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30 Nachhaltige Geldanlagen | Juni 2017
TREND REPORT
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hoch wie bei den Männern (23 Pro- zent). Laut Antonia Strachwitz sind vor allem die wohlhabenden Frauen unzufrieden mit den bisherigen Ange- boten der Finanzdienstleister. Und die- se Gruppe wird allen Prognosen zufol- ge über ein immer größeres Geldver- mögen verfügen – und damit die Investitionsentscheidungen mitprägen.
Besonderheit Impact- Investing
Zu den besonderen Formen nachhalti- ger Geldanlagen zählt das Impact-In- vesting, bei dem es darum geht, gesell- schaftliche Herausforderungen direkt anzugehen und Probleme zu lösen, also um mehr als nur um Vermeidung etwa von CO2-Emissionen oder Ausbeu- tung. Investoren, nicht selten Stiftun- gen, investieren über Darlehen, Kredi- te oder Beteiligungen in bestimmte Projekte – etwa in die Unterstützung autistischer Hochbegabter in der IT- Branche, in die Kommunikation für Hörgeschädigte, in Augenkliniken für
Arme oder in die Verbesserung von Wertschöpfungsketten für Kleinbau- ern in Afrika. Nach Angaben der Ber- telsmann-Stiftung hat sich das Volu- men beim Impact-Investing seit 2012 mehr als verdreifacht. Da die Basis 2012 aber relativ niedrig war, mahnt die Stiftung politische Unterstützung an, „um den Durchbruch zu scha en“.
Investitionen in erneuerbare Energien
Es gibt viele Beispiele für nachhaltige Investments: So bietet der Finanz- dienstleister UDI Investitionen „in ökologisch sinnvolle und qualitativ hochwertige Geldanlagen“. Das Unter- nehmen versteht sich nach eigenen An- gaben als „Partner für Menschen, die ökologisch sinnvolle Kapitalanlagen und lukrative Rendite in verantwor- tungsvoller Form kombinieren wol- len“. Dazu zählen Anlagen in erneuer- bare Energien, also Energiegewinnung aus Sonne, Wind und Biomasse, aber auch in Nullenergiegebäude und Null-
Gute Investition: In Verbindung mit Solarenergieanlagen sind Strom- und Batteriespeicher ein logischer Baustein.
emissionsgebäude. Zu den Projekten gehört auch die Errichtung von 60 „grünen“ Wohneinheiten, teils Eigen- tumswohnungen, teils Doppelhaus- hälften nahe Nürnberg, die „sehr kon- kreten ökologischen Kriterien entspre- chen müssen“, so Georg Hetz, Geschäftsführer von UDI. Die Anleger
Nachhaltig bauen – Alles Öko, oder was?
Die TREND-REPORT-Redaktion sprach mit Georg Hetz und Stefan Keller, Ge- schäftsführer der UDI Beratungsge- sellschaft mbH, über die Wachstums- strategie 2022 im Kontext grüner Geldanlagen.
Der Pionier und Marktführer bei ban- kenunabhängigen grünen Geldanla- gen setzt mehr denn je auf Wachstum. Und sieht vor allem im Sektor nachhal- tiges Bauen großes Potenzial, denn die Nachfrage nach energiesparenden Ge- bäuden steigt. Vor allem international agierende Konzerne suchen nachhalti- ge Bürogebäude mit Zerti zierung.
Green Building ist im Zeichen des Kli- mawandels und der geplanten Ener- giewende unter Architekten, Projekt- entwicklern und Investoren zum Me- ga-Trend geworden. Stellt sich nur noch die Frage, wie Anleger heute an diesem Wachstumsmarkt partizipieren können. „Anleger können von dem Trend zu energiee zienten Gebäuden auch dann pro tieren, wenn sie nicht gleich die ganze Immobilie kaufen möchten“, so Georg Hetz. UDI hat mit
seiner Festzinsanlage im Zuge der „Wachstumsstrategie 2022“ ein neues Anlagefeld aufgemacht. „Unsere Fest- zinsanlage wird ausschließlich in ren- table und umweltfreundliche Immobi- lien investieren. Genauer gesagt, in die Projektentwicklung von energiesparen- den Gebäuden. Das können Wohnun- gen für Privatnutzer sein oder Ge- schäftsgebäude. Hauptsache, sie rech-
nen sich und sind „grün“, so Stefan Keller. Georg Hetz betont in diesem Kontext: „Wir planen gerade den Bau von 60 grünen Eigentumswohnungen in Mittelfranken. Zielgruppe: junge Fa- milien ebenso wie ältere Paare, die zen- tral und doch ruhig, mit Blick auf eine Flussaue, wohnen möchten und dabei das Wohlfühl-Ambiente einer ökologi- schen Wohnung genießen wollen.“
Besonders  exibel gestaltet sich der „UDI Immo Sprint Festzins I“ durch sei- ne kurze Laufzeit von 3 1⁄2 Jahren und eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit zum 31.12.2019. Der jährliche Zinssatz für Anleger liegt bei 3,5 bis 3,75 Prozent. Zudem kommt die Anlage ohne weite- re Gebühren oder Aufschläge (Agio) aus. UDI punktet hier mit 18 Jahren Erfah- rung bei Anlagen mit grünem Geld und
Erneuerbare-Energien-Projekten.
Die Investmenterfahrung von UDI zeigt sich auch im „te energy sprint Festzins I“. Die festverzinsliche Anlage investiert in Ökokraftwerke, die durch Sonne und Wind betrieben werden. „Solar und Wind, so weit, so gut ... und so bekannt. Das Neue und Innovative beim te ener- gy sprint Festzins I ist, dass er auch in Stromspeicher investieren wird. Gera- de in diesem Markt tut sich derzeit sehr viel. Technische Innovationen und zur Marktreife gebrachte Stromspeicher- Lösungen sorgen für Abhilfe bei der aktuell größten Herausforderung für Ökostrom: der Speicherbarkeit“, so Hetz.
www.udi.de
Stefan Keller (li.) und Georg Hetz, Geschäftsführung der UDI, im Ge- spräch mit der TREND-REPORT-Redaktion zu neuen Geschäftsmodel- len im Kontext nachhaltiger Geldanlagen.
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