Page 6 - TREND REPORT Juni 2017
P. 6

6 Future Store | Juni 2017
TREND REPORT
trendreport.de
Erlebniswelt Online-Shopping
Wie die Verzahnung von Content und Commerce aus Kundensicht aussehen muss, erläutert Sebastian Bach und zeigt, was nötig ist, um eine Erlebnis- welt für Online-Shopping zu kreieren. www.trendreport.de/erlebniswelt- onlineshopping
Pull-Marketing
Klassisches Kampagnenmanage- ment ist schnell, automatisiert, ein- fach, aber auch unpersönlich und da- mit OUT! Potenzielle Kunden wollen Entscheider über ihre Content-Reise sein. Wie das gelingt, erläutert Stephan A. Nobs auf www.trendreport.de/ pull-marketing
Standortdienste oder auch „Location- based Services“ sind eine Ausprägung der Digitalisierung, mit der stationäre Einzelhändler das Kauferlebnis des Kunden verbessern und die Customer- Journey gezielt beein ussen können. So bestückt die Chep GmbH ihre Pa- letten mit Minisendern, sogenannten Beacons. Nähert sich im Laden ein Kunde der Palette, sendet ihm der Bea- con Informationen zur Ware auf sein Smartphone.
Dreiklang zum besseren Verständnis des Kunden
Auch Osram ist in diesem Bereich mit seiner „Einstone“-Smart-Retail-Solution, einem in die Lichttechnik integrierten Standortdienst, seit einiger Zeit aktiv. Dr. Christoph Peitz, Director Smart Positioning Solutions bei der Osram GmbH, skizziert den Dreiklang zum besseren Verständnis des Kunden: „Inf- rastruktur für Standortdienste, wie sie die Einstone-Technologie ermöglicht, IT-Dienste wie Apps und Analyse-
Einkaufen ist nicht gleich Shopping: Virtuelle Assistenten werden schon in wenigen Jahren unsere alltäglichen Einkäufe erledigen. Dem Einzelhandel bietet dies die Chance, Shopping zum Erlebnis werden zu lassen.
Software sowie das Einverständnis und die Motivation des Kunden.“ Loca- tion-based Services helfen auch dabei, Daten zum Nutzerverhalten zu gene- rieren – das Einverständnis des Kun- den vorausgesetzt. So werden sie zu ei- ner weiteren Quelle von Daten, die ein Handelsunternehmen analysieren
kann, um einen ganzheitlichen Blick auf seinen Kunden zu erhalten.
Abrechnung im Outsourcing
Nach dem Einkauf kommt das Bezah- len. Gerade als Webshop-Betreiber,
Spielzeughändler stellt Weichen für Wachstum
Der führende Händler für Kinder- spielzeug in den skandinavischen Ländern hat die Weichen für weiteres Wachstum gestellt. Sämtliche Pro- zesse von der Bescha ung über die Warenwirtschaft bis zum Webshop wurden in eine neue Systemland- schaft auf der Basis von SAP integ- riert. Ermöglicht haben dies die Transformations-Experten von KPS, die die neuen Systeme in nur 22 Mo- naten implementiert haben. Die IT- Landschaft für alle 312 Filialen, acht Webauftritte der Spielzeugmarken sowie fünf Lager wurde am 31. März gleichzeitig in Betrieb genommen.
mehr Kundenorientierung, individu- alisierten Angeboten und schnelle- ren Reaktionszeiten.
Mit der Unterstützung von KPS hat der Spielzeughändler den erforderlichen Schritt ins digitale Zeitalter gemacht und die Basis für die personalisierte und nahtlose Kundenansprache auf al- len Kanälen gelegt. Voraussetzung da- für war die Ausrichtung der bestehen- den Prozesse auf das neue Omnichannel- Geschäftsmodell und die Ablösung der heterogenen, veralteten System- landschaft sowie die Integration in eine vernetzte und skalierbare Archi- tektur auf der Basis von SAP Retail.
sert, was entscheidend zur Optimie- rung der Lieferkette beitrug.
Nach einer kurzen Alignmentphase stand im Juni 2015 der komplette Pro- jektumfang fest, sodass das Unterneh- men nach einer umfangreichen Test- phase am 31. März 2017 mit allen Sys- temen zeitgleich live gehen konnte.
„Uns hat die Prozess- und Branchenex- pertise von KPS überzeugt. Um ein sol- ches Projekt umzusetzen, braucht es erfahrene Berater, die richtige Metho- de und eine tiefe Kenntnis des Han- dels. KPS hat es uns ermöglicht, die Traditionsmarke innerhalb des festge- legten Zeit- und Budgetrahmens ins
digitale Zeitalter zu bringen“, erläutert der CIO des Unternehmens.
Die Umsetzung erfolgte mit der Rapid- Transformation-Methode von KPS. Mit ihr ist es möglich, innovative Ge- schäftsmodelle mit neuen Prozessen innerhalb einer deutlich kürzeren Pro- jektlaufzeit umzusetzen als bei her- kömmlichen Vorgehen. In Verbindung mit dem KPS-Allstar-Prinzip, das auf ei- nem Projektteam mit erfahrenen Ex- perten basiert, ließ sich das komplexe Projekt innerhalb des stra en Zeit- und Budgetrahmens plangemäß und erfolgreich realisieren.
www.kps.com
Um im wachsenden Wettbewerb mit
den Online-Anbietern und den Su-
permärkten seine Führungsposition
weiter auszubauen, hat sich der tra-
ditionsreiche Spielwarenhändler für
ein umfassendes Digitalisierungs-
Programm entschieden und ein Om-
nichannel-Angebot in seinen 312 Fi-
lialen und acht Webauftritten reali-
siert. Fast 20 Mio. Kunden in den  eine Herausforderung bei fast 20 Mio.
Daran schließen sich die umfassenden KPS End-to-End-Prozessketten von der strategischen Finanzplanung bis zur operativen Nachschubplanung ein- schließlich des E-Commerce auf Basis von SAP Hybris sowie die Schnittstel- len an die vorhandenen Lagersysteme an. Die Qualität der Stammdaten –
skandinavischen Ländern und in Deutschland profitieren nun von
Kunden und 30 000 Produkten – wur- de mit der Migration deutlich verbes-
In nur zwei Jahren wurde beim führenden skandinavischen Spiel- zeughersteller durch die dänischen KPS-Kollegen ein umfassendes Om- nichannel-Angebot für 312 Filialen und acht Web-Auftritte realisiert.
Bildmotiv Copyright: KPS GmbH Bildmotiv Copyright: Pixabay; CC0



























































   4   5   6   7   8