Page 20 - TREND REPORT Juni 2017
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20 New Work & Arbeiten 4.0 | Juni 2017
TREND REPORT
trendreport.de
Interview
Prof. Dr. Thomas Träger, Hochschul- lehrer an der Steinbeis Hochschule Berlin, erläutert im Gespräch, wie die digitale Transformation hin zu Arbeiten 4.0 gelingen kann. http://www.trend- report.de/thomas-traeger
Buchtipp
Doris Brenner, „Networking im Job“ – inkl. Arbeitshilfen online. Wie es Spaß macht und funktioniert. ISBN: 978-3- 648-08654-4
schreiten bereits um einen Cent bedingt eine komplette Versteuerung und ist dann als Barlohn zu werten.“ Weitere Zuwendungsmöglichkeiten sind 60 Euro zu besonderen persönlichen An- lässen, wie etwa einer Hochzeit, oder auch ein Verp egungszuschuss von bis zu 6,27 Euro täglich. Als Experte in diesen Belangen kann Edenred gerade kleineren Unternehmen helfen, die diese Möglichkeiten häu g nicht nut- zen. Zu hoch sei hier oft der Aufwand und zu weit verbreitet die Unkenntnis über die verschiedenen Möglichkeiten.
Bei der Flexibilität geht es aber nicht nur um Mitarbeitervergütung, agile Prozesse, Mitbestimmung,  ache Hierarchien und Kundennähe. Flexibi- lität beinhaltet auch  exible Kommu- nikationsformen und -technologien. „Dank umfangreicher Kommunikati- onslösungen wie Microsoft O ce 365 ist Arbeiten Standort- und Device- übergreifend nahezu ohne Einschrän- kung möglich. Bewerbungsgespräche via Skype, Videokonferenzen oder die Zusammenarbeit an Dokumenten in Echtzeit sind hierfür nur einige Bei-
spiele“, sagt beispielsweise Markus P. Keller, Vorstand von UC Point. Wie das schweizerische Unternehmen re- agiert auch das mit seiner Zentrale in Kalifornien, USA, ansässige Unterneh- men Plantronics auf die zunehmenden Mobilitätsanforderungen. Wobei die technische Ausstattung alleine noch nicht zwangsläu g zu Erfolg führen muss. Vielmehr brauche es eine Strate- gie für Mobile Collaborations, damit die Zusammenarbeit nicht etwa durch eine schlechte Verbindung oder man- gelnde Ausstattung gemindert werde, heißt es. Daher hilft das Unternehmen beim Aufbau eines Ökosystems in die- sem Bereich. UC-Point-Vorstand Kel- ler hat darüber hinaus festgestellt, dass generell das Interesse von Arbeitneh- mern, sich ihr individuelles Arbeitsmo- dell zu scha en, steigt. Das könne im Home-O ce sein,  exible Arbeitszei- ten bedeuten oder die Möglichkeit, auch unterwegs auf wichtige Inhalte und Dokumente zugreifen zu können. Da ist es dann auch kein Wunder mehr, dass am Ende auch noch das be- triebliche Gesundheitsmanagement auf den Zug der Digitalisierung auf-
springt: Incare, ein Entwickler smarter Lösungen für den Gesundheits- und Versicherungsbereich, bietet zum Bei- spiel Apps an, die als digitaler Nach- weis für eine fallbezogene Boni kation für gesundheitsbewusstes Verhalten eingesetzt werden können. Flexibel und individuell – Charakterzüge unse- rer Zeit?
#NewWork #Arbeiten40
Healthmanagement per App
Dr. Roman Schenk von inCare ver- deutlicht im Gespräch mit der TREND-REPORT-Redaktion, wie mit- tels smarter Apps die Gesundheits- förderung in Unternehmen reali- siert wird.
Betriebliches Gesundheitsmanage- ment (BGM) und betriebliche Ge- sundheitsförderung sind ein Muss als grundlegende Elemente für das ge- sunde Unternehmen. Die Umset- zung lässt sich nun dank digitaler Technologien, wie das Münchener Unternehmen sie o eriert, sehr e ek- tiv und nutzerfreundlich realisieren.
„Durch unsere App, die rund um die Uhr zur Verfügung steht und leicht bedient werden kann, sind BGM-An- gebote besser zugänglich und auch für dezentral organisierte Unterneh- men geeignet, die Mitarbeiter im Schichtdienst, im Außendienst oder im Home-O ce beschäftigen“, erläu- tert Geschäftsführer Dr. Roman Schenk und führt weiter aus: „Ein
echter Mehrwert unserer Lösung be- steht darin, dass wir die mit dieser App erfassten Daten nicht nur erheben, son- dern diese auch integrieren und mit da- für speziell entwickelten Algorithmen analysieren und strukturieren.“
Das Feature „Community“ ermöglicht Anwendern, Wettbewerbe auszutragen. „Dieser gemeinschaftliche Ansatz in der Gesundheitsförderung erhöht die Ei- genmotivation der Mitarbeiter und bringt ein spielerisches Element in ein Thema, das besonders von Risikogrup- pen oft mit negativen Assoziationen verbunden wird, da vorangegangene Versuche eines gesünderen Lebensstils an mangelnder Selbstdisziplin scheiter- ten“, betont er.
inCare blickt mittlerweile auf über zehn Jahre Erfahrung im klassischen Gesund- heitsmanagement zurück und lässt die- se in die zielgerichtete Entwicklung der Anwendung ein ießen. Doch nicht nur Unternehmen pro tieren von dieser smart durchdachten App. Krankenkas-
Digitalisierte Gesundheitsför- derung mit intelligent vernetz- ter Healthmanagement-App
sen, Versicherungen, Fitness-Studios und andere Organisationen können sie ihren Mitgliedern als Service an- bieten, da die gesamte Plattform als „White Label“-Lösung und in mehre- ren Sprachen verfügbar ist.
www.in-care.eu
Werkhe  03 - Weiter Lernen. Das Werkhe  des BMAS begleitet den Dia- logprozess Arbeiten 4.0, bietet Einblick in die aktuelle Diskurslage und bildet eine erweiterte Plattform für den fachlichen Austausch über die Zukun  der Arbeit. www.trendreport.de/ werkhe 03
Termine
Mit der Botscha  „Change it, Now!“ findet am Dienstag, 27.06.2017 in Köln der 1. Digital Work Day 2017, präsen- tiert von heise und dem eco – Verband der Internetwirtscha  e. V. statt. Save the date! Mehr Informationen auf trendreport.de/termine
The Stevie® Awards for Great Employ- ers. Organisationen jeder Art und Grö- ße, aber auch Einzelpersonen aus der Wirtscha  werden für ihre herausra- genden Leistungen am Arbeitsplatz weltweit gewürdigt. Am 16. August ste- hen die Gewinner fest. www.trendre- port.de/termine
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