Page 26 - TREND REPORT März 2019
P. 26

26 Data Science | März 2019
TREND REPORT
Wie schlau ist ? Ihr Unternehmen
Der Job eines Data Scientists ist es, aus großen Datenmen- gen Informationen zu generieren und Handlungsempfehlungen abzuleiten, die das Unternehmen befähigen, e zi- enter zu arbeiten.
Doch was muss ein Data Scientist kön- nen und welche Skills sollte er mitbrin- gen? Zum Beispiel muss er mit den un- terschiedlichsten Datenbanksystemen zurechtkommen, doch meistens liegen die Daten nur unstrukturiert vor. Un- ternehmen arbeiten heute mit CRM- und ERP-Lösungen von Microsoft, SAP, Oracle und Co. Standardmäßig kommen in diesen Fällen relationale Datenbanken zum Einsatz. Demnach sollte ein Data Scientist SQL, „Structu- red Query Language“, in allen Ab- wandlungen beherrschen. Werden dann die Daten für die Analyse exportiert, fangen die ersten Schwierigkeiten schon
Datenkompetenz wird immer
mehr zur Grund- voraussetzung unternehmerischen Erfolgs.
von Bernhard Haselbauer, b.haselbauer@trendreport.de
an. Zusätzlich müssen immer mehr unstrukturierte Daten aus Social-Me- dia-Kanälen und anderen Internet- quellen analysiert werden.
Diverse Schnittstellen müs- sen in diesem Kontext bedient wer- den, um neue Erkenntnisse zu gewin- nen. Und so geht es weiter mit Know- how über Verschlüsselungsverfahren, Datenbankanbindungen und dem Echt- zeitmanagement von Datenströmen. Data-Scientisten sind gefragter denn je, um die digitale Transformation im Unternehmen voranzutreiben. Doch der Markt für Spezialisten ist wie leer- gefegt. Sich selbst zu helfen, scheint das Gebot der Stunde zu sein. Doch
welche Möglichkeiten gibt es, die Da- ten ut zu meistern? „Die zentrale Da- tenhaltung ist Voraussetzung für eine hohe Datenqualität. Sie macht die Ver- waltung von aktuellen, vollständigen Daten möglich und verhindert, dass Daten doppelt oder gar mehrfach vor- liegen“, erklärte uns dazu Dr.-Ing. Gerd Staudinger von Stella System- haus. Die Software-Technologie G2 verbindet die Flexibilität einer generi- schen Lösung wie Excel mit einer zent- ralen Datenhaltung wie bei einer Bran- chenlösung. Doch anders als bei Excel liegen die Daten wohlgeordnet auf ei- nem sicheren Datenbankserver. Und im Unterschied zu herkömmlichen Branchenlösungen werden bei G2 die
Es gibt mittlerweile ca. 120 Datenbankmanagement- systeme. Die Liste umfasst vor allem Software zur Verwaltung von relationalen, objektorientierten und objektrelationalen Datenbanken.
Bildquelle Lizenz: Designed by macrovector / Freepik






















































































   24   25   26   27   28