Page 7 - TREND REPORT November 2017
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TREND REPORT
November 2017 | Future Store 7
Attraktivität zu verscha en und das Einkaufserlebnis zu verbessern: Die Systeme können Kunden beispielswei- se über deren Mobilfunkanbindung identi zieren, wenn diese den Laden betreten, und via Indoor-Navigation zu Produkten leiten, für die sie sich be- reits im Vorfeld online interessiert ha- ben. Mit Minisendern, sogenannten Beacons, ausgestattete Paletten sind ein Beispiel für solche cyber-physikali- schen Einkaufsumgebungen. Sobald sich ein Kunde der Palette nähert, schickt ihm der Beacon Informationen zur Ware auf sein Smartphone.
Filialprozesse automatisieren durch Künstliche Intelligenz
So lassen sich viele Prozesse in der Fili- ale durch Künstliche Intelligenz auto- matisieren. Smarte Kühlthekensysteme prüfen Bestände und die Mindesthalt- barkeit. Selbstfahrende Einkaufswagen sind mit SB-Scannern ausgestattet. Augmented Reality wird für Produkt- anzeigen und mobile Scanfunktion im Bezahlvorgang eingesetzt.
Hohes Potenzial für Kostensenkung und smartere Services steckt im Ma- nagement der Lieferketten. Gegenüber erfahrungsbasierten Schätzungen der Lagerhaltungskosten haben KI-unter- stützte Abverkaufsprognosen eine deutlich höhere Tre sicherheit. Hier sind Einsparungen bis zu 50 Prozent möglich (Quelle: Akzente 2_17:
McKinsey & Company, Inc.). Davon pro tiert neben der Industrie insbe- sondere auch der Einzelhandel.
Digitalisierung im Warenlager
Im Lagerbereich ist Au üllen der Re- gale per Roboter bereits Realität. Und doch ist im Warenlager noch Luft nach oben in Sachen Digitalisierung. Hier will die Deutsche Warenlager GmbH (DWLG) aus Garmisch-Partenkirchen Abhilfe scha en. Sie entwickelt ERP- Systeme, die das Lagermanagement und die kaufmännischen Prozesse von der Einlagerung über die Entnahme und die Fakturierung bis zum Versand der E-Rechnung unterstützen. Die ERP-Lösung der DWLG identi ziert nicht nur Spitzenzeiten, sondern er- kennt vorher, dass die Nachfrage an-
zieht und bald ein Minimalstand er- reicht sein wird. DWLG-Geschäfts- führer Mario Springer: „Das ist ein echter Wettbewerbsvorteil, denn wir ermöglichen auf diese Weise einen kos- tengünstigen Wareneinkauf – außer- halb der Spitzenzeiten, wenn die Ware billiger ist. So können wir den Bestell- rhythmus unserer Kunden verbessern.“
Smarte logistische Wertschöpfungsket- ten ermöglichen, dass Waren immer schneller, transparenter und einfacher gehandelt werden können. Das ist ins- besondere im Fashion-Bereich bedeu- tend. Der ungebrochene E-Commer- ce-Boom, häu ge Kollektionswechsel, kleine Liefermengen und kurze Liefer- zeiten, saisonale Auftragsschwankun- gen, Online- und O ine-Vertriebska- näle sowie eine Retourenquote von bis zu 50 Prozent bilden das Spannungs-
trendreport.de
Marketing- Automation
Relevanz statt Reichweite: Kunden zur rechten Zeit mit relevanten Content punktgenau informieren. Unser Exper- te Ralf Biesemeier erläutert in seinem Fachartikel, wie das durch den Einsatz bestehender Technologien gelingt. http://trendreport.de/marketing- automation
Sharing Economy
Konsummodelle der Zukun : Im ak- tuellen „Consumer Barometer“ der KPMG steht das Thema Sharing bzw. „Mieten statt kaufen“ und flexible Abo- modelle im Fokus. Für die Kurzstudie wurden circa 500 Konsumenten reprä- sentativ über ein Online-Panel befragt. http://www.trendreport.de/ konsummodelle-der-zukun 
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Mehr als ein Online-Marktplatz
Hier scha t Groupon Abhilfe. „Wir bieten vor allem Kleinunternehmen, die ihr Marketing intern betreuen und nur ein begrenztes Budget zur Verfügung haben, die passende Lö- sung“, verspricht Dreyer im Hinblick auf den Einstieg in die digitale Ver- marktung. Dabei versteht man sich selbst als Dienstleister und nicht nur als Online-Marktplatzbetreiber mit eigener App. „Von der Bedarfsana- lyse über die Gestaltung bis zur re- daktionellen Überarbeitung der On- line-Angebote samt Erfolgskontrolle“, betont Dreyer, „führen wir unsere Partner zu einer erfolgreichen Kam- pagne.“ Womit auch die Erwartun- gen des Kunden 4.0 erfüllt wären.
www.groupon.de
Über die Ansprüche des Kunden 4.0 sprach die TREND-REPORT-Redakti- on mit Dominik Dreyer, Geschäfts- führer Groupon Deutschland.
Kunden erwarten heute vernetzte Unternehmen mit vielfältigen physi- schen und digitalen Touchpoints, ständiger Verfügbarkeit von Ange- boten sowie kanalübergreifenden Kommunikations- und Transaktions- möglichkeiten. „Neben Reisen, Con- sumer-Electronics und digitalen Gü- tern will der Kunde zunehmend auch lokale Dienstleistungen digital er- werben“, berichtet Dominik Dreyer. „Das belegt nicht zuletzt die Tatsa- che, dass 66 Prozent aller Groupon-
Transaktionen über mobile Endgeräte abgewickelt werden.“ Gerade bei Klein- unternehmen besteht diesbezüglich je- doch noch erhöhter Aufklärungsbedarf, wie eine von Groupon initiierte EMNID- Studie belegt. „Die Hälfte der befragten Unternehmen gibt nur maximal zehn Prozent ihrer Werbeausgaben für Social- Media-Anzeigen, E-Mail-Werbung, Apps, A liates-, Display- oder Suchmaschi- nen-Marketing aus“, bedauert er.
Vor allem Anbieter von Freizeitaktivitä- ten, Restaurants und Wellness – so be- legt die Studie – haben das Potenzial eines mobilen, standortbezogenen Marketings zur Optimierung ihrer Aus- lastung noch nicht erfasst.
„Wir bieten Kleinunternehmen die passende Lösung für die di- gitale Vermarktung“, verspricht Dominik Dreyer von Groupon.
 
Bildmotive Copyright: Elavon GmbH Bildmotive Copyright: Groupon




































































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