Page 20 - TREND REPORT April 2018
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20 Digitale Arbeitswelten | April 2018
TREND REPORT
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Oliver Bendig bietet in diesem Kontext Technologien für den digitalen Ar- beitsplatz mit künstlicher Intelligenz (AI) an. Der CEO der Matrix 42 AG erklärte dazu: „Generell wird Arbeiten durch AI einfacher werden. Apps, Da- ten und Dokumente werden automa- tisch auf dem gerade genutzten Ar- beitsgerät zur richtigen Zeit am richti- gen Ort zur Verfügung gestellt. Der digitale Arbeitsplatz wird somit Fragen zum Status eines Projekts oder dem nächsten Meeting beantworten, bevor wir diese überhaupt gestellt haben. Da- rüber hinaus wird die Arbeitsumge- bung stärker automatisiert und einfa- cher werden. Denken Sie beispielswei- se an die Konferenzraum-Steuerung
wird beim Eintritt in einen Bespre- chungsraum beispielsweise automa- tisch eine Telefonkonferenz gestartet und die entsprechenden Teilnehmer werden schon angewählt.“ Gerade Vi- deokonferenzsysteme unterstützen un- sere Arbeit sinnvoll und nachhaltig. „Die Digitalisierung des Arbeitsplatzes ist der Weg zu gesteigerter Produktivi- tät und Mitarbeiterzufriedenheit – und letztendlich zum Erhalt der Wettbe- werbsfähigkeit“, ergänzt Dr. Fritjof Lemân: „Sie erfordert den Spagat zwi- schen dem, was technisch möglich ist, und dem, was in Bezug auf Prozesse und Mitarbeiter sinnvoll ist.“ Dies gilt auch für den Einsatz professioneller Vi- deokonferenzsysteme“, betonte Lemân im Gespräch mit unserer Redaktion. Dr. Fritjof Lemân und Dr. Dirk Fi- scher von Vistafon sind sich einig: „Ein gutes Videokonferenzsystem muss in- tuitiv bedienbar sein und neben her- vorragender Verbindungsqualität auch Datenschutz gewährleisten.“
Virtual Reality
Weitere digitale Technologien wie das 3-D-Druckverfahren oder Virtual und Augmented Reality ändern gerade un- sere Arbeitsprozesse und zum Teil auch die Wertschöpfungsketten von Unter- nehmen. So können beispielsweise AR- Brillen die Arbeit erheblich erleichtern. Ingenieure und Maschinenbauer ha- ben jetzt die Hände frei und können sich voll auf die Arbeit konzentrieren, da man alle wichtigen Daten zu einer Maschine direkt vor Augen hat.
Eine im Jahr 2016 verö entlichte Stu- die von PWC zeigt, dass einer von drei Herstellern erwartet, dass Virtual Rea- lity und AR-Technologien bis 2018 im Einsatz sind. Mit der Unterstützung von neuen Technologien können neue Wege betreten werden, was insbeson- dere auch für den 3-D-Druck im Be- reich der Produktion gilt. Jetzt kann passgenau auf die Bedürfnisse des Kun- den eingegangen werden.
Trotz aller Technologie müssen auch die Mitarbeiter hinter dem Un- ternehmen stehen und sollen für ihre Aufgaben täglich gewonnen werden. Die Selbstorganisation kann dabei hel- fen und motivieren. Durch immer komplexere Arbeitsabläufe und Aufga- ben sollte sich auch das Führungsver-
Produktiv durch Videokonferenz
Mit Dr. Fritjof Lemân und Dr. Dirk Fi- scher von Vistafon, einem Bera- tungsunternehmen und Lösungsan- bieter für innovative Arbeitsplatz- technologien, unterhielt sich die TREND-REPORT-Redaktion über Her- ausforderungen und Lösungen für die Arbeitswelt von morgen.
„Der Arbeitsplatz der Zukunft wird durch drei Trends beein usst“, erklärt Dr. Fritjof Lemân zu Beginn des Ge- sprächs und betont dabei den Nutzen von Videokonferenzsystemen. Durch den Globalisierungstrend und die zu- nehmende standortübergreifende Ar- beit sowie den Metropoltrend, mit der Folge eines erhöhten Pendlerstresses und einer Arbeit im Home O ce. „Schließlich“, beendet Lemân seine Aufzählung, „ersetzt der Trend zur agi- len Zusammenarbeit zunehmend
klassische Kommunikationsformen, wie E-Mail und Telefon durch video- und telefoniefähige Team Messengers für PCs, Notebooks und Smart- phones.“
Herausforderungen für Unternehmen
„Dabei muss eine Videokonferenzlö- sung sowohl unternehmensintern funktionieren als auch Calls mit Geschäftspartnern oder Kunden er- möglichen“, meint Dr. Dirk Fischer. Eine gute Lösung ist dabei intuitiv be- dienbar und funktioniert reibungslos, damit keine Zeit verloren geht, bis alle Teilnehmer verbunden sind und eine Präsentation geteilt ist. Die Qualität der Zusammenarbeit darf nicht durch Faktoren wie schlechte Audioqualität in den Meetingräumen beeinträchtigt werden. Neben einer hervorragenden
Verbindungsqualität muss dabei auch der Datenschutz gewährleistet sein.
Individuelle Lösungskonzepte passend zum Arbeitsalltag
Als perfektes Beispiel für eine profes- sionelle Videokonferenz- und Collabo- rationlösung, die standort- und end- gerätübergreifend eine agile Zusam- menarbeit ermöglicht, nennt Fischer StarLeaf. Die Lösung umfasst sowohl Videokonferenzsysteme als auch einen Team Messenger und erlaubt eine naht- lose Zusammenarbeit von jedem End- gerät aus. „StarLeaf ist kompatibel mit bestehenden Tools wie Skype for Busi- ness oder Microsoft Teams sowie den Videokonferenzlösungen anderer Her- steller,“ ergänzt Fischer.„Somit kann Be- währtes mit Neuem kombiniert werden.“
„Die Digitalisierung des Arbeitsplatzes ist der Weg zu gesteigerter Produktivi- tät und Mitarbeiterzufriedenheit – und letztendlich zum Erhalt der Wett- bewerbsfähigkeit“, sind sich beide ei- nig und Lemân ergänzt: „Sie erfordert den Spagat zwischen dem was tech- nisch möglich ist und dem was in Be- zug auf Prozesse und Mitarbeiter sinn- voll ist.“ Dies gilt auch für den Einsatz professioneller Videokonferenz. „Un- ternehmen brauchen technische Lö- sungen, die auf Prozess-, Mitarbeiter- und Produktebene zu ihnen passen und spürbare Vorteile bringen.“
www.vistafon.de
Produktivität im Fokus: Dr. Dirk Fischer (Business Development& Consulting, links) und Dr. Fritjof Lemân (Geschäftsführer) von Vistafon.










































































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