überrascht mich nicht“, so Heuse. „Interim Management ist ein schnelles Geschäft und da reicht es nicht, Anforderungsprofile der Nachfrager und Angebotsprofile der Interim Manager irgendwo ins Netz zu stellen, sondern der Treiber und Vermittler ist gefragt – und das ist die Rolle der Provider – um die Parteien zusammen und die jeweiligen Interessen in Einklang zu bringen“.

Das passt zu den Ergebnissen der Studie: 940 der teilnehmenden IM sehen über die nächsten fünf Jahre die Bedeutung der Eigenakquisition und die der Provider bei der Generierung von Neugeschäft steigen und die der Robo-Direktvermittler sinken.
Der menschliche Faktor zählt also auch weiterhin.

 

Rund 20 % der im vergangenen Jahr abgeschlossenen Projekte liefen im Ausland.

Interim Management ist also ein echtes Exportprodukt. Wichtigste Märkte sind die Schweiz mit 16 % der reporteten IM-Projekte gefolgt von Österreich mit 11 %, sicher auch, weil die gemeinsame Sprache die Projektakquisition in diesen nahen Märkten erleichtert. Als nächstgrößerer Auslandsmarkt folgt mit 8 % das entfernte China. „Size matters“, kommentiert Heuse.

 

Digitalisierungsdruck steigt mit der Nähe zum Endverbraucher (B2C ↑ = Digitalisierung ↑)


So lautet die Einschätzung der befragten Interim Manager in Bezug auf ihre jeweiligen Schwerpunktbranchen. Denn der private Kunde – weit mehr als der industrielle – ist es, der seine Bankgeschäfte und Einkäufe inzwischen weitgehend online abwickelt und somit Banken, Handel und die damit verbundene Logistik zwingt, ihre Dienste voll digitalisiert anzubieten. Hier bieten sich große Projektchancen für auf den digitalen Wandel spezialisierte Interim Manager.

 

Die vollständige Studie finden Sie unter folgendem Link:

Studie Interim Management in Deutschland 2018

Weiterführende Informationen finden Sie unter:

Ludwig Heuse GmbH

 

Ansprechpartner:
Corina Hoch
Marketing & Unternehmenskommunikation
E-Mail: c.hoch@interim-management.de
Tel.: +49 (0) 201 45354121 (extern)

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