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8 Smart Services & Smart Citys | April 2018
TREND REPORT
umfassende Wetterdaten sicherlich noch einmal an Bedeutung. Gerade  emen wie alternative Energien, Nachhaltigkeit und Mobilität enthal- ten immer eine Wetterkomponente.“ Die Meteorologin fährt fort: „Ein Bei- spiel sind die immer komplexer wer- denden Systeme zur Haussteuerung. Mit automatisch ein ießenden Wetter- informationen können Heizung, Ja- lousien und hauseigene Fotovoltaik- anlagen optimal gesteuert werden. Und wenn es dann noch eine smarte Bewäs- serungsanlage gibt, braucht man sich nie mehr darüber zu ärgern, dass der Rasensprenger gerade nach einem star- ken Regen noch läuft.“
WetterOnline bietet mit der Wetter- API wertvolle Informationen in Form von Wetterdaten an, um Entwicklun- gen von neuen Produkten und Appli- kationen, zur Information von Bür- gern oder zur Überwachung laufender Prozesse zu ermöglichen.
Schritt für Schritt eine Lösung, einen Service nach dem anderen zu entwi- ckeln und einzuführen.
Projekte zeigen, wie Smart Citys gelingen können
Wie das geht, könnte das Projekt „Di- gitale Stadt Darmstadt“ noch vorleben als Living-Lab für Smart-City-Techno- logie. Seit dem Gewinn des bitkom- Wettbewerbs „Digitale Stadt“ im Juni 2017 sind nun einige Monate vergan- gen, in denen die Wissenschaftsstadt intensiv die notwendigen Maßnahmen und Initiativen ergri en hat, um die Umsetzung der im Wettbewerb vorge- stellten Visionen für eine digitalisierte Stadt vorzubereiten. Innerhalb des städtischen Unternehmensverbundes hat die Digitalstadt Darmstadt nun eine verlässliche und umsetzungsstarke Struktur erhalten: die Digitalstadt Darmstadt GmbH. Gut wäre es, wenn
In Zukunft grün gebaut
Die Trend-Report-Redaktion sprach mit Georg Hetz und Stefan Keller, Geschäftsführer der UDI Beratungs- gesellschaft mbH, über das Woh- nen der Zukunft und Green Buil- dings im Sinne der Smart City.
Die Themen Green Building und Smart Citys sind unter Architekten, Projekt- entwicklern und Investoren Mega- Trends. In diesem Kontext verfolgen Georg Hetz und Stefan Keller als Im- mobilien-Projektentwickler mit lang- jähriger Investmenterfahrung das Ziel, ausschließlich in rentable, nachhalti- ge und umweltfreundliche Immobilien zu investieren. „Genauer gesagt, in die Projektentwicklung von schlauen und energiesparenden Gebäuden“, präzisiert Hetz und fährt fort: „Das können Wohnungen für Privatnutzer sein oder Geschäftsgebäude. Wir in- tegrieren bei unseren Immobilien- projekten von Anfang an auch Elekt- romobilitätslösungen, wie etwa eine Car-Sharing-Station mit einer Ladein- frastruktur für bis zu fünf Elektrofahr- zeuge.“ Grüne Gebäude, die UDI zum Beispiel in Mittelfranken projektiert, sind emissionsarm und auf einen nachhaltigen Betrieb ausgelegt. „Wir werden Geothermie-Anlagen bauen, die sowohl Wärme im Winter und Kühlung im Sommer liefern können. Und der Strom, der über die Solar- anlagen erzeugt wird, schließt den Kreislauf“, betont Hetz.
Stefan Keller, der bei UDI den Gewer- beimmobilien-Bereich verantwortet, erläutert dazu: „Unser aktuelles ge- werbliches Bauvorhaben in Nürn-
berg besteht aus einem Gebäudekom- plex mit drei aneinander angrenzen- den Gebäuden. Wir entwickeln deshalb eine energetische ganzheitliche Lö- sung für alle Gebäude“. Keller erklärt dazu: „Komplexe und auch teure Konzepte im Bereich Smart Home so- wie Gebäude- und O ce Automati- sierung können damit kostene zi- ent auf alle drei Gebäude ausgerollt werden. Die durch z.B. Geothermie erzeugte Energie stellen wir dann als Contractor den Gebäudebetreibern wieder zur Verfügung. Mit diesem nachhaltigen Ansatz scha en wir eine ‚kleine Smart City‘ in der Smart City. Quartierslösungen mit kurzen Wegen, zusätzlichen Servicepaketen und viel integriertem Grün, das ist unser Beitrag zur Smart City.“
Wie können Anleger an diesem Wachs- tumsmarkt partizipieren? „Anleger können von dem Trend energiee - zienter Gebäude auch dann pro tie- ren, wenn sie nicht gleich die ganze Immobilie kaufen möchten“, erklärt uns Georg Hetz, dessen Unternehmen UDI auf 20 Jahre Erfahrung bei Anla- gen mit grünem Geld und Erneuer- bare-Energie-Projekte zurückblicken kann. „Besonders  exibel gestaltet sich der „UDI Immo Sprint Festzins II“ durch seine kurze Laufzeit von 3 1⁄4 Jahren und eine vorzeitige Ausstiegsmög- lichkeit zum 30. Juni 2020.“ Der jährli- che Zinssatz für Anleger liegt bei 4,0 bis 4,25 Prozent. Zudem kommt die Anlage ohne weitere Gebühren oder Aufschläge (Agio) aus.
www.udi.de
Über die Mega-Trends Smart City und Green Building im Kontext nachhaltiger Geldanlagen sprach die TREND- REPORT-Redaktion mit Georg Hetz und Stefan Keller (li).
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Es gibt verschiedene Strategien auf dem Weg zu einer Smart City. Jede Stadt muss den am besten für sie geeig- neten heraus nden, es gibt keine Univer- sallösung. In seinem „Smart City In- dex“ emp ehlt Roland Berger den Großstädten, erst einmal zu ermitteln, welche Services ihren Bürgern wichtig sind, wo der Schuh drückt. Wichtig sei, dass Smart-City-Ansätze nicht in ein- zelnen, unverbundenen Lösungen ste- ckenbleiben,sonderndieBreitederöf- fentlichen Daseinsvorsorge adressieren und die entsprechenden Anwendungen auch untereinander verknüpfen. Von Vorteil wird es dabei sicher sein, auf dem aufzubauen, was man schon hat oder besonders gut kann, um dann
die neue GmbH einem CDO („Chief Digital O cer“) im Aufgaben-Sinne der Stadt Darmstadt gleichkommen würde. Fest steht, für den urbanen Ver- kehr der Zukunft müssen die richtigen technischen Voraussetzungen geschaf- fen werden. Eines der dringendsten Probleme, die in diesem Zusammen- hang immer wieder auftauchen, ist die Planung und Organisation des künfti- gen städtischen Verkehrs, auch um den Bürgern zukunftsweisende Verkehrs- konzepte bei gleichzeitiger Reduktion der klimaschädlichen und gesundheits- schädigenden Abgase o erieren zu können. „Im Mobilitätssektor werden sich nicht nur die Antriebsverfahren, sondern auch die Nutzungsweise der













































































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