Page 19 - TREND REPORT März 2019
P. 19

TREND REPORT
März 2019 | Arbeitswelten 2019 19
Prozesse kann die AI schon automati- siert durchführen. So bleibt mehr Zeit für Kreativität, das Entwickeln neuer Ideen und Geschäftsmodelle, die das Unternehmen vorantreiben.“
Zum Beispiel nehmen adminis- trative Prozesse, die mit der Dokumen- tenablage zusammenhängen, im Schnitt zwei Stunden unserer Arbeitszeit pro Tagein.ZudiesemErgebniskommteine aktuelle Befragung von statista unter 1000 Büroangestellten. Demnach se- hen die meisten Mitarbeiter dringenden Verbesserungsbedarf bei der Doku- mentensuche. „Unsere Cognitive Search Engine kommt oft zum Einsatz, um die klassischen suchgetriebenen Anwen- dungen wie Intranetsuche, Enterprise-
Damit ermöglicht sie die Verarbeitung natürlichsprachlicher Suchanfragen, ge- währleistet einen optimalen Erkennt- nisgewinn aus Texten und kann kon- textbezogen im Sinne der Suchanfrage korrekte Ergebnisse liefern.
Kögl fügt noch hinzu: „Die Relevanz wird damit deutlich verbessert, rele- vante Informationen stehen oben in der Tre erliste. Mittelfristig macht eine kognitive Suche eine Tre erliste aber sogar ganz über üssig.“ Die kom- menden Generationen an Enterprise- Search-Lösungen würden wohl als Conversational Systems und virtuelle Assistenten fungieren, die sich nutzer- freundlich,  exibel und unabhängig von einer Tre erliste einsetzen lassen.
Cognitive Search Engine
Franz Kögl, Vorstand der IntraFind Software AG, sprach mit der TREND- REPORT-Redaktion über die Evolu- tion unternehmensweiter Suchan- wendungen.
Die Informationsbescha ung steht bei vielen Arbeitsprozessen an erster Stelle, doch leider verpu t die Zeit dabei allzu oft in sinnlosen und schlimmstenfalls völlig ergebnislo- sen Recherchen. Setzt man die derart verlorene Arbeitszeit mit den inter- nen Stundensätzen ins Verhältnis, o enbart sich das immense Einspar- potenzial einer e zienten unterneh- mensweiten Suche. „Ganz zu schwei- gen von den Kosten, die aufgrund falscher Entscheidungen entstehen, weil vorhandene Informationen nicht auffindbar waren und verborgen blieben“, ergänzt Franz Kögl.
Für ihn bildet Enterprise-Search das zentrale Rückgrat der modernen, zu- kunftsfähigen Informations- und Wis- sensinfrastruktur eines Unterneh- mens. Die Lösung seines Unterneh- mens kombiniert intelligente Suche mit „Natural Language Processing“ (NLP), graphenorientierten Daten- banken und Verfahren für tiefes Text- verständnis. Die Anwender können natürlichsprachlich und umfassend alle Datenquellen rechtegeprüft durchsuchen, egal, ob die Daten strukturiert oder unstrukturiert vor- liegen. Eine kognitive Suche analy- siert dabei komplette Satzstrukturen und gewährleistet so einen optima- len Erkenntnisgewinn. Sie liefert kon- textbezogen korrekte Ergebnisse, wobei relevantere Informationen in der Tre erliste oben stehen.
„Mittelfristig macht kognitive Suche eine Tre erliste über üssig“, blickt Kögl voraus. „Enterprise-Search-Lö- sungen werden als Conversational Systems und virtuelle Assistenten fungieren, die sich nutzerfreundlich,  exibel und unabhängig von einer Tre erliste einsetzen lassen.“ Schon jetzt ermöglicht seine Lösung Ad- hoc-Analysen und informiert die An- wender proaktiv. Beispielsweise un- terrichtet sie den Mitarbeiter vor ei- nem Termin über die letzte E-Mail
Die Lösung von Franz Kögl in- formiert proaktiv und wird so „zu einem wichtigen Bestandteil des digitalen Arbeitsplatzes“.
