Page 23 - TREND REPORT März 2019
P. 23

TREND REPORT März 2019 | Arbeitswelten 2019 23
 Das Büro als zentraler Eckpfeiler
trendreport.de
KI und Recruiting
Prof. Kanning erörtert den aktuellen Stand der Algorithmen für das Recrui- ting. In seinem Beitrag geht er darauf ein, warum Datenanalyse nicht in je- dem Fall geeignet ist. https://trendre- port.de/kanning
Automatisierung und Mitarbeiter
Prof. Appelfeller und Prof. Feldmann von der TU Münster diskutieren in ihrem Beitrag das Spannungsfeld aus Auto- matisierung, Mitarbeitern und Unter- nehmenskultur. https://trendreport. de/appelfeller
Datenhandling im Unternehmen
Welches Wissen und welches Potenzi- al in den Unternehmensdaten bereits steckt, ist bekannt. Das Erschließen da- gegen stellt für viele Unternehmen eine Hürde dar. Trendscout Torsten Rehder rät dazu, mit kleinen Projekten zu be- ginnen. Ideal dafür ist der HR-Bereich in den Unternehmen. „Beginnen Sie damit, z.B. alle Skills Ihrer Mitarbeiter zu sammeln“, rät er im Interview. https:// trendreport.de/rehder
Wie sehr agile Arbeitsme- thoden und Kulturen Büros verändern, sieht man momentan auch an den Einrich- tungsserien und Einrichtungselemen- ten der Büromöbelbranche. Frei nach dem Motto „Standardisierte Arbeitsab- läufe waren gestern,  exible Strukturen sind die Zukunft“ bringt die Branche neue Einrichtungslösungen für agile Arbeitsumgebungen hervor.
Gerade die Treiber der Digitalwirt- schaft investieren enorm in die Gestal- tung ihrer analogen Bürowelten. Selbst frühe Pioniere von Homeo ce-Lösun- gen beordern in großem Stil Mitarbei- ter zurück ins Büro. Die Begründung: Früher sei es primär um Arbeitsprozes- se gegangen, die zu Hause ebenso gut oder besser erledigt werden konnten. Heute stünden durch den dynami-
schen Wandel der Märkte Innovation
und Veränderung im Fokus. Und das
erfordere Qualitäten der Kommunika-
tion und Kooperation, wie sie nur bei
der persönlichen Begegnung gegeben
seien. Burkhard Remmers vom deut-
schen Möbelhersteller Wilkhahn be-
tonte in diesem Kontext: „Deshalb steht
die Förderung unterschiedlicher For-
men der Zusammenarbeit im Zentrum
der Bürogestaltung. Konferenzen, Sitzun-
gen, Seminare und Workshops werden
geplant, organisiert und sind in der Re-
gel in entsprechend buchbaren Räumen
verortet, deren Zahl entsprechend stark
zugenommen hat. Neben formalisier-
ten Kommunikationsformen wird die
ungeplante, zufällige Begegnung wich-
tiger. Das Büro verändert sich also, aber
es bleibt der zentrale Bezugsrahmen!“
Im Homeo ce kann man anscheinend
keine Karriere mehr machen. Aber wie  zufällige Begegnung wichtiger.“
Ghostmeetings vermeiden
Wir sprachen mit Thomas Freiherr, Sales Manager von Roomz SA, über intelligente Ressourcenplanung im Kontext von Besprechungs- und Ar- beitsräumen.
„Viele Unternehmen haben dem Ma- nagement ihrer Räume jahrelang zu wenig Beachtung geschenkt. Jetzt stel- len sie fest, dass die unprofessionelle oder gar manuelle Raumverwaltung ein Kostentreiber sowie ein Zeitfresser ist und die Einführung moderner Ar- beitsformen erschwert“, erklärte uns Thomas Freiherr eingangs des Ge- spräches. Doch der einfachste Weg, diesen Herausforderungen zu be- gegnen, wäre eine digitale Raumbe- schriftung als Display-Lösung, die  e- xibel vor jedem Meetingraum ange- bracht werden kann. Die richtige Information am richtigen Ort. Keine Ratlosigkeit mehr in den Korridoren.
Freiherr fährt fort: „Diese Probleme können Unternehmen nun mit Roomz – einer kabellosen und leicht zu instal-
lierenden Lösung – angehen. Ein intelli- gentes Raumbuchungssystem mit integ- riertem Sensor hilft zudem dabei, die Raumauslastung zu steigern und die An- zahl von Ghostmeetings zu reduzieren.“ Wenn ein Raum frei ist, kann man ihn ad hoc benutzen, indem man den Raum di- rekt am Display für eine bestimmte Zeit
Agilität: „Mithilfe unseres Raumsen- sors lässt sich die Anzahl an Ghost- meetings drastisch reduzieren“, betonte Thomas Freiherr.
reserviert. Wenn ein Meeting in einem reservierten Raum früher beendet ist, gibt man den Raum wieder frei.
Thomas Freiherr erklärt weiter:„Alles, was der Kunde benötigt, ist das Display, in welchem eine Batterie mit einer Lauf- zeit von mindestens zwei Jahren inte- griert ist und welches das bereits be- stehende WiFi-Signal verwendet. Der Roomz-Server, der sowohl eine On- premise- als auch eine Cloud-Installa- tion bietet, bildet den Knotenpunkt zwischen dem Buchungssystem des Kunden und dem Display.“ Unterneh- men können zudem interessante Ana- lysen über die Auslastung ihrer Mee- tingräume generieren. Außerdem hat das System noch diverse Schnitt- stellen zur Integration in die gängigs- ten Intranet-Lösungen.
Das vollständige Interview lesen Sie unter http://trendreport.de/ghost- meetings-vermeiden
www.roomz.io
Burkhard Remmers von Wilkhahn über die neue Rolle des Büros: „Neben formalisierten Kommunika- tionsformen wird die ungeplante,























































   21   22   23   24   25