des Ansprechpartners. „Dadurch wird die kognitive Suche zu einem wichtigen Bestandteil des digitalen Arbeitsplatzes.“
Aufgrund ihrer serviceorientierten Ar- chitektur lässt sich die Lösung einfach einbinden. Zusätzlich bietet sie Plug- and-play-fähige Bausteine für die In- tegration in Fremdapplikationen. Sie kann sowohl als zentrale Wissens-Inf- rastruktur im Backend bestehende Prozesse anreichern, etwa die Analyse des digitalisierten Posteingangs, als auch in die User-Interfaces bereits etablierter Anwendungen integriert werden. Über mehr als 60 native und generische Konnektoren versetzen sie dabei in die Lage, alle unterneh- mensinternen und externen Daten- quellen anzubinden. „Durch o ene, gut dokumentierte APIs können un- sere Kunden auch eigene Konnekto- ren entwickeln“, ergänzt Kögl.„Grund- sätzlich haben wir in 18 Jahren im Enterprise-Search-Geschäft noch jede Datenquelle angebunden – so exo- tisch sie auch gewesen sein mag.“
www.intrafind.de/trend
Open Content: TREND REPORT für Sie
Kopieren und verwenden Sie doch einfach die für Sie interessanten Inhalte aus TREND REPORT für Ihre Webseite oder teilen Sie unsere Re- portagen mit Ihren Geschä spartnern, Freunden und Kunden.
Schulen und Lehrkrä e nutzen unsere freien Inhalte für ihren Wirt- scha sunterricht und experimentieren mit Interviews und Gastbeiträgen. Sie dürfen das Material remixen, verändern und darauf aufbauen.
Alle Inhalte aus TREND REPORT sind aus diesem Grund unter einer gemeinfreien Textlizenz (CC BY-SA 4.0 DE oder CC BY-ND 4.0 DE) von unserer Redaktion verfasst worden. Speziell auch für den kommerziellen Einsatz!
Sie finden die Bedingungen im Impressum auf Seite 2 und unter http://creativecom- mons.org
Search, E-Commerce-Suche und Su- che auf Webseiten weiter aufzuwerten“, erklärte uns dazu Franz Kögl, Vorstand der IntraFind Software AG. Die Re- daktion sprach mit ihm in diesem Kontext über die Evolution unterneh- mensweiter Suchprogramme. Kögl be- tonte dabei: „Für uns bildet Enterprise- Search das zentrale Rückgrat der moder- nen, zukunftsfähigen Informations- und Wissensinfrastruktur eines Unterneh- mens. Dafür kombiniert sie intelligente Suche mit „Natural Language Proces- sing“ (NLP), Graphdatenbanken und Verfahren für tiefes Textverständnis. Die Anwender können natürlichsprachlich und umfassend in allen Datenquellen rechtegeprüft suchen und  nden, egal, ob die Daten strukturiert oder unstruk- turiert vorliegen.“
Eine kognitive Suche mache nicht nur einzelne Begri e  ndbar, sondern analysiert komplette Satzstrukturen.
Dadurch werde die kognitive Suche zu einem wichtigen Bestandteil des digi- talen Arbeitsplatzes. Für viele Unter- nehmen ist es eine Herausforderung, die passende Lösung für den digitalen Arbeitsplatz zu  nden und zu imple- mentieren. Mit welchen Methoden  nden Unternehmen zum Beispiel die passende Lösung, die auch ihre Unter- nehmenskultur berücksichtigt?
Alex Gruhler, Geschäftsführer der sun- zinet AG, erklärte uns dazu: „Wir emp- fehlen zunächst die ‚Screening-Phase‘. Diese unterteilt sich in Arbeitsplatzbe- obachtungen, die quer durch das Un- ternehmen gehen. Vom CEO bis zum Facility-Manager und Frontline-Mitar- beiter an der Werkbank: Wie schaut der Arbeitsalltag aus, welche Probleme und Schmerzen gibt es, welche Abläufe prägen den Alltag, an welcher Stelle gibt es Bedürfnisse? Ein anderer Teil des Screenings betri t das Ist-Bild der











































































   17   18   19   20   